Schlösserlauf Potsdam, 07.06.15

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Birgit auf dem Treppchen

Ein Bericht von Birgit Leszinski:

4171 Finisher beim diesjÀhrigen Potsdamer Schlösserlauf, neuer Teilnehmerrekord!
NatĂŒrlich nicht ohne die Vegan Runners.
Kira, Florentine, Matze, Yves (Team Erdinger Alkoholfrei), Tom und Auge starteten ĂŒber die Halbmarathondistanz und Birgit ĂŒber die 10 km.

Nach dem heißen Samstag hatte sich die Luft ziemlich abgekĂŒhlt war aber, laut Kira, noch viel zu warm. Der Halbmarathon startete zuerst und bei den vielen Teilnehmern wurde es auf der Strecke ziemlich eng, so wurde das Überholen fĂŒr einige zum Hindernislauf.
Viele SehenswĂŒrdigkeiten, wie das Babelsberger Schloss, Neuer Garten, Sanssouci und das neue Palais konnten bewundert werden.

20 min spĂ€ter startete der 10 km Lauf und auch ich hatte auf den ersten Kilometern meine MĂŒhe beim Überholen. Ansonsten ging es flott vorwĂ€rts, nichts tat weh und mit einem Endspurt landete ich mit neuer persönlicher Bestzeit im Ziel.
Besonders freute ich mich ĂŒber den unerhofften 3. Platz.
Auch Yves landete auf dem Treppchen (1. Platz M40) und alle anderen liefen super Zeiten.

Kira, Matze (Vielen Dank fĂŒr die Mitnahme auf dem Fahrrad!), Yves und ich ließen den Nachmittag dann noch mit veganen Köstlichkeiten im Good dEATs ausklingen.

Veranstalter: PRO POTSDAM Schlösserlauf

Ergebnisse:
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Yves auf dem ersten Platz
Yves auf dem ersten Platz

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Lauf der Sympathie, 15.03.15

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Am Sonntag, 15.03.15, stand fĂŒr mich zum dritten Mal der Lauf der Sympathie an. Auf der 10-Kilometer langen Strecke ging es vom Start an der Stadthalle Falkensee zum Zieleinlauf zu FĂŒĂŸen des Rathauses Spandau.
Am Samstagmittag holte ich mir noch die Startunterlagen ab, um am Sonntag nicht allzu frĂŒh am Start sein zu mĂŒssen, denn dazwischen lag noch eine Nachtschicht, die gegen 6 Uhr am Sonntag endete. In dieser Zeit fĂŒllte ich meinen Kohlenhydratspeicher mit einer veganen 42cm-Pizza und einigen Brötchen auf und nutzte alle möglichen Ruhepausen. Nach Feierabend konnte ich mich noch mal zwei Stunden hinlegen, ehe es gleich im LĂ€uferdress ĂŒber die Regionalbahn vom Zoologischen Garten in Richtung Falkensee ging. Am Bahnhof traf ich noch zufĂ€llig Sophia, die auf dem Weg zur Demo gegen das Schweinehochhaus war.
Im kurzen Plausch gab ich als Leistungsziel das obligatorische „Hauptsache dabei!“ aus, weil ich in letzter Zeit nicht allzu viel gelaufen bin, 95kg auf die Waage bringe und noch etwas angeschlagen bin. Am Bahnhof gönnte ich mir einen gezuckerten Kaffee und unterwegs noch zwei Äpfel. Und ich war trotz der Nachtschicht erstaunlich munter.
Der Tag war mit 8 Grad angenehm kĂŒhl, aber auch etwas klamm und windig.
Nach dem kurzen Warmmachen an der Stadthalle, reihte ich mich ganz hinten in den LĂ€uferpulk ein, als gegen 11 Uhr der Startschuss fiel. Ich lief von Anfang an recht zĂŒgig.
Eine LĂ€uferin rief mir von hinten „Los Veganeros“ zu. Sie erzĂ€hlte dann noch davon, dass sie sich den Film nĂ€chste Woche im Kino anguckt und ihre Kinder sie ein wenig auf dem veganen Weg mitziehen wĂŒrden. Nachdem wir uns einen weiterhin guten Lauf wĂŒnschten, zog ich das Tempo wieder an. Die gesamte Strecke ĂŒber suchte ich mir LĂ€ufer, an denen ich dran blieb und die ich letztendlich fast alle irgendwann ĂŒberholte.
Am Ende lief ich mit 49:43 Minuten in das Ziel am Rathaus Spandau ein. ÜberglĂŒcklich darĂŒber, dass ich mein Tempo die gesamte Strecke ĂŒber halten konnte und das ich das erste Mal ĂŒberhaupt unter 50 Minuten gelaufen bin.
Verschwitzt und mit der Medaille um den Hals fuhr ich stolz wieder nach Hause, wo ich mich ausgiebig entspannte. 🙂

p.s.: Von den Spreeganern ging Salka Waterloo an den Start. Sie schaffte die 10 Kilometer in 47:23min
(Leider sind wir uns in der Menge nicht ĂŒber die Schuhe gelaufen.)

Ein Bericht von Andreas Augstein.

Veranstalter-Seite:
http://lds-db.de/lds/lds2015-ausschreibung.htm

Asics Grand 10 Berlin, 12.10.14

Ein Bericht von Frank Spade:
14_asics_laufAm Morgen des ASICS 10K in Berlin finde ich heraus, dass ich meine Startunterlagen spĂ€testens am Vortag bei Karstadt hĂ€tte abholen sollen. Kein Hinweis, ob die Abholung auch heute noch möglich ist. Eine so wichtige Information, ĂŒber ein unĂŒbliches Vorgehen, hĂ€tte direkt in die AnmeldebestĂ€tigung gehört und nicht vergraben in einen Anhang. Da aber noch Nachmeldungen möglich sein sollten, versuchte ich mein GlĂŒck und fuhr frĂŒher als nötig los. Mein GlĂŒck wurde dann aber schon schneller auf die Probe gestellt als mir lieb war. Auf halbem Weg zum Bahnhof bremste ich mein Fahrrad ohne das Nasse Laub unter den RĂ€dern wahrzunehmen, was zu einem Blockieren des Vorderrades fĂŒhrte. Was dann geschah erinnere ich nicht. Als ich aufwache bin ich von fĂŒnf besorgten Menschen umringt, die bereits einen Krankenwagen gerufen hatten. Ich sortierte mich und stellte fest, dass ich aus einigen Wunden blutete. Am schlimmsten hatte es meinen rechten Daumen erwischt, aber alle Knochen und Sehnen schienen heil zu sein. Unter dem Protest der Helfer bestieg ich mein Rad und fuhr weiter zum Bahnhof, nicht ohne mich vorher bei ihnen bedankt zu haben. Die Blutungen hörten langsam auf und fĂŒr den Daumen bekam ich vom Zugbegleiter des Regio ein Pflaster.

Ich war extra so losgefahren, dass ich eine Stunde vor dem Start eintreffe, falls es Schwierigkeiten mit den Startunterlagen gibt. Die Sorge stellte sich dann aber als unnötig heraus. Man wollte wohl mit der AnkĂŒndigung fĂŒr den Starttag den Andrang reduzieren, was auch gut funktionierte. Leider fand ich dann kein CafĂ©, wo ich meinen ĂŒblichen Pre-Run Kaffee-Soja-Latte bekommen konnte, der mir sonst immer gut getan hatte. Das einzige CafĂ©, wo man mir einen Kaffee-Latte anbot, servierte mir zunĂ€chst einen regulĂ€ren Latte. Nach meiner Reklamation und dem Bestehen auf Sojamilch bekam ich einen Latte mit laktosefreier Milch. Es stellte sich herraus, dass sie gar keine Sojamilch hatten. So viel Dreistigkeit war mir noch nicht untergekommen.
Bei der Anmeldung waren wir nach unserer Zielzeit gefragt worden, wo ich ĂŒbermĂŒtig 41 Minuten angegeben hatte, um in einem der vorderen Böcke starten zu können, mit der Chance auf eine schnellere Zeit. Auf meiner Startnummer stand dann aber B4, was der letzte Startblock war. Ich fragte den nĂ€chsten LĂ€ufer, der mir begegnete und B3 auf seiner Startnummer hatte, was seine Zielzeit wĂ€re. Als er 60 Minuten antwortete wusste ich, dass die Einordnung belanglos war und schlich mich in den B3er-Block, fĂŒr den eine Zielzeit von 50 Minuten angegeben war. Wie ich feststellen konnte, war ich hier nicht der einzige B4er. Neben anderen war da auch eine Frau, die sich von einem Offiziellen die B4 in B3 hatte Ă€ndern und abstempeln lassen. TatsĂ€chlich sah ich aber niemanden, der den Zugang zu den Startblöcken kontrollierte.
Der Start war dann sehr langsam. Es dauerte 73 Sekunden bis ich die Startlinie ĂŒberqueren konnte. Die Dichte des Feldes machte das Überholen am Anfang sehr schwer. Es war so eng, dass ich beim Spurwechsel fast wieder gestĂŒrzt wĂ€re. Dann bot sich rechts ein Fahrradstreifen an, der von vielen zum Überholen genutzt, aber von Offiziellen immer wieder dabei gestört wurden. Nachdem die Werbung fĂŒr den Lauf davon gesprochen hatte, dass die Strecke durch den Zoo fĂŒhren wĂŒrde, hatte ich mir mehr als ca. 400 m davon versprochen. Aber ich glaube, fĂŒr die Tiere wĂ€re das sowieso ein fragwĂŒrdiges Erlebnis gewesen.
Nachdem ich am Anfang dem Pacer mit der 45 Minutenflagge weglaufen konnte, dachte ich, ich bin gut im Rennen, bis er mich etwa bei Kilometer sieben locker ĂŒberholte und ich nicht folgen konnte. Das Ziel kam dann aber schon bald und mir wurde die Finischermedaille umgehĂ€ngt. Nach dem Abholen meiner Klamotten ließ ich mich vom Roten Kreuz verarzten. Dabei stellte ich fest, dass ich den Chip noch am Schuh hatte. Wenn der nicht abgegeben wĂŒrde, mĂŒsste ich nochmal 24 Euro bezahlen, wofĂŒr ich im Voraus meine Zustimmung geben musste. Der Weg zur Abgabestelle war ein arges GedrĂ€nge, weil inzwischen die meisten der ca. 7.500 LĂ€ufer ins Ziel gekommen waren. Um dann zum Bus zu kommen musste ich nochmal durch das GedrĂ€nge, um dann 20 Minuten vergeblich auf einen Bus zu warten. In der Zeit hĂ€tten zwei kommen mĂŒssen. So machte ich mich dann zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof. SpĂ€ter wurde mir erzĂ€hlst, dass die Busse bestreikt worden wĂ€ren.
Ich hab mich vor und nach dem Rennen nach Vegan Runners umgesehen, aber keinen gefunden. DafĂŒr wurde ich wĂ€hrend des Rennens zwei Mal anerkennend auf mein »Vegan Runners«-Shirt angesprochen. Aus der Ergebnisliste konnte ich dann ersehen, dass drei weitere Veganer mitgelaufen waren, zwei von ihnen schneller als ich, aber alle wesentlich jĂŒnger. Ich konnte unter 6511 Startern den 1099. Platz belegen und in meiner Altersklasse unter 114 den 15. Platz mit schwachen 47:33 Minuten.
Mit 24 Euro war dies Event fĂŒr meinen Geschmack ziemlich ĂŒberteuert und wird wohl eine einmalige Erfahrung bleiben.

Veranstalter: Berlin LĂ€uft

Nordahl-Grieg-Gedenklauf, 07.09.14

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Ein Bericht von Birgit Leszinski:

Am Sonntag, den 07.09.2014 fand der Nordahl-Grieg-Gedenklauf in meinem Heimatort Kleinmachnow statt. Ich hatte mich, auch mit 50 hat man noch TrĂ€ume, fĂŒr die 10 km angemeldet. Nach einer fast schlaflosen Nacht und vor Aufregung rebellierenden Bauch hab ich es dann doch gewagt. Die Organisation war super so dass ich mich auch als Neuling zurechtgefunden habe. Das Wetter war perfekt zum Relaxen aber halt nicht fĂŒr so schweißtreibende Unternehmungen. Es war ziemlich heiß und kein Wölkchen zu sehen und auf der Strecke gab es wenig Schatten. Ja die Strecke hatte es schon in sich mit den vielen Steigerungen (ok, es ging ja auch wieder mal runter) und das ĂŒber 3 Runden. Das schönste StĂŒck war unten am Wasser, zum Genießen war ich aber zu sehr mit mir selbst beschĂ€ftigt. Ich bin die erste Runde ein bisschen zu schnell angegangen und es wurde dann immer schwieriger und langsamer. Hatte schon Angst es nicht zu schaffen, Luftnot
 wahrscheinlich mehr Kopfsache. Zum Schluss dann doch noch ein kurzer Spurt und alles gut.
Vor lauter Adrenalin habe ich weder die Zeit verstanden noch meine Uhr rechtzeitig gestoppt. Erst nach der dann frisch gedruckten Urkunde kam die Überraschung, 2. Platz W50 und eine fĂŒr mich super Zeit in 00:58:26 (es waren aber auch nur 7 Frauen in der W50).

DafĂŒr dass ich einfach nur durchkommen wollte macht das Mut fĂŒr mehr


Liebe GrĂŒĂŸe Birgit

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