Stockport Big Event 10k 2017, 17.09.17

Hallo liebe Vegan Runners BBI! 🙂
Zu allererst wie immer meine (aufrichtig gemeinte) Entlastungsformel: Entschuldigung, dass ich auf Englisch* schreibe!

Ok, jetzt zur Sache: Am 17. September 2017 wollen die Vegan Runners UK das „BIG Stockport 10K-Rennen“ laufen. Das ist ein Massen-Event in der NĂ€he von Manchester, England. Bis jetzt haben sich 108 von unseren fast 1.500 Mitgliedern angemeldet, und wir erwarten, dass noch viel mehr dazukommen. Folglich wird auf diesem Event das grĂ¶ĂŸte Treffen von Vegan Runners stattfinden, das es jemals gegeben hat. Letztes Jahr hatten wir dort bereits die Rekordteilnehmerzahl von 70 LĂ€ufern. Wenn also irgendjemand von Euch sich zu dieser Zeit in England aufhĂ€lt und Lust hat, sich uns an unserem großen Tag anzuschließen, wĂŒrden wir uns sehr freuen, Euch dort zu sehen! Überdies findet am Vortag in der NĂ€he auch ein veganes Bierfestival statt, also schön vorsichtig sein!

Hier ist die Facebook-Gruppe, die wir fĂŒr das Event erstellt haben:
facebook.com/groups/…/

Es gibt auch eine hollĂ€ndische Vegan-Runners-Gruppe, die teilnehmen möchte und den Besuch plant. Daher wĂ€re es schön, einige von Euch ebenfalls als ReprĂ€sentanten in Schwarz und GrĂŒn dort zu sehen. Bitte teilt die Facebook-Gruppe in allen Vegan-Runners-Gruppen, die Ihr kennt und helft mit, dass unser Treffen nicht nur groß, sondern auch richtig international wird.

Danke fĂŒr Eure Zeit! 🙂

<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000215466260" target="_blank">Kevin Dempsey</a>
Kevin Dempsey

Ein Bericht aus dem Vorjahr auf der englischsprachigen veganrunners.org.uk: The BIG Stockport 10k – Vegan Runners Takeover

* Übersetzung von Iris Ute Depping
Original:

Hello Vegan Runners BBI 🙂 First of all, my usual disclaimer: sincere apologies for English. OK, on to business! On September 17th 2017, Vegan Runners UK are targeting the BIG Stockport 10K race, near Manchester, England, as a mass-participation event. So far we have 108 of our almost 1,500 members signed up with plenty more to follow, so it’s easily going to be the largest gathering of Vegan Runners ever (last year we had 70 runners there – our previous record attendance). If any of you will be in the UK around that time and fancy joining us for our big day (there’s also a Vegan Beer festival nearby the day before – take care!), we would love to see you there! Here’s the facebook group created for the event: https://www.facebook.com/groups/1845922885687606/ There’s a group planning to visit from the Dutch Vegan Runners club, so it’d be great to see some of your guys there as well representing in the black and green. Please share this group with any other Vegan Runners/groups you know and help make our big meet-up a truly international gathering. Thank you for your time 🙂

WeihnachtsmÀrkte laufend erkunden, 09.12.16


Laufend ein paar WeihnachtsmĂ€rkte in Berlin erkunden und mal schauen, was es so fĂŒr vegane Köstlichkeiten gibt. Treffpunkt war fĂŒr uns 4 VeganRunner der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus, dort gab es erstmal einen Kinderpunsch zum „warmwerden“, von dort aus ging es zum Potsdamer Platz, hier gab es die erste Klopause und eine kleine StĂ€rkung: frische Maronis. Lecker! Im Laufschritt ging es dann zum Ku’Damm, hier sind die Kartoffelpuffer mit Apfelmus lt. Mitarbeiter vegan 🌱 aber noch viel besser war der Stand Israeli Street Food: Seetang-Burger, Falafel, Schawarma und SĂŒĂŸkartoffelpommes. Alles vegan! SEHR LECKER! Ein Bratapfelpunsch spĂ€ter ging es dann noch zum Schloss Charlottenburg. Hier gab es nur noch einen HeidelbeerglĂŒhwein zum Abschluss, ein paar gebrannte Mandeln und immer wieder komische Blicke anderer Besucher.

Gelaufen sind wir locker und flockig ca. 9km von Markt zu Markt. NĂ€chstes Jahr werden wir das wiederholen, mit hoffentlich noch mehr LĂ€ufern.

Wir wĂŒnschen Euch ein schönes Weihnachtsfest mit all euren Lieben sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

(Anika Wolters)

Der Berliner Weihnachtsmarktfahrplan 2016:

Quelle: www.anamea.de
Der Weihnachtsmarktfahrplan fĂŒr Berlin. Grafik: Eike Mitte

Paarlauf in Mitte, 06.12.16


Ein Bericht von Kira Rehfeld:

Die LĂ€ufe des ABC Berlin sind immer toll organisiert (Danke!). Den PlĂ€nterwaldlauf demnĂ€chst verpassen wir, aber den Paarlauf wollten wir mitmachen. Matze und ich laufen ja unterschiedlich schnell, und so ist ein Paarlauf fĂŒr uns mal die Möglichkeit zusammen zu starten und im kleinen auszuprobieren was wir nĂ€chstes Jahr vorhaben (… 24-Stunden-Paarlauf…).


Am Nikolaus-Abend machten wir uns also des Abends auf in das kleine Stadion (240m die Runde!) an der JannowitzbrĂŒcke, zwischen Plattenblöcken eingeklemmt. Von weitem hört man schon die Musik, und Feuerwerk (nach dem Lauf vor uns) gab es auch.
Matze startete um 19:30, nach einer Runde ĂŒbernahm ich, und so ging es weiter, immer weiter. Da die Runde so kurz ist lĂ€uft man eigentlich immer am Limit, und der Paarlaufpartner ist gefĂŒhlt immer vieeel zu schnell wieder da.

Das ĂŒbergeben (per Hand-Abklatschen) klappte sehr gut. Die schnellste Mix-Staffel war anscheinend durch uns etwas unter Druck und verfolgte genau unsere Rundenzahl. Wir haben das nur am Rande mitgekriegt – wir hatten einfach nur Spaß am schnellen Laufen :-).

So wurden wir mit 17.26km/60min zweite von 16 bei den Mixed-Staffeln in unserem Lauf – supertoll!!

Liebe GrĂŒĂŸe!

Kira

53km – Trail-Uewersauer (Luxemburg), 20.11.16

Laufbericht Trail-Uewersauer Luxemburg 2016
Ein Bericht von Pit Reger:

Nachdem ich letztes Jahr aus beruflichen GrĂŒnden beim Trail Uewersauer nicht hatte teilnehmen können, war es dieses Jahr wieder soweit. Seit nunmehr 13 Jahren wird der Trail Uewersauer in Luxemburg im Naturpark Uewersauer organisiert. Seit einigen Jahren gilt der Lauf auch regelmĂ€ĂŸig als nationales Trail Championnat.
Da ich jedoch ĂŒberwiegend in Berlin auf flachem GelĂ€nde trainiere, ist mir diese Wertung nicht sonderlich wichtig.

Ich war also schon ein paar Tage vorher schon nach Luxemburg gereist, habe die Zeit genutzt meine Eltern mal wieder zu besuchen, und ein wenig nichts zu tun. Da ich jedoch eine Woche vor Start noch mit meinem Ichias-Nerv und einer ErkĂ€ltung leichte Meinungsverschiedenheiten hatte, ging ich eher nĂŒchtern und ohne große Erwartung an den Start.

Der Start sollte morgens um 8.45 erfolgen. Dank der Orientierungskunst von meiner Fahrerin, die sich spontan dazu entschied in die komplett falsche Richtung zu fahren, kam ich nach 2-StĂŒndiger Autofahrt erst am Rennort an, als das Feld bereits losgelaufen war. Also nichts mit entspannt warmlaufen oder Startnummern abholen. Ich rannte dem Feld also 15Minuten hinterher. Ein ordentlicher Schuss in den Ofen. Aber ich war nicht extra angereist, um dann direkt wieder nach Hause zu fahren.

So lief ich mit Musik auf den Ohren zuerst auf die Walker auf, um dann StĂŒck fĂŒr StĂŒck die Trail LĂ€ufer zu erreichen. Die ersten 10km waren dann um die 48Minuten, die nĂ€chsten wieder Ă€hnlich. Eigentlich schneller als geplant, aber was sollte an so einem Tag noch schief gehen.

Ich fĂŒhlte mich super und lief an einem nach dem anderen vorbei. So durfte es gerne weitergehen, dachte ich mir. NatĂŒrlich hatte ich gekonnt ignoriert, dass die erste HĂ€lfte der Strecke etwas mehr bergab war.
Bei Kilometer 35 dann wie so oft. DurchhĂ€nger. Bei so gut wie jedem lĂ€ngeren Rennen habe ich meine 5 Kilometer. Die wollen dann nicht, die Moral ist so lala und ich fange an zu rechnen und zum Teil zu zweifeln. Dann esse ich wie verrĂŒckt und irgendwann gehts dann wieder. Dann ist aber schon fast Marathon Zeit und der Zug fĂŒr eine gute Endzeit ist abgefahren. WĂ€hrend ich am Anfang noch mit einer 4Stunden 30Minuten geliebĂ€ugelt habe, ist jetzt 5Stunden und drĂŒber angesagt.

Als dann am Ende das Wetter sich noch deutlich verschlechtert und wir oberhalb des Waldes ĂŒber einen Kamm laufen wo es nur so stĂŒrmt denke ich nur noch ans ankommen.
Am Ende steht eine respektable Zeit von 5:29 auf der Uhr. Obwohl ich der festen Überzeugung war, dass ich fast 15 Minuten nach dem Feld losgelaufen bin, attestiert mir die offizielle Zeit nur dicke 4 Minuten. Damit war ich nur ziemlich genau eine Minute langsamer als vor 2 Jahren, wo es meines Erachtens deutlich bessere Bedingungen gab.
Wie auch immer. Ich bin im Ziel und auch wieder Ă€ußert glĂŒcklich.

Bis zum nÀchsten Mal.

Resultate 2016:
REGER, Pit N°148 TVB09 / Vegan Runners / CAB LUX 1992 MPlatz gesamt: 58 von 279 FinishernPlatz MÀnner: 57

split 1: 01:38.24
split 2: 03:33.10
split 3: 04:51.55
brutto: 05:33.57
netto: 05:29.48

Laufbericht: 2014
Laufbericht: 2013

Teltowkanal Halbmarathon, 06.11.16

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Teltowkanal Halbmarathon, ein Bericht von Lukas StĂŒck:

Am 6.11. fand der Teltowkanal Halbmarathon nun zum bereits 13. Mal statt. WĂ€hrend ich das erste Mal an den Start gegangen bin, war Birgit hingegen die Jahre davor schon dabei. Am Zeppelin Ufer in Teltow gingen dann um 10:30, bei recht frischen Temperaturen, etwa 1500 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer an den Start. Zuvor gab es fĂŒr die kleinen mit 800 m noch den Bambinilauf. Den Hauptlauf bildete dabei der Halbmarathon welcher aus drei Runden (je 7,1 km) bestand. Dabei fĂŒhrte die Strecke zunĂ€chst bis zum Teltower Damm und von dort aus am Teltowkanal entlang bis zur BrĂŒcke an der Wismarer Straße. Von hier aus ging es dann auf der anderen Seite wieder zurĂŒck. FĂŒr wen diese 3 Runden zu viel waren, konnte auch nur zwei (14 km) oder eine Runde laufen. Birgit und ich liefen beide jeweils die volle Distanz. Entlang der Strecke gab es zu beiden Seiten des Kanals StĂ€nde an denen man als LĂ€ufer mit Trinken versorgt wurde.
Eigentlich hatte ich vor dem Start die Absicht den Lauf in einem eher lockeren Tempo anzugehen, da ich nach dem Marathon ein wenig aus dem Training raus war. Mit dem Startschuss war diese Entscheidung dann allerdings hinfĂ€llig und ich ließ mich von den losrennenden Massen mitreißen. Meine Endzeit betrug dann Schlussendlich 1:33:00, womit ich in meiner Altersklasse auf dem 10. Platz und in der Gesamtwertung auf dem 38. Platz landete. TeltowkanalHalbmarathon16 - vorZielBirgit hatte sich vor dem Lauf als Ziel eine Zeit unter 1:55 vorgenommen und diese mit 1:52:15 deutlich unterboten, was den 4. Platz in der Altersklasse und insgesamt den 220. bedeutete.
Nach dem Lauf konnte man sich dann in dem großen Festzelt aufwĂ€rmen. Hier erfolgte vor dem Start die Ausgabe der Startnummern und nach dem Lauf dann die Siegerehrung. FĂŒr einen Platz auf dem Podest hat es fĂŒr uns zwar nicht ganz gereicht, der Lauf hat aber sehr viel Spaß gemacht und mit unseren Zeiten waren wir zudem auch sehr zufrieden.

17. Traditionslauf in Hohen Neuendorf, 06.11.16

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(Ein Bericht von Karsten Meyer)

Am Mittwoch hatte ich noch Muskelkater in den Waden vom Lauf in der Hasenheide. Am Donnerstag war ich wieder zu einem kurzen Trainingslauf in der Lage. Heute nahmen Nora und ich am Traditionslauf in Hohen Neuendorf teil. Wir waren beide zum ersten Mal dabei.

Diese Veranstaltung hat mehrere Vorteile: UmkleiderĂ€ume und Duschen, vegane Verpflegung, Stadionankunft, eine Medaille fĂŒr jeden ZieleinlĂ€ufer, Urkundenausdruck, Siegerehrungen fĂŒr viele Altersklassen. Das Ganze fĂŒr eine StartgebĂŒhr von nur 8,50 Euro. Na gut, fĂŒr den veganen Kuchen gehen noch 50 Cent pro StĂŒck drauf. Auch die Teilnehmerzahl kann sich sehen lassen: Allein auf der 10,6-km-Strecke kamen diesmal 148 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer ins Ziel.

Der Lauf war hauptsĂ€chlich ein Crosslauf ĂŒber Waldwege mit geringen Höhenunterschieden. Wurzeln waren rot markiert. Gleich beim Start ereignete sich kurz vor uns ein Sturz. SpĂ€ter musste eine LĂ€uferin verletzt ausscheiden. Ich wirkte im letzten Drittel des Laufes ziemlich schwach. Auf dem letzten Kilometer musste ich drei LĂ€ufer an mir vorbeilassen.

Ich liebe StadionankĂŒnfte. Aber diesmal war ich zu schwach fĂŒr einen Endspurt. Mit 51:43 min wurde ich 63., immerhin sicher in der vorderen HĂ€lfte des LĂ€uferfeldes. Der Lauf war nicht mein schlechtester in diesem Jahr, aber auch nicht berauschend. Dennoch hatten wir Grund zum Jubeln und warteten geduldig auf die entsprechende Siegerehrung: Nora wurde mit 57:48 min Dritte in ihrer Altersklasse. Ergebnisse ab Seite 9.
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Mein Abschluss 2016
6 LÀufe zwischen 9 und 11 km LÀnge: Kreuzberger Viertelmarathon, Friedrichsfelder Gartenlauf, Nordahl-Grieg-Gedenklauf in Kleinmachnow, Run for Refugees aufm Tempelhofer Feld, Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf in der Hasenheide, Traditionslauf in Hohen Neuendorf. Jetzt kommt es darauf an, dass ich mit dem Training gut durch den Winter komme, denn 2017 sollen es mehr LÀufe und lÀngere Strecken werden.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Veranstalter: ssv-hohen-neuendorf.de

Weitere Fotos:
http://www.ssv-hohen-neuendorf.de/wp-content/uploads/IMG_1519-9.jpg
http://www.ssv-hohen-neuendorf.de/wp-content/uploads/IMG_1582-12.jpg

39. Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf, 30.10.16

Jedes Jahr um diese Zeit veranstaltet der TuS Neukölln in der Hasenheide diesen Crosslauf. Die Kurven sind gut markiert, sodass sich niemand verlaufen kann. Hier und da stehen auch Posten an der Strecke, Zuschauer eher weniger. Wenn ich es im Archiv richtig gesehen habe, bin ich der erste Vegan Runner, der fĂŒr die 10,7 (oder 10,84?) km antrat und ins Ziel kam. Beim Start um 10 Uhr 30 war es noch ziemlich kĂŒhl. Ich lief mit Jogging-Jacke, das Vegan-Runners-Shirt mit der Startnummer darĂŒber, die Kaputze zugeschnĂŒrt. Nach dem ersten schweren Anstieg nahm ich die Kaputze ab.

Wahrlich, ich sage euch, das war der schwerste Lauf, den ich je mitgemacht habe. Der Lauf war etwa so lang wie der Nordahl-Grieg-Gedenklauf in Kleinmachnow, aber die Anstiege waren steiler. Wart ihr mal auf der Rixdorfer Höhe? Sie ist vergleichbar mit dem Berg, auf dem der MĂŒggelturm steht. Zwei schwere Anstiege an der Rixdorfer Höhe waren Teil der Strecke. Die LĂ€ufer mussten dreimal da rĂŒber. Ich versuchte gar nicht erst durchzulaufen. In der dritten Runde stĂŒtzte ich mich sogar mit den HĂ€nden auf den Oberschenkeln auf, um die Anstiege zu schaffen. Die Abstiege waren ebenfalls schwieriger zu laufen als in Kleinmachnow, zum Teil mit engen Kurven. Auf den flacheren Abschnitten ging es zum Teil ĂŒber schrĂ€ge, holprige Wiesen. Es war eben ein Crosslauf.

Als 29. kam ich nach 56:35 min ins Ziel, deutlich langsamer als in Kleinmachnow. FĂŒr solch einen Lauf brĂ€uchte ich wirklich eine besondere Vorbereitung. Schon kurz nach dem Lauf hingen die Ergebnisse am Wagen der Zeitnehmer aus. Es gab eine Menge Siegerehrungen fĂŒr zig Altersklassen. Jeder, der es bis ins Ziel schaffte, konnte sich seine Urkunde ausdrucken lassen. Im Laufe der nĂ€chsten Woche soll ein Video von der Veranstaltung auf hauptstadtsport.tv veröffentlicht werden.

Die Nachteile der Veranstaltung:
1) Die Verpflegung besteht nur aus heißem Tee und kleinen grĂŒnen Äpfeln. Man sollte sich ein paar Energieriegel mitnehmen.
2) Taschen können auf eigene Gefahr im Start-Ziel-Bereich oder vor dem in der NÀhe befindlichen Kiosk abgelegt werden. Kleine Taschen können aber vielleicht auch im Wagen der Zeitnehmer abgegeben werden.
3) Keine Duschen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Urkunde:
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The Great 10K Berlin, 09.10.16

16_10k_birgitJuhu! Es ist vollbracht! 10 km unter 50 Minuten -> 49:22!
8. Platz von 189 LĂ€uferinnen in der AK 50.

HĂ€tte heulen können vor GlĂŒck, vergessen ist der fĂŒr mich „misslungene“ Berlin-Marathon vor zwei Wochen. Da hat sich das lange und anstrengende Training doch ausgezahlt. Alle Zweifel weggefegt.
Das gibt mir Mut weiterzumachen und meine Grenzen auszuloten.
Diesmal habe ich mir vorher keinen Druck gemacht, einfach laufen, mal sehen was geht. Laufen ohne Ablenkung, voll konzentriert und kein stÀndiger Blick auf die Uhr.
Nach dem Start wollte ich eigentlich am 50Min Pacer dranbleiben aber der lief offensichtlich zu langsam. Also vorbei und das war gut so.
Klar die letzen zwei Kilometer waren hart aber da war der Satz im Kopf: Du schafft das!

Auch alle anderen Vegan Runners waren sehr schnell unterwegs.
Vanessa ohne Zeitmessung, sie hatte leider den Chip vergessen. Bettina?

(Birgit Leszinski)

Ergebnisse:
16_10k_ergebnisse

Urkunde und Medaille:16_10k_birgit_urkunde
***

Ein weiteres Foto von Constanze und Julia:

10. Schlaubetal-Marathon, 15.10.16

16_schlaube10. Schlaubetal-Marathon
(Ein Bericht von Robert Boyde-Wolke)

Ich hatte einfach Lust, wieder ein neuer Marathon zu laufen. Wie immer seelenruhig ins Internet nachgeschaut, mit GlĂŒck konnte ich doch aus der WohnnĂ€he (90km von Berlin entfernt) ein kleiner MarathonjubilĂ€um (10 Jahre) finden. In sĂŒdöstlicher Richtung findet man in EisenhĂŒttenstadt das schönste Bachtal Brandenburgs. Schlaube ist ein Fluss im Osten Brandenburgs (77km lang) und durchfließt die Schlauberinne. Heute gilt das Schlaubetal als eines der Ă€ltesten BachtĂ€ler Deutschlands und steht unter Naturschutz.

Am Samstagmorgen mit meinem „Fast“-Nachbar Marek N. (Running Twins), ebenfalls Veganer, waren wir mit dem Auto ĂŒber eine gute Fahrtstunde unterwegs und kamen an der gut organisierten ParkflĂ€che vor der Inselhalle an. Auf dem Weg zum Standort hatte Marek mir schon etwas angedeutet, dass es dort etwas schwierig sein wird mit dem Lauf. Ich hatte in A3-Papierformat die Laufstrecke sowie Höhenmeter fĂŒr uns ausgedruckt, so haben wir bessere Kenntnisse dieser Laufroute.

Marek hatte schon daheim fast die Laufbekleidung bei sich angezogen und brauchte dort nur die Startunterlagen abzuholen. Bei mir im Gegenteil, mit dem Umziehen habe ich noch viel Zeit und nahm die ganze Umgebung vom Wettkampfort im Visier. Deshalb hatte ich viele Fotoaufnahmen. Man hatte sofort den klaren Eindruck, das erfahrene Organisationsteam hat hier alles gut im Griff und kann mit Sicherheit alles gut gehen.

In der StartertĂŒte findet man einige Dinge wie das gute Laufkalender mit den aktuellen Terminen fĂŒrs 2017, das ĂŒberwiegend fĂŒrs Land Brandenburg, aber auch fĂŒr die ostdeutsche Region bestimmt waren.
Eine kleine, niedliche Marathonmesse in der Inselhalle fand man dort, wo mittig die Siegertreppen herbstlich geschmĂŒckt bzw. Pokale aufgestellt wurden.

Die Zeit verging schnell und alle waren schon vorm Start. Die Neuheit war fĂŒr mich, die Zeitmessung wird ĂŒber einem Transponder vom Veranstalter gestellt, der Bruttozeit sowie Zwischenzeiten erfasst.

PĂŒnktlich ging der Start fĂŒr alle los, auch Nordic-Walker, 10-km- sowie HM-LĂ€ufer und fĂŒr Kinder waren dabei. Viele hatten gute Laune und waren in bester Laufstimmung, das hatte man gesehen.

Kurz durch die Stadtspur gelangen wir nach 3 km auf den Geh- bzw. Radwegen. Endlich ein Musikband brachte uns etwas Stimmung. Es war ein typisches Herbstwetter, etwas feucht und kĂŒhl, aber zum GlĂŒck trocken. Optimal fĂŒr ein Marathonlauf!

Nach 7,5km etwas spÀter wurde man aufgeteilt, die 10-km-Strecke wird dann abgebogen und den Rest weiter geradeaus ab in den Wald.

Der Schlaubetal-Marathon fĂŒhrte uns auf und ab ĂŒber die sanften HĂŒgel der GrundmorĂ€nenlandschaft, vorbei an ehemaligen MĂŒhlen und ForsthĂ€usern, Seen und SĂŒmpfen sowie an WĂ€ldern und Wiesen. Wie ein Mittelgebirgsbach windet sich die Schlaube dort durch steile, bis zu 30 m hohe Schluchten und durchfließt eine Kette von Seen.
Wirklich ein Genuss fĂŒr begeisterte LandschaftslĂ€ufer!

Die gesamte Abwicklung fĂŒr die Streckenmarkierungen (man verlĂ€uft fast gar nicht), Verpflegungsstationen und vieles mehr waren sagenhaft einfach spitze! Alles war da, sogar warmen Tee
. Hut ab an das Orga-Team! Kann jedem mit Sicherheit weiterempfehlen
 Ich werde gern Werbung machen.

Ich hatte nie gedacht, dass im Land Brandenburg doch erhebliche Steigungen in der Landschaft gibt. FĂŒr mich war dort schon sehr anspruchsvoll und habe ihn trotzdem voll genossen. Nachhinein hatte Marek doch Recht und auf ihn ist immer ein Verlass mit seinem speziellen LĂ€uferwissen. :o) Er hatte ja noch viele schwere Herausforderungen im Bergmarathon wie Transalpine Run, Rennsteiglauf usw. mit Bravour gemeistert!

Zum etwas erschöpften Ziel bekam ich eine große, selbst hergestellte Finishermedaille aus Gips (Vorsicht ist geboten wegen Bruchgefahr!). Sieht fein aus und passt zu diesem ultimativen Crossmarathon.

Ein paar VerpflegungsnachschĂŒbe fĂŒr mich waren wir zur Kaffeezeit pĂŒnktlich wieder zu Hause.

Mit meinem Lauf hatte es sich gelohnt, dort mitgemacht zu haben und eine lehrreiche Lektion eingesammelt, 2 Marathons innerhalb von einer Woche hatte ich noch nie und war wirklich nicht einfach
. Immerhin geschafft! Nun ein paar Wochen Pause
. Die nÀchste Marathonreise wird sicher in diesem Jahr noch kommen.

Robert Boyde-Wolke

Veranstalter: schlaubetal-marathon.com

Parkrun Cambridge at Milton Country Park (1,2,3,…)

Ein Bericht von Kira Rehfeld:

Wir haben vor kurzem Deutschland auf Wiedersehen gesagt und wohnen (erstmal auf Zeit) in Cambridge/ England.

Da hat mir eine LĂ€uferin von Parkruns erzĂ€hlt. Ein Parkrun, das kann man sich so vorstellen: Jeden Samstag um 8:30 laufen wir gemĂŒtlich die 3 Kilometer zum nĂ€chstgelegenen Park. Auf dem Weg dorthin ĂŒberholen uns mehr und mehr sportlich angezogene Radler_innen, und mehr und mehr LĂ€ufer_innen. Um 9 Uhr treffen sich dann hunderte von Menschen am CafĂ© im Milton Country Park im Norden von Cambridge. Es ist ein entspanntes BegrĂŒĂŸen, es wird gescherzt und aufgewĂ€rmt. Es gibt kein GedrĂ€ngel.
Unter einem Baum wird das „First-Timer-Briefing“ abgehalten. Da werden denen die zum ersten Mal ĂŒberhaupt an einem Parkrun teilnehmen, oder zum ersten Mal in Cambridge dabei sind, die Spielregeln und Besonderheiten der Laufstrecke erklĂ€rt. Es geht drei Runden durch den Park, eine kurze und zwei lĂ€ngere, insgesamt 5 Kilometer (wie bei allen Parkruns). Es stehen „Marshals“ an der Strecke, um sicherzugehen dass sich keiner verirrt. Um das ĂŒberholen zu ermöglichen soll wenn möglich links laufen.
Im Ziel gibt es einen Chip – mit dem und der eigenen „Parkun-ID“ (eine Art Visitenkarte mit Barcode) geht man dann zu einem „Barcode-Scanner“ – also jemandem der erst den Ziel-Chip und dann die eigene ID scannt.
Damit kann dann hinterher Name und Zielzeit verknĂŒpft werden – und gegen
12 Uhr mittags stehen die Ergebnisse online… und das alles kostenlos, nur von Freiwilligen getragen!!

Also – Um 5 nach 9 geht es los – 5 Kilometer werden gerannt, gelaufen oder gegangen. Die schnellsten laufen meist um die 16, 17 Minuten. Wer will darf aber auch ganz gemĂŒtlich spazieren. Wir sind jetzt einige Male dabei gewesen – und auch wenn die Strecke fĂŒr uns ja eigentlich viiiiiel zu kurz ist – vielleicht schafft Matze mal ganz vorne dabei zu sein, unter 17 Minuten? Und schaffe ich die Strecke nochmal eine Minute schneller? Irgendwann bestimmt :). Der Spaß bleibt dabei nicht auf der Strecke. Denn das ist Parkrun. Laufen aus Spaß an der Bewegung. Und ein bisschen ĂŒber sich selbst hinauswachsen… Woche fĂŒr Woche.

Hier gibt es Informationen zu Parkruns in England & dem Rest der Welt:
http://www.parkrun.org.uk
Und hier könnt ihr verfolgen wie wir abschneiden :). Das nĂ€chste Mal Laufen werden wir aber erst am 14. Oktober. Denn am 8. werden wir im Ziel die „Finish Token Volunteers“ sein – also die Platzierungschips verteilen…
www.parkrun.org.uk/cambridge/results/latestresults/

PS: Und da die Vegan Runners in UK ein richtiger Verein sind, den man bei der Parkrun-Anmeldung angeben kann, kann man dann auch immer sehen, wo ĂŒberall Vegan Runners and Parkruns teilgenommen haben! Überall!

Der-Spiegel-Beitrag „Parkrun – Hier werden nicht die Schnellsten bewundert