10. Nordahl-Grieg-Gedenklauf, 18.09.16

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Ein Bericht von Karsten Meyer:
Drei Vegan Runners waren diesmal dabei. Das ist ein neuer Rekord fĂŒr unsere Laufgruppe bei dieser Veranstaltung, aber es könnten mehr sein. Die bisherigen Berichte kann ich bestĂ€tigen: sehr gute Organisation und Verpflegung, Taschenaufbewahrung, Duschen. 90 bis 100 Minuten Fahrzeit bis zum Veranstaltungsort lohnen sich in diesem Fall.

Die Strecke ist nichts fĂŒr StadionlĂ€ufer. Es geht teilweise querfeldein, ab und zu sind Wurzeln zu beachten. Man beachte auch die Profilangaben des Veranstalters (wenn die Angaben stimmen, ist es ein 11,2-km-Lauf). Eigentlich war ich fĂŒr dieses Profil gar nicht ausgebildet. Der Rundkurs war dreimal zu bewĂ€ltigen.
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=jbjajbkrvdcubaph

101 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer gingen bei gĂŒnstigen Wetterbedingungen an den Start. Ich hatte immer LĂ€ufer in meiner NĂ€he, an denen ich mich ausrichten konnte. Eingangs der dritten Runde wusste ich: Nur noch ein langer Anstieg und dann ist das Schlimmste ĂŒberstanden. Ich lief die Anstiege mit fast wie bei einem EisschnelllĂ€ufer nach vorn gebeugtem Oberkörper. Bergab einfach locker und mit großen Schritten; es war nicht so steil, dass ich mit den FĂŒĂŸen hĂ€tte abbremsen mĂŒssen. So kamen 53:13 min zustande, was fĂŒr Platz 47 reichte. Im Ziel dachte ich, ich hĂ€tte eine 48er Zeit; ich muss erschöpfungsbedingt falsche Zahlen gesehen haben.
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Bei den Siegerehrungen stand Birgit zweimal auf dem Treppchen. Mit 54:07 min wurde sie Dritte bei den Frauen aus Kleinmachnow. Zudem gewann sie erneut in der Altersklasse W50. Auge kam mit 57:39 min auf Platz 67 und konnte sich damit im mittleren Drittel des LĂ€uferfeldes behaupten.

Ich kann diesen Lauf wirklich empfehlen. Er ist abwechslungsreich und anspruchsvoll – eine echte Herausforderung. Und jeder, der ins Ziel kommt, bekommt eine vorzeigbare Medaille und vielleicht (durch frĂŒhes Aufstehen, lange Anfahrtszeit und Erschöpfung) auch spaßige Halluzinationen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Veranstalter: www.kleinmachnower-laufclub.de

10 Teiche Marathon Hahnenklee (Oberharz), 17.09.16

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Ein Bericht von Robert Boyde-Wolke

Nach meinem wunderschönen Insellauf beim Usedom-Marathon vor 14 Tagen hatte ich einfach etwas Lust, was Neues mit dem Marathon auszuprobieren, nĂ€mlich den kleinen Bergmarathon wie beim 3. „10 Teiche Marathon Hahnenklee“ im Oberharz.

Mit kleiner StartgebĂŒhr von 25 EUR wĂŒrde es fĂŒr mich nicht schaden, bei meiner ersten Teilnahme im Bergmarathon einfach locker auszuprobieren.
Die Anmeldung musste spÀtestens 4 Tage vorm Wettkampfbeginn komplett erfolgen, da sonst die Nachmeldung vor Ort nicht möglich war.

Am Abend nach 3-stĂŒndiger Fahrt war ich schon in der Jugendherberge (DJH) in Hahnenklee bei Goslar angekommen. Etwas war ich unsicher, auf der Fahrt im Oberharz waren die enorm hohe Berge zu sehen und dachte schon an meine Marathonteilnahme, ob ich ĂŒberhaupt es schaffe? „Einfach positiv denken, dabei sein ist alles“ – so war mein Motto an diesem Laufwettbewerb.

Als Neumitglied bei der DJH hatte ich eine ruhige Schlafnacht und ein gutes FrĂŒhstĂŒcksangebot wurde angeboten, auch fĂŒr Veganer. Alles in Zufriedenheit!

Die Startnummer-Abholung war nicht weit von der DJH (keine 50 m) und alles einfach. Nur das Wetter war fĂŒr alle Teilnehmer sicher nicht akzeptabel. Laut Wettervorhersage soll tagsĂŒber nur regnen. Nichts zu machen! Gemessen wird ĂŒber die Leihgabe mit einem Laufchip, das nach dem Ziel gegen die Abholung der Erinnerungsmedaille wieder abgegeben werden soll.

Der Start befindet sich im Ortsteil Bockswiese im kleinen Kurpark an der Wiesenstraße. In direkter NĂ€he befindet sich die Jugendherberge (DJH) mit Umkleidemöglichkeiten und Duschen. (300m entfernt)

Vor dem kompletten, pĂŒnktlichen Start suchten alle Teilnehmer Schutz unter den BĂ€umen vorm starken Regen. Angeboten werden Marathon, Halbmarathon und der Einsteigermarathon (11,5km). In diesem Jahr zum ersten Mal den Einsteigermarathon


Gelaufen wird auf gepflegten Waldwegen durch eine ruhige und romantische Wald-, Wiesen- und Seenlandschaft, nur im Ortsbereich auf asphaltierten Straßen. Erleben Sie Natur pur und gleichzeitig eine einzigartige Kulturlandschaft. Das in Teichen gespeicherte Wasser war die Kraftquelle fĂŒr die WasserrĂ€der der Gruben des Oberharzer Bergbaus. Dieses einzigartige Wasserwirtschaftssystem ist als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt worden.

FĂŒr den Marathon ist der rote Streckenverlauf zweimal zu durchlaufen und dann weiter bis zum Ziel in der FußgĂ€ngerzone von Hahnenklee, beim HM nur einmal.
Der höchste Punkt liegt bei 631m, der tiefste bei 534m (im Streckenprofil oberste Höhenlinie 620m, unterste Höhenlinie 540m).
Beim Marathon sind 685 Höhenmeter zu bewÀltigen, beim Halbmarathon 351 Höhenmeter.

Zum ersten Mal in meinem Leben beim Marathon war fast die ganze Zeit nur im Dauerregen und in der 2. Runde mit starkem Nebel zu bekĂ€mpfen. Der Lauf war nicht einfach fĂŒr mich, trotz nicht die flache Strecke sowie dieses miesen, nassen Wetter.
Trotzdem war ich sehr glĂŒcklich und etwas stolz darĂŒber, dass ich mit dem „kleinen“ Bergmarathon gut und vor allem gesund ĂŒberstanden habe. Eine wertvolle neue Erfahrung fĂŒr mich, eine Bergmarathonteilnahme soll man nicht unterschĂ€tzen.

Mein Fazit:
– 42,195 km in 4:15 Std trotz der diversen Höhenmeter
– alle lange Anstiege konnte ich meistens ohne zu gehen hoch laufen und deshalb sehr zufrieden mit meiner Laufzeit (etwas schneller als Usedom-Marathon!)
– schöne Laufstrecke (10 schöne Teiche waren zu sehen, auch wenn es zum grĂ¶ĂŸten Teil stark neblig war)
– sehr gute Organisation mit kleinem ĂŒberschaubarem Lauf (nett, motiviert)
– Streckenmarkierungen sicher und sichtbar kenngezeichnet
– Verpflegung wĂ€hrend des Lauf zahlreich vorhanden und nach dem Ziel viel Angebot
hat Spaß gemacht und NICHT bereut!!!!

Kann jedem gern weiterempfehlen, mal beim kleinen Bergmarathon auszuprobieren.
Die Teilnahme lohnt sich mehrfach: das sportliche Erlebnis, das Natur- und Kulturerlebnis, das gesunde Heilklima, last not least der aprĂšs Marathon.

Robert Boyde-Wolke

Veranstalter: 10-teiche-marathon.de

14. Berliner Benefiz Lions-Lauf, 10.09.16

14. Berliner Benefiz Lions-Lauf am 10.09.2016
(Ein Bericht von Constanze)

Am Samstag, den 10.09.2016 nahm ich am 14. Berliner Benefiz Lions-Lauf teil. Mein Marathon-Trainingsplan sah fĂŒr dieses Wochenende einen schnellen 10er vor. Also durchforstete ich schon lange im Voraus sĂ€mtliche Laufkalender auf der Suche nach einem passenden Wettkampf. Viel Auswahl gab es nicht. Nachdem der Volvo Tierparklauf fĂŒr mich natĂŒrlich nicht in Betracht kommt, blieb noch der Lions-Lauf. Ich haderte: Trotz des guten Zwecks sind 20 Euro AnmeldegebĂŒhr (bzw. 25 Euro vor Ort als Nachmeldung) fĂŒr einen 10er nicht gerade wenig – war es mir das wirklich wert!? Ich wusste, dass Tabea von den Spreeganern dort im letzten Jahr bereits an den Start ging und fragte sie hinsichtlich der Organisation und der Streckenbeschaffenheit aus. Es war schließlich wichtig, dass die Strecke einigermaßen bestzeitentauglich war. Soweit passte alles, aber ich war mir noch immer nicht sicher, ob ich fĂŒr einen Trainingslauf, den ich natĂŒrlich auch auf eigene Faust absolvieren konnte, so viel Geld ausgeben wollte. Und dann eine fĂŒr mich glĂŒckliche FĂŒgung, die mir die Entscheidung abnahm: Tabea war fĂŒr die 5km angemeldet, konnte aber aufgrund von terminlichen Überschneidungen nicht an den Start gehen. Sie wollte mir ihren Startplatz ĂŒberlassen. Einfach so. Da konnte ich natĂŒrlich nicht nein sagen. Zuvor musste ich jedoch klĂ€ren, ob eine Ummeldung von Name und Distanz möglich war. Unter falschen Namen wĂ€re ich in diesem Fall nicht gelaufen, denn eine vordere Platzierung war durchaus realistisch und seit der einen oder anderen Treppchenplatzierung bei kleineren Laufveranstaltungen werde ich gelegentlich erkannt und angesprochen. Von der Organisatorin erhielt ich grĂŒnes Licht und so stand einem Bestzeiten-Lauf organisatorisch nichts mehr im Wege. Der Lauf startet auf der Berliner Seite der Glienicker BrĂŒcke, die durch den Agentenaustausch Bekanntheit erlangte. Entsprechend lang ist die Anfahrt. Erst mit der S-Bahn nach Wannsee und dann mit dem Bus 316, der im 20-Minuten-Takt verkehrt, weiter bis zur Glienicker Lake. Vor Ort erwartete mich ein buntes Treiben in den dominierenden Lionsclub-Farben gelb und blau/lila. Die Damen des Lionsclub Glienicker BrĂŒcke stellten wirklich einiges auf die Beine. Es gab eine Tombola und auch ein gut gefĂŒlltes BĂŒffet, auf dem ich jedoch auf den ersten Blick nichts veganes entdecken konnte. Im Nachhinein konnte ich lesen, dass durch die StartgebĂŒhren und die Einnahmen aus GetrĂ€nke- und Kuchenverkauf sowie aus dem Losverkauf der großen Tombola respektable 8.000 Euro eingenommen wurden, welche dem berlinweiten Jugendförderprogramm Lions-Quest „Erwachsen werden“ zugutekommen.

(Bildquelle: 1 | 2)

Ich bin erstmals aus der ersten Reihe gestartet. Nicht, dass ich mich darum gerissen hĂ€tte, aber die anderen LĂ€uferInnen waren alle so zurĂŒckhaltend und wollten nicht nach vorne, so dass mir nichts anderes ĂŒbrig blieb. Mit dem Pulk im Nacken lĂ€uft man vielleicht doch ein wenig schneller los als man sollte. Zudem wird man am Anfang hĂ€ufig ĂŒberholt, was der eine oder andere nicht gut abkann. Mich persönlich stört das allerdings nicht.

Die Strecke fĂŒhrt am Wasser entlang bis zur Höhe Pfaueninsel. Dort gibt es nach ca. 3,2 km eine 180 Grad Kehrtwende (man bekommt von dem Streckenposten ein BĂ€ndchen, das man aber im Endeffekt nirgends wieder vorzeigen musste) und dann geht es auf gleichem Wege zurĂŒck. Den Uferweg teilte man sich aufgrund des hervorragenden Wetters mit unzĂ€hligen großen, kleinen und mitunter tierischen AusflugsgĂ€sten zu Fuß und auf dem Rad, denn es gab natĂŒrlich keine Absperrungen. Aber diese multiple Wegenutzung klappte mit entsprechender gegenseitiger RĂŒcksichtnahme erstaunlich gut, so dass es zu keinerlei EinschrĂ€nkungen kam. WehmĂŒtig passierte man auch einen Biergarten, aber die GĂ€ste waren durch die Hitze etwas lethargisch und die erhoffte Anfeuerung blieb aus. Auf halbem RĂŒckweg zum Ziel musste man links in den Volkspark Klein Glienicke einbiegen, wo man eine große Schleife lief, um auf die 10 km zu kommen. Dieser Parkrundweg hat es wirklich in sich, denn er enthĂ€lt einige wirklich knackige Anstiege. Immer wenn ich einen Berg hochschnaufte, Ă€rgerte ich mich darĂŒber, dass ich nicht doch bei den 5 km geblieben war. Die LĂ€ufer der kĂŒrzeren Distanz liefen ihre 5 Kilometer komplett am flachen Uferweg, indem sie nach 2,5 km wendeten. ZusĂ€tzlich gab es noch einen Kinderlauf ĂŒber 800m und die WalkerInnen absolvierten 6,4km. Wasser sollte es an beiden Wendepunkten, also bei km 2,5 und 3,2 geben. Da ich zu diesen Zeitpunkten noch kein Wasser benötigte und die Zeit einsparen wollte, nahm ich mir vor auf dem RĂŒckweg beim ersten Wendepunkt etwas zu trinken. Da war ich dann 3,9 km unterwegs und bog kurz darauf in den Volkspark ein. Zu meiner Überraschung war der GetrĂ€nkestand beim zweiten passieren unbesetzt und es standen auch keine GetrĂ€nke mehr bereit. Wieso das so war weiß ich nicht, aber spĂ€testens bei den bereits erwĂ€hnten Anstiegen Ă€rgerte ich mich massiv ĂŒber diesen Umstand und darĂŒber, dass ich noch doch schon zuvor auf der Strecke etwas getrunken hatte. Aber damit war ja nicht zu rechnen. Mein Mund wurde immer trockener und ich sehnte mich nach dem Ziel und vor allem nach Wasser. Es war fĂŒr September ungewöhnlich heiß (mindestens 27 Grad an diesem Tag), das muss man schon so sagen. Was hatten wir nur fĂŒr einen Sommer! Ich biss also die ZĂ€hne zusammen und versuchte, meine Platzierung zu halten. Ich war die dritte Frau und sollte diese Position auch behalten. Die LĂ€uferin vor mir war zwar in Sichtweite, aber ich hatte einfach keine Reserven mehr, um ihr gefĂ€hrlich zu werden. Nach 46:15 Minuten lief ich durchs Ziel. Es war nicht ganz die Zeit, die ich mir fĂŒr diesen Tag vorgenommen hatte, aber es reichte immerhin zur persönlichen Bestzeit. Zudem bescherte mir die drittschnellste Zeit unter den Frauen einen 1. Platz in der Altersklasse bis 35 Jahre. Es gab insgesamt nur zwei Altersklassen (bis 35 & ab 36 J.), wo jeweils die PlĂ€tze 1-3 geehrt wurden. Bei der Siegerehrung wurde ich sogar darauf hingewiesen, dass es am BĂŒffet einen sehr leckeren veganen Kuchen geben wĂŒrde. Möglicherweise war dieser bereits aus, denn ich konnte ihn auch nach diesem Hinweis nicht entdecken, habe aber auch nicht explizit nachgefragt, da ich keinen Kuchenhunger verspĂŒrte.


(Bildquelle: 1 | 2 | 3)

Die Preise konnten sich wirklich sehen lassen. Ich gewann einen Gutschein im Wert von 100 Euro fĂŒr ein italienisches Restaurant in Wilmersdorf. Ich werde dort demnĂ€chst anrufen und fragen, ob sie vegane Gerichte anbieten, aber das sollte bei der italienischen KĂŒche ja hoffentlich kein Problem darstellen.

Erstmals in meiner „Laufkarriere“ ließ ich mich sogar massieren, was wirklich sehr gut tat. Ich hĂ€tte stundenlang dort liegen können, aber natĂŒrlich wollten viele andere LĂ€uferInnen ebenfalls in den Genuss kommen.

Der Lauf findet immer am 2. September-Wochenende statt und ich habe mir den Termin fĂŒr das nĂ€chste Jahr bereits im Kalender notiert. Im GedĂ€chtnis bleibt mir ein (bis auf den Fauxpas mit dem Wasser) toll organisierter Lauf bei herrlichem Wetter. Deshalb und sicherlich auch durch die erfolgreiche Platzierung strahle ich auf den Fotos mit der Sonne um die Wette (böse Zungen wĂŒrden behaupten ich grinse wie ein Honigkuchenpferd). Das ist meine Form von „Öffentlichkeitsarbeit“ und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.

Vorher- und Nachher-Fotos:


Link zum Lauf:
http://www.lions-glienicker-bruecke.de/lionslauf/teilnehmerinformationen/

Alle Fotos:

XXXVII. Internationaler Usedom-Marathon, 03.09.16

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Ein Bericht von Robert Boyde-Wolke

Laufen auf Europas lÀngster Strandpromenade

Mit meiner Frau habe ich schon seit Monaten mal darĂŒber unterhalten, ob wir auf Insel Usedom unseren Kurzurlaub machen werden im Anschluss mit einer Marathonteilnahme.
Das war möglich und die problemlose Anmeldung im Internet beim 37. Usedom-Marathon war schon im Juni dieses Jahres ausgefĂŒhrt. Anfang September soll das sommerliche Klima an der Ostsee relativ noch zu retten, vielleicht mit ein paar Sonnenstunden, so hatten wir uns mehrmals gehofft? Der Reiz fĂŒr mich war die vielen Kilometer Laufweg direkt an der Ostsee sowie die malerische Ortschaften und traumhafte Landschaften in der KĂŒstennĂ€he.

Schon am Freitagvormittag waren wir mit dem Auto in Zinnowitz angekommen, es verlief kein Stau auf der Autobahn. In Wolgast hatten wir fĂŒr 2 Übernachtungen mit FrĂŒhstĂŒck beim schön gestalteten Hostel „Postel“ (ehemals Postamt) gebucht. So hatten wir uns den halben Tag mit dem Baden genutzt, etwas Sonne war noch da. Ich konnte endlich in diesem Jahr an der Ostsee baden teilnehmen, das Wasser war ein wenig kalt, egal – ich bin doch kein Weichei – das war mein Blitzgedanke!

Schon nach drei Stunden bekam ich schnell leichten spĂŒrbaren roten Sonnenbrand am Gesicht, alle Achtung! Eincremen bitte! Selbst schuld, die mitgebrachte Sonnenöl war im Auto aufbewahrt.

Nach dem Einchecken im Hostel bzw. vor dem Abendessen in Wolgast schnell die Startunterlagen abholen im Sportcasino am Peenestadion. Die Abholabwicklung verlief schnell und problemlos. Kurios war allerdings wenige Tage vor dem Start die E-Mail vom Veranstalter, dass die finale Startnummer erst mit Abholung der Startunterlagen vergeben wĂŒrde. Der Nachteil war nur, dass man andere LĂ€uferInnen vor dem Lauf nicht an der Startnummer identifizieren konnte.
In einer PapiertĂŒte wurde ausgegeben: 2 Äpfel, 1 Capri Sonne, AnhĂ€nger mit der Startnummer fĂŒr die Kennzeichnung der Kleiderbeutel, Programmheft sowie ein Gutschein fĂŒr Essen und 1 GetrĂ€nk.

PĂŒnktlich um 8:30 Uhr am Wettkampftag war die Abfahrt vorm Stadion mit einem der drei bereitgestellten Busse nach SwinemĂŒnde. Das ist der Startort fĂŒr MarathonlĂ€ufer, bei dem HM beginnt in Wolgast mit der gleichen Startzeit. Über eine gute Fahrtstunde dauerte es, da unterwegs noch LĂ€uferInnen zustiegen – das nenne ich das gute Service vom Veranstalter.

Ich hatte ein gutes GesprĂ€ch mit einem Ă€lteren MarathonlĂ€ufer im Bus, der sich ĂŒppig frĂŒhstĂŒckte. DarĂŒber staunte ich bis heute noch, wie er sich schaffte, fast ĂŒber 1 Std vorm Start noch voll und satt gefrĂŒhstĂŒckt hat. Ich selbst ist die Schmerzgrenze bei fast 3 Stunden vorm Start. Seltsam! Sein erster Marathon mit 62 Jahren, mein Respekt! Er war schon 3x dort und wĂŒrde immer wieder gern wiederholen.

Er berichtete mir auch, dass frĂŒher bei der Anmeldung die Nummer von Ausweisen/ReisepĂ€sse angegeben werden musste wegen des GrenzĂŒbergangs. Heute ist das zum GlĂŒck nicht mehr der erforderliche Fall.

Am Start hatte ich noch ein wenig Zeit, mich schnell umzuziehen. Viele blickten mich komisch an, als ich das „Vegan Runners“-Laufshirt anzog. Es war meine stabile Routine und war auch etwas stolz darauf, ein wenig aufmerksam mit meiner veganen Lebensweise bekanntzugeben. Diesmal habe ich mir schlau machen lassen, etwas Sonnenöl einzucremen. Vom letzten Marathonlauf in MĂŒritz bekam ich starken Sonnenbrand, das war meine Lektion gewesen. Einmal und (hoffentlich?) nie wieder
.
An der Sporthalle stand der Bus fĂŒr den Kleidertransport nach Wolgast. Prima war auch vorm Startbeginn noch das Wasserangebot vom Veranstalter.

ZufĂ€llig war der bekannte Berliner LĂ€ufer mit seinem Vornamen „Henry“, der sich sehr fein mit weißem Hut und Handschuhen verkleidet war, auch vor Ort, ihn hatte ich letzten Mal beim „2. MĂŒritz Marathon“ gesehen. Ein Foto mit ihm kommt in mein Laufarchiv.

Über 200 Marathonteilnehmer vor dem pĂŒnktlichen Start um 10:30 Uhr. Das Wetter war fĂŒr mich schon optimal, etwas leichter Wind mit Sonnenschein. Das laute Startsignal kam aus einer historischen Kanone mit 2 Kanonieren. Mal was anders!

Viel Beifall von den polnischen, aber auch vielen besuchsweise anwesenden deutschen Zuschauern. Nach einer halben KilometerlÀnge die 180-Grad-Wende in die Richtung Westen zur polnisch-deutschen Grenze.

Schon nach ca. 2,5 km erreichte man die Grenzlinie Polen und Deutschland, was nicht zu auffĂ€llig war aufgrund des gleichen Ausbaus des KĂŒstenweges.

Bis fast zum 10. Kilometer auf der wunderschönen Strandpromenade lief ich mit „Henry“, der Gentlemen-LĂ€ufer gemeinsam im angenehmeren Marathontempo. Bemerkenswert war fĂŒr mich, dass er viel Anerkennung und Bravour fĂŒr seine auffĂ€llige „Smoking“-Bekleidung von den Zuschauern erhalten hatte. Das war einzigartig geiles GefĂŒhl, neben ihm zu laufen und mitansehen durfte. Er feierte seinen 40. Marathon, fĂŒnffach mehr als meine derzeitige Teilnahme. Applaus fĂŒr ihn!

Die bekannte drei „KaiserbĂ€der“ Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin war fĂŒr mich eine tolle Mischung mit der guten Stimmung von den Zuschauern sowie die sehenswert restaurierten prĂ€chtigen Strandvillen, die vielen aus Holz in weiß gestrichen – typisch BĂ€derarchitektur – gewesen.

Am Ortsende von Bansin ging es dann links von der Promenade weg recht steil bergan, um dann ca. 4km auf einem profilierten schönen Waldweg zu laufen.

Es waren viele ĂŒberholte Radfahrer zu sehen, was mich aber nicht störte. Wir laufen ja fast auf dem bekannten „Usedom-Radweg“.

Nach dem WaldstĂŒck ging es parallel zu einem Campingplatz wieder auf geteerter Strecke und kurzen teilweise 16%igen GefĂ€llstrecken nach Ückeritz. Es wurde immer hĂ€rter mit den abwechslungsreichen Bergsteigungen.
Zum GlĂŒck waren wir mehr im Wald und somit im Schattenvorteil! Kaum Sonnenblicke sowie die Ostsee waren zu sehen.

Vorbei am Kölpiner See war die Halbzeit fĂŒr die gesamte Marathonstrecke. Nach der tollen Verpflegung bestehend aus viel Obst (Melone, Orangen, Äpfeln und Bananen) sowie GetrĂ€nke in die vielen Treppenstufen hoch wieder die herrliche Waldstrecke nach Koserow.

Bisher war bereits die schöne 25 km nach der Verpflegung mit Hilfe von Streckenposten, die mit Rad unterwegs waren, gelaufen. Noch ein weiteres letztes WaldstĂŒck von ca. 2,5 km, dort wurden vom Organisator die hochausstehende Wurzeln mit Leuchtfarben markiert, um ein Stolpern der LĂ€ufern zu vermeiden.

Bei 30 km war mit dem Waldlauf damit vorbei und musste nun bis zum 40 km parallel zur B 111 auf einem Radweg bei starkem Gegenwind! laufen. Das war brutal und krÀfteberaubend!

Die einige letzten Verpflegungen bei Zinnowitz und kurz vor der PeenebrĂŒcke war ein Lauf in Begleitung mit dem bekannten „Mann mit dem Hammer“, in meinen Gedanken immer wieder: „aufgeben, Pause machen, durchbeißen usw.“ im Spiel.

Nun endlich das „blaue Wunder von Wolgast“ – die moderne BrĂŒcke, die Usedom mit dem Festland verbindet, ĂŒberquert und dann um den Stadtkern zum Peenestadion.

Kurz vorm Ziellauf (500m) ein letzter kurzer Anstieg und eine halbe Stadionrunde zum stolzen Marathonziel mit einer Zielzeit von 4:16:22 Stunden. Die Zielzeit störte mich schon lange nicht mehr, ich hatte schon in der Zukunft immer vor, ich sei ein Marathontourist mit vielen schönen Erlebnismomenten.

Ich war echt froh, dass ich doch mit diesem interessanten Insellauf teilgenommen zu haben, obwohl viele im Vorfeld mich Angst zuredeten, dass dieser Usedom-Marathon sehr hart sein soll, aber im Endeffekt war es nicht so ausgegangen. Ich denke, es ist ein MUSS fĂŒr jeden MarathonlĂ€ufer, dort einmal mitzumachen.

Im Ziel bekam ich eine schöne Medaille sowie warme Verpflegung und GetrĂ€nke. FĂŒr Veganer ist die Essverpflegung leider nicht akzeptabel, daher aß ich nur die Nudeln pur. Es gab nur Fleischgerichte (Bolognese) und Erbsensuppe mit bekannten SpeckwĂŒrfeln – was sollÂŽs?

Ohne Anstehen holte ich die gut dargestellte Urkunde ab und ging mit verdientem Stolz zum Hostel. Meine Frau war fast den ganzen Tag mit ihrer Freundin beim Tagesausflug auf Usedom, wo ihr Ehemann auch beim Usedomer HM lief. Abends haben wir uns dann alle viert zusammengetroffen und viel Unterhaltungsstoff zu diesem Tagesprogramm mitgebracht.

Meine kurze Zusammenfassung:

Ein Marathon als deutsch-polnisches Naturerlebnis!. FĂŒr ein Startgeld von 28 EUR wurde die Marathonveranstaltung professionell und mit viel Erfahrung organisiert.
Die Verpflegung war lĂ€ufergerecht, die Laufstrecke meist flach mit ein paar kleinen Steigungen und jeder Kilometer ist sehr auffallend markiert. Auf der Straße ohne Autoverkehr und auf den Radwegen wurde meistens gelaufen. Ansonsten alles TOP mit ein super Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis. Es lohnt sich fĂŒr alle, ein Kurzurlaub an der sonnigsten Ecke Deutschlands nĂ€her kennenzulernen!

Aus der Webseite von „Insel Usedom“ passt der Spruch mit meiner Teilnahme:
„Mehr Licht, Meerluft, mehr Zeit“ – fĂŒr mich auch beim Marathon auf Usedom! ;o)

Parallel wurde auch nicht nur Halbmarathon (295 Teilnehmer), sondern zum ersten Mal ein Staffelmarathon (20 Teilnehmer) angeboten.

Es waren keine bekannte vegane LÀuferInnen zu sehen, schade
 vielleicht klappt es beim nÀchsten Mal mit ein paar
.?

Robert Boyde-Wolke

Veranstalter: usedom-marathon.de

Friedrichsfelder Gartenlauf, 04.09.16

Ein Bericht von Karsten Meyer:
Sportlicher Höhepunkt meiner Heimatstadt, die sich mit vollem Umfang im Verwaltungsbezirk Lichtenberg befindet, ist jedes Jahr der Friedrichsfelder Gartenlauf (FGL). Gehst du von der Volkradstraße auf dem Agnes-Kraus-Weg am Kraatz-TrĂ€nke-Graben entlang Richtung Osten, kommst du direkt zum Start-Ziel-Bereich. Die schwierige Strecke verlĂ€uft zwischen Plattenbauten, MĂ€rkischer Aue und KleingĂ€rten. Es gibt eine ziemlich enge Kurve (geschĂ€tzter Innenwinkel: 20°) und einige Bodenwellen. Wenn es regnet, ist die Strecke teilweise matschig. Wenn es nicht regnet, ist sie staubig. FĂŒnf Runden ergeben 10,16 km. Die Runde kann auf der Netzstelle des Veranstalters eingesehen werden.
http://borussia.laufserver.de/index.php/laufstrecke-oben

Letztes Jahr regnete es und es war kĂŒhl. Diesmal war das Wetter angenehm, nur etwas windig. Im Start-Ziel-Bereich waren nicht viele Zuschauer. An der Strecke hatten sich einige Laubenpieper zum Anfeuern bereit gemacht. Knapp 70 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer gingen an den Start. Es hatte noch einige Nachmeldungen gegeben, z.B. Mannschaftskamerad Gregor. Ich traf ihn und Melanie vor dem Start. Gregor meinte, es soll demnĂ€chst wieder eine Lieferung Vegan Runners Shirts kommen. Ich könnte eines gebrauchen. Melanie nutzte den Lauf als Marathonvorbereitung. PĂŒnktlich um 10 Uhr 30 erfolgte der Startschuss. Die Strecke war sehr gut markiert, sodass die richtigen Kurven nicht verfehlt werden konnten.

Schon kurz nach Ende des Laufes hingen die Ergebnisse aus, nach Geschlechtern geteilt. Gregor kam mit 45:29 min auf Platz 15. Melanie wurde mit 58:10 min Achte bei den Frauen. Meine letzte Runde war ziemlich langsam. Die Kraft reichte nicht mehr fĂŒr einen richtigen Endspurt, mit dem ich noch einen LĂ€ufer hĂ€tte ĂŒberholen können. So kam ich nach 49:49 min auf Platz 27, abzĂŒglich der schnelleren Frauen. Damit war ich eine Sekunde langsamer als letztes Jahr, aber deutlich schneller als beim letzten Kreuzberger Viertelmarathon. Das Intervalltraining wirkt. Die Zeiten sind beim FGL handgestoppt. Es gibt keine Zeitnahmechips. Fotos vom Lauf werden in den nĂ€chsten Tagen auf der Netzstelle des Veranstalters abrufbar sein.

Der FGL hat noch drei Besonderheiten:
1. Die große Digitaluhr im Start-Ziel-Bereich. Nach jeder Runde können die LĂ€ufer ihre Zwischenzeiten sehen. Auf die eigene Armbanduhr kann verzichtet werden.
2. Der Kommentator im Start-Ziel-Bereich. Er hat die Teilnehmerliste und erkennt die LÀufer an den Startnummern. Er kommentiert fortlaufend das Renngeschehen. Es kann also sein, dass du wÀhrend des Laufes ein paar Mal deinen Namen hörst.
3. Unweit des Start-Ziel-Bereiches befindet sich das Gartenlokal „MĂ€rkische Aue“. Dort finden die Siegerehrungen statt. Danach fĂŒhrt ein bekannter Sportreporter ein GesprĂ€ch mit BerĂŒhmtheiten aus der Sportwelt. (FrĂŒher war Heinz Florian Oertel regelmĂ€ĂŸig da. Die ehemaligen DDR-BĂŒrger unter euch werden ihn noch kennen.) FĂŒr jene, die diese Art von Musik mögen, treten zum Schluss noch SchlagergrĂ¶ĂŸen auf.

Alles in allem also eine schöne kleine Veranstaltung. Ich hoffe, ich kann nÀchstes Jahr wieder dabei sein. Dann soll der FGL zum letzten Mal stattfinden. Die Organisatoren finden keine Nachfolger und der Tierparklauf zieht wohl zu viele LÀufer ab. Ausgerechnet der Tierparklauf!
http://borussia.laufserver.de/index.php/neuigkeiten-vom-gartenlauf/36-24-fgl-zum-vorletzten-mal

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Halbmarathon-Staffel in Potsdam am 31.08.2016

Alle waren GewinnerSo viele Vegan Runners hat noch keine Laufveranstaltung in Berlin-Brandenburg bisher gesehen. Mit 20 LĂ€uferinnen und LĂ€ufern, die sich auf vier Staffeln verteilten, waren stĂ€ndig und ĂŒberall LĂ€ufer*innen mit dem schwarz-grĂŒnen Shirt und der Aufschrift VEGAN RUNNERS zu sehen. Insgesamt waren um 19 Uhr 108 Staffel gestartet und kein Verein hatte so viele Staffeln am Start wie wir. Dazu kam dann noch eine Staffel der Spreeganer. Vier Runden waren fĂŒr jeden LĂ€ufer zu absolvieren, dabei ging es immer um den Bassinplatz im HollĂ€ndischen Viertel in Potsdam. FĂŒr die Zeitmessung gab es einen Staffelstab mit integriertem Chip, sodass fĂŒr jede und jeden die Zeit registriert wurde.

Im Vorwege war das Leistungsvermögen unsere LĂ€ufer*innen abgefragt und daraus dann eine Mixed-Staffel unserer schnellsten Leute zusammengestellt worden, weil wir uns hier im Vergleich zu den Vorjahren eine Chance ausrechnen konnten. Von den fĂŒnf LĂ€ufer*innen durften zwei MĂ€nner sein und so ließen wir unseren schnellsten Mann Pit starten, gefolgt von den drei schnellsten Frauen und dem zweitschnellsten Mann als SchlusslĂ€ufer.

Erst kam Pit und dann lange nichtsPit brauchte fĂŒr die ersten 4,2195 Km nur 15:40 Minuten und ĂŒbergab den Stab an Ute, gefolgt von Constanze und Antje. Die Frauen blieben alle deutlich unter 19 Minuten fĂŒr ihre Strecke. SchlusslĂ€ufer war dann Lukas, der nach insgesamt 1:28:38 die Ziellinie ĂŒberquerte. In der Gesamtwertung wurde diese Staffel 20. von 106, die ins Ziel kamen. Da sie die schnellste Mixed-Staffel war, konnten wir sie bei der Siegerehrung in dieser Kategorie als Erste feiern. Der Preis war ein GetrĂ€nkekasten mit einer Mischung aus Bier, alkoholfreiem Bier und Grapefruit-Weizenmix, die wir uns alle teilten. Die zweitplatzierte Mixed-Staffel kam erst ĂŒber zwei Minuten spĂ€ter ins Ziel und die drittplatzierte noch mal zehn Minuten spĂ€ter.

Das SiegerteamUnsere Frauenstaffel belegte in 1:44:59 insgesamt den 69. Platz und war damit bei den Frauen fĂŒnfte.

FrauenstaffelDie MĂ€nnerstaffel war mit 1:35:25 schneller und belegte insgesamt den 39. Platz. In der MĂ€nnerwertung reichte das zum 19. Platz. Unsere Firmenstaffel bestand aus drei weiteren Frauen und zwei MĂ€nnern. Sie wurden in 1:53:57 insgesamt 88. und in der Firmenwertung 30.

VEGAN RUNNERS BBI FirmenstaffelDie Spreeganer waren 10 Sekunden schneller und kamen einen Platz vor uns ins Ziel.

Freudige SpreeganerinWenn wir unsere schnellsten MĂ€nner alle in eine Staffel gesteckt hĂ€tten, wĂ€ren sie insgesamt nur 14. und bei den MĂ€nnern 9. geworden. Ähnlich bei den Frauen; die wĂ€ren insgesamt 41. geworden und unter den Frauen immerhin 4. So hatten wir aber nicht nur auf der Strecke eine gute PrĂ€senz, sondern auch bei der Siegerehrung.

Unsere schnellste Frau Antje ist mit 18:27 unter den Vegan Runnners die fĂŒnftschnellste Zeit gelaufen und unter unseren schnellsten zehn sind immerhin vier Frauen. Alle Achtung!

Die schnelle AntjeAlle hatten reichlich zum anschließenden Picknick beigetragen, sodass wir noch lange zu essen und plaudern hatten.

Picknick etwas durcheinanderLeider mussten Guido, Melanie und Felix  absagen, da  war es gut, das wir drei ErsatzlĂ€ufer*innen hatten, die tatsĂ€chlich alle zum Einsatz kamen. Kurzfristig sagten an dem Abend dann noch Zuzanna und Heiko ab. Am schlimmsten hatte es Heiko getroffen, der auf dem Weg zum Start in Potsdam mit einem seine Vorfahrt missachtenden Auto kollidierte und ins Krankenhaus musste. Zum GlĂŒck im UnglĂŒck hat er sich aber nichts gebrochen. Wir wĂŒnschen ihm schnelle Genesung, damit er fĂŒr den Berlin-Marathon wieder fit ist.

Heikos UnglĂŒck war mein GlĂŒck, denn nun kam auch ich noch dazu zu laufen. Wegen meine Plantar Fasciitis hatte ich mich zurĂŒck gehalten. Da Guido Zörner mich mehrfach osteopathisch behandelt hatte, ging es dann fĂŒr meine VerhĂ€lnisse recht gut. Danke Guido, kann dich echt empfehlen.

Erfreulicherweise hatte die MĂ€rkische Allgemeine Zeitung (MAZ) am Tag vor dem Rennen einen wohlwollenden Artikel ĂŒber uns gebracht, der hier nachgelesen werden kann:
Vegan Runner Frank
http://www.maz-online.de/Nachrichten/Sport/Die-Vegan-Runners-sind-dabei

Die Ergebnisse können hier abgerufen werden: https://www.strassenlauf.org/ext_ergebnisse.php?id=405&match=-1

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Bilder von Stefanie Stefanie Hollnack:


Professionelle Spreeganer-Performance vor kultigen VR-Banner!

Heimfahrt: