Halbmarathonstaffel – Die Vegan Runners sind dabei

MĂ€rkische Allgemeine: „Halbmarathonstaffel – Die Vegan Runners sind dabei“; am 29.08.16 berichtete das Blatt ĂŒber unseren bevorstehenden Einsatz bei der Halbmarathonstaffel in Potsdam. Nachzulesen unter: http://www.maz-online.de/Nachrichten/Sport/Die-Vegan-Runners-sind-dabei

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Potsdam

Sie sind bei den Laufveranstaltungen in der Region mit ihren schwarzen Trikots und dem grĂŒnen Brustring mit der Aufschritt „Vegan Runners“ kaum zu ĂŒbersehen.

AuffĂ€llig ist, wie viel Spaß die HobbylĂ€ufer miteinander haben. Der wird ganz sicher am Mittwoch bei der Halbmarathonstaffel – fĂŒnf LĂ€ufer bilden ein Team – anlĂ€sslich der Barmer-GEK-City-Night nicht zu kurz kommen. Wenn um 19 Uhr auf dem Bassinplatz der Startschuss fĂ€llt, dann wird die Laufgemeinschaft Vegan Runners Berlin-Brandenburg-International mit ĂŒber 20 LĂ€ufern vertreten sein.

Mit mehreren Staffeln am Start

Frank Spade, der im Potsdamer Ortsteil Neu Fahrland wohnt, hat die Frauen und MĂ€nner um sich geschart und fĂŒr die Staffel in Potsdam geworben. „Wir schauen mal, dass wir möglichst in allen Kategorien vertreten sind. Also in der Firmen-, in der Mixed-, in der MĂ€nner- und in der Frauen-Staffel sind wir sicher dabei. Vielleicht kommt noch ein fĂŒnftes Team hinzu. Davon ist dann abhĂ€ngig, in welcher Staffel ich mitlaufe“, erklĂ€rt der 65-JĂ€hrige, der seit 50 Jahren die Laufschuhe schnĂŒrt und seit ĂŒber 30 Jahren vegan lebt.

„Ich stamme aus Niedersachsen, habe lange in Hamburg und den USA gelebt“, erzĂ€hlt der drahtige Mann, der sich beruflich beim HumanitĂ€ren Verband mit PatientenverfĂŒgungen beschĂ€ftigt. „Die Vegan Runners sind eine informelle Laufgemeinschaft und ĂŒber Facebook stĂ€ndig im Austausch. Wir sehen uns als Botschafter einer pflanzenbetonten, gesunden Lebensweise“, berichtet Spade. Seit zwölf Jahren sind die Vegan Runners lĂ€uferisch aktiv. „Wir wollen zeigen, dass gute Leistungen und Freude am Laufen auch ohne den Konsum tierischer Produkte möglich sind.“

Hinterher gibt es ein leckeres Picknick

Das konnten sie bereits unter Beweis stellen. So belegten die Vegan Runners 2014 in der Firmenwertung bei der Halbmarathonstaffel den zweiten Platz. „Wir wollen aber nicht nur zeigen, wie schnell wir sind. Hinterher setzen wir uns auf dem Bassinplatz noch zusammen, dann gibt es ein buntes veganes Picknick und genĂŒgend Zeit zum Schnacken“, berichtet Spade. Neben Obst und GemĂŒse – die MohrrĂŒbe darf nicht fehlen – bringen die Lauffreunde auch selbstgebackenen Kuchen oder Trockenobst mit. Dabei kommen sie schnell mit Nicht-Veganern ins GesprĂ€ch und stoßen bei Neugierigen bezĂŒglich ihrer Lebensweise auf Interesse. „Wir haben da keine BerĂŒhrungsĂ€ngste, wollen kein elitĂ€rer Club sein“, versichert Spade.

Info: Weitere Informationen zur Halbmarathonstaffel unter www.potsdamer-laufclub.de

Von Peter Stein

Pankower Paarlauf mit Musik, 13.08.16

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Laufbericht Pankower Paarlauf mit Musik, Kissingenstadion Pankow

Man sagt ja, spontane Ideen seien oftmals auch die besten. In unserem Fall war die Anmeldung fĂŒr den Pankower Paarlauf am Samstag, den 13.08.16 auch tatsĂ€chlich sehr spontan. Frank und ich waren da sogar noch auf dem letzten DrĂŒcker dabei.
Und was soll man sagen, die Weisheit hat sich auch in dem Fall bestÀtigt. Bei herrlichstem Wetter und sehr familiÀrer AtmosphÀre hatten insgesamt 6 Vegan Runners mit Familienanhang einen superschönen Abend.
Start war um 18 Uhr und es galt im Kissingenstadion auf der 400-Meter-Bahn innerhalb einer Stunde mit seinem Partner so viele Runden zu absolvieren wie möglich. Dabei wechselte man sich mit seinem Laufpartner nach jeder absolvierten Runde ab. Die „Übergabe“ erfolgte dabei immer per Handschlag. Unsere Teams, bestehend aus Constanze und Ulises, Kira und Birgit sowie Frank und mir nahmen die Beine in die Hand und rannten was die Möhre hergab. Das Ganze war schon ziemlich anstrengend, brezelte fĂŒr die spĂ€te Stunde die Sonne doch noch ziemlich unerbittlich auf uns hinab. Die Organisation war aber wirklich toll. Es gab im Wechselbereich Wasser satt, sodass man zwischendurch die – immer kĂŒrzer wirkenden – Pausen, bis der Partner wieder eine Runde rum war, auch mal was trinken konnte.


Ein bisschen enttĂ€uscht waren wir von der angekĂŒndigten Musik. Diese war zum einen eher relativ leise, sodass man auf der anderen Seite kaum was davon hörte und zum anderen
nun ja, ĂŒber Musikgeschmack lĂ€sst sich ja bekanntlich streiten.
Am Ende aber waren wir wirklich richtig gut vertreten, die Ergebnisse können sich sehen lassen.
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Kira und Birgit belegten den 2. Platz bei den Frauen-Teams (35 Runden bzw. 14.225m), Ulises und Constanze den 7. (36 Runden bzw. 14.685m), Frank und ich den 8. Platz (36 Runden bzw. 14.465m) bei den Mixed-Teams. Damit lagen wir im guten Mittelfeld und waren mehr wie zufrieden, zumal jeder ein Zipperleinchen mit sich rumschleppte.
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Zum krönenden Abschluss gab es noch ein fulminantes Picknick bestehend aus Energiekugeln, Bananenbrot, SĂŒĂŸkartoffelmuffins und vielem mehr fĂŒr alle Beteiligten, das auf Seiten der anderen LĂ€ufer doch fĂŒr sehr neidische Blicke sorgte.
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Alles in allem ein sehr sehr gelungener sportlicher Abend und wer weiß, vielleicht schaffen wir es nĂ€chstes Jahr ja mit noch mehr Teams an den Start zu gehen…

Stefanie

Veranstalter: ksv90-berlin.de

Veganes Sommerfest und StadtLauf Berlin, 21.08.16

Veganes Sommerfest und StadtLauf Berlin am 21.08.16
Ein Bericht von Constanze

Am Sonntag, den 21.08.2016 lief ich gemeinsam mit vielen anderen Vegan Runners, SpreeganerInnen und LĂ€uferinnen von Laufen gegen Leiden (LgL) den 8. StadtLauf Berlin von SportScheck und BMW. Zudem fand von Freitag bis Sonntag (19.-21.08.) auf dem Alexanderplatz das vegane Sommerfest statt, wo sowohl die Vegan Runners als auch Laufen gegen Leiden mit einem Informationsstand vertreten waren. Ich hatte am Freitag VR-Standdienst und war an allen drei Tagen als Besucherin auf dem Fest, so dass ich ein aufregendes Wochenende mit vielen Begegnungen, netten GesprĂ€chen und auch ein wenig Sport erlebte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön

– an Felix fĂŒr die Idee, die Anmeldung und dafĂŒr, dass er Tag fĂŒr Tag allen Interessierten Rede und Antwort stand und das wirklich -entschuldige das Wortspiel- mit einer Engelsgeduld

– an Frank, der die Initiative ergriff und Flyer drucken ließ, die weggingen wie warme Semmeln

– an Guido und Kathrin, die ihren Farbdrucker heiß laufen ließen, beim Aufbau halfen und mit deren Fotos wir eindrucksvoll demonstrieren konnten, dass wir lieben was wir tun

– an Andrea und Jan von den Spreeganern, die mit ihrem Pavillon dafĂŒr sorgten, dass wir vor Regen, von dem es an diesem Wochenende leider reichlich gab, einigermaßen geschĂŒtzt waren

Und nicht zuletzt ein Dankeschön an alle, die den Stand vor Ort unterstĂŒtzten! Ich denke, wir haben uns gut prĂ€sentiert, so dass uns demnĂ€chst hoffentlich ein grĂ¶ĂŸer Zustrom an MitlĂ€uferInnen erwartet.

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Bereits im Vorfeld zum StadtLauf gab es einige Aufregung – N24 hatte sich gemeldet und wollte einen kurzen Beitrag ĂŒber uns drehen. Also trafen sich am Wettkampftag um 8:30 Uhr brav alle interessierten LĂ€uferInnen in ihren Laufshirts mit veganer Message im Startbereich. Zuvor noch ein wenig Verunsicherung, denn der Veranstalter schreibt auf der Homepage, dass das in der AnmeldegebĂŒhr inkludierte Funktionsshirt als „Startberechtigung“ dient. Die Ängstlichen unter uns (so wie ich) zogen es also vorsichtshalber unter ihr Vegan-Shirt, aber einige mutige und weise LĂ€uferInnen wussten zu berichten, dass bisher noch niemand ausgeschlossen wurde, weil er das Veranstalter-Shirt nicht trug.
Mit einiger VerspĂ€tung trafen wir also die Verantwortlichen im Startbereich. Felix wurde interviewt, wĂ€hrend wir hinter dem VR-Banner eine gute Figur machten. Nachdem alles fertig gedreht war, wurde von Auge noch schnell ein Erinnerungsfoto samt TV-Crew geschossen und dann blieben uns noch ganze fĂŒnf Minuten fĂŒrs Einlaufen, was der eine oder andere zugunsten eines letzten Toilettengangs jedoch komplett ausfallen lassen musste. Im angekĂŒndigten Beitrag kamen wir dann schlussendlich nicht vor, worĂŒber wir im Nachhinein eigentlich eher froh sein sollten. Felix‘ Argumente waren wohl zu stichhaltig und passten nicht in den ansonsten eher kritischen und wenig aussagekrĂ€ftigen Beitrag. Haken wir es also als „viel Aufregung fĂŒr nix, dafĂŒr aber um einige Erfahrungen reicher“ ab.

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Nun aber zum eigentlich Lauf, das ist ja schließlich ein Laufbericht:

Nachdem ich zuvor noch meinte, dass das Wetter nahezu ideal war, verschwanden pĂŒnktlich zum Start die Wolken und offenbarten eine strahlende Sonne. So musste ich diese Aussage dann bereits nach wenigen Kilometern und einigen sehr sonnigen Abschnitten revidieren. Wie ungĂŒnstig, dass ich nun auch noch zwei Shirts ĂŒbereinander trug. Ich hatte es zwar geahnt, aber eine fehlende Taschenaufbewahrung ließ auf die Schnelle dann auch keine andere Option mehr zu. Das ist im Übrigen ein großer Kritikpunkt meinerseits am Veranstalter, aber darum soll es hier nicht vordergrĂŒndig gehen. Durch die zuvor entstandene Zeitnot reihte ich mich zusammen mit Stefanie von LgL ziemlich weit hinten ein. Durch das Nichttragen des Einheitsshirt fĂŒhlt man sich inmitten der anderen LĂ€uferInnen schon irgendwie wie ein abtrĂŒnniger Lemming. Aber damit kann ich leben. Denn wir #laufenfĂŒrdietierenichtfĂŒrsportscheck (vielen Dank, Anika, fĂŒr diesen grandiosen Hashtag!). Nachdem ich irgendwann endlich die Startlinie passierte, hieß es ĂŒberholen, ĂŒberholen, ĂŒberholen. Und das am laufenden Band. Die Straßen waren recht eng und meine Laune sank. Ich war regelrecht genervt, was dann auch dafĂŒr sorgte, dass ich viel zu schnell anging. Wut-Pace quasi. Kennt vielleicht der/die eine oder andere. Da ich am Morgen mit heftigen Halsschmerzen aufgewacht bin, rĂŒckte ich bereits im Vorfeld von meiner eigentlichen geplanten Zeit ab und wollte schauen, was möglich ist. Dass ich ĂŒberhaupt gestartet bin, ist meiner eigenen Unvernunft zuzuschreiben und sollte besser nicht nachgemacht werden, denn heute (am Tag danach) liege ich so richtig flach! Ich bin also deutlich zu schnell angegangen und dann kam Heiko des Weges, mit dem ich genau einen Kilometer in 4:40 Minuten mithalten konnte, bevor ich ihn ziehen lassen musste. Dieses Tempo stellte sich fĂŒr meinen angeschlagenen Gesundheitszustand als deutlich zu schnell heraus, obwohl es genau das gewesen wĂ€re, was der Trainingsplan ursprĂŒnglich vorsah. Aber mit Marathon vor den Augen, blitzte dann doch etwas auf, was man mit viel Wohlwollen vielleicht als Vernunft bezeichnen könnte. Nachdem der SCC im Vorhinein die neue StreckenfĂŒhrung als sehr flach und bestzeitentauglich beworben hatte, habe ich mich ĂŒber die (gefĂŒhlten?) Anstiege etwas gewundert. Aber ich bin was das angeht auch sehr empfindlich und nicht das Maß aller Dinge. Mir sind ja die Rehberge im Wedding schon zu bergig 😉 Insgesamt hat mir dieses Rennen ziemlich viel abverlangt und das hohe Anfangstempo rĂ€chte sich sehr schnell. In einer „steilen“ Phase am Botanischen Garten, in der ich gerade ziemlich genervt war (irgendwo zwischen km 6 & 7), passierte ich die Limonenstraße. Da fiel mir diese blöde Weisheit ein. FĂŒr die restliche Strecke wurde also folgendes mein Mantra: Wenn dir das Leben Limonen beschert, mach Limonade draus. Oder so Ă€hnlich. Keine Ahnung warum, aber das heiterte mich auf und ließ mich das Rennen durchhalten, obwohl ich nach der ersten Runde wirklich kurze Zeit ans Aufgeben dachte und mich fragte, warum ich nicht einfach im Bett geblieben bin. Also bin ich den zweiten Teil in der Konsequenz deutlich langsamer gelaufen, aber ich habe es geschafft und meine HM-Bestzeit sogar noch um knappe zwei Minuten verbessern können.

Ergebnisse:
Ergebnisse VM
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Ergebnisse HM
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16_sommerfest_stadtlauf05Das Wochenende hat mir folgendes gezeigt: Ich bin unglaublich froh, ein Vegan Runner zu sein und fĂŒhle, dass ich in der Gemeinschaft angekommen bin. Nicht, dass ich dieses GefĂŒhl nicht schon vorher hatte, aber es hat sich durch die vielen tollen Erlebnisse und Begegnungen auf und neben der Strecke sowie auf dem Fest noch intensiviert. DarĂŒber hinaus freue ich mich ĂŒber die friedvollen und bereichernden Kooperationen bzw. gemeinsamen Aktionen mit den LĂ€uferInnen von Laufen gegen Leiden und den SpreeganerInnen. Wir verfolgen alle dasselbe Ziel – let’s spread the message!

Kreuzberger Viertelmarathon, 21.08.16

Ein Bericht von Karsten Meyer:

Der TiB 1848 e.V. verfĂŒgt ĂŒber ein Stadion mit Aschenbahn am Columbiadamm. In diesem Stadion ist jedes Jahr der Start und das Ziel des Kreuzberger Viertelmarathons. Am Anfang wird eine dreiviertel Runde gelaufen, bevor es auf die Straßen geht, am Ende nicht ganz eine halbe Runde im Uhrzeigersinn bis ins Ziel. Die Teilnehmer können ihre persönlichen Sachen im Vereinshaus zur Aufbewahrung abgeben. Heute war ich der einzige Vertreter der Vegan Runners. In der Starterliste stand auch eine Spreeganerin, aber ich konnte sie vor Ort nicht ausfindig machen. Es waren insgesamt mehr als 400 Teilnehmer am Start.

Die Sonne schien heute Vormittag, aber es war nicht zu heiß. Der Wind wehte schwach. Etwa die HĂ€lfte der Strecke lag im Schatten. Meistens Asphalt, vorbildlich abgesperrt, wenige applaudierende Zuschauer, hin und wieder hupende Autos. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl waren immer LĂ€ufer bzw. LĂ€uferinnen in meiner NĂ€he, was das Laufen erleichterte. Einziger nennenswerter Höhenunterschied war die WaterloobrĂŒcke ĂŒber den Landwehrkanal (Alexandrinenstraße) mit geschĂ€tzten 1,50 m Höhe. Sie musste auf dem Hin- und RĂŒckweg ĂŒberquert werden. Der Anstieg war seicht. Die gesamte Strecke kann auf der Netzstelle des Veranstalters eingesehen werden.

Etwa nach sieben Kilometern gab es einen Wasserstand. Ich nahm einen Becher und schĂŒttete ihn mir ĂŒber den Kopf. Im Ziel gab es Bananen, Äpfel, keksĂ€hnliche Riegel und Wasser.

Direkt nach dem Zieleinlauf konnte sich jeder Teilnehmer seine Urkunde abholen. Ich brauchte fĂŒr den Lauf diesmal 52 Minuten und 52 Sekunden. Es war meine erste Laufveranstaltung in diesem Jahr. Die Zeit entspricht meinem derzeitigen Leistungsvermögen. Letztes Jahr lief ich die Strecke in 50 Minuten und 8 Sekunden.

Fotos gibt es leider keine. Vielleicht wird es Fotos vom Friedrichsfelder Gartenlauf geben. Bis dahin sind es noch knapp zwei Wochen. Ich war pĂŒnktlich wieder zu Hause und geduscht, um mir den Marathon in Rio in voller LĂ€nge anzusehen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

p.s.:

Ich kam auf Platz 173, die Spreeganerin auf Platz 362.
http://www.tib1848ev.de/veranstaltungen/x-berger-viertelmarathon/nach-dem-lauf/

Es gibt auch ein Video. Zwischen 0:53 und 1:02 bin ich von hinten zu sehen (hellblaues Hemd, schwarze Hose). Der Àltere Herr bei 1:08, der wie ein Geher aussieht, war tatsÀchlich schneller als ich.

Also ich geh dann mal zum Intervall-Training.

Fakten der Vegan Runners

Die Vegan Runners wurden beim London Vegan Festival am 4. Juli 2004 in Großbritannien von der dortigen Vegan Society gegrĂŒndet: http://www.veganrunners.org.uk/

VEGAN RUNNERS BBI Logo

WÀhrend die Briten sich als Verein mit MitgliedsbeitrÀgen organisiert haben, sind wir eine lose Verbindung, die sich fast nur bei Rennen trifft. Unsere Gruppe wurde 2007 von Andrea Hayn ins Leben gerufen. Seit Juni 2009 haben wir eine eigene Website: http://veganrunners.de/. Dort posten wir Berichte von Rennen, an denen Einzelne von uns teilgenommen haben.

Die deutschen Vegan Runners haben eine Facebook-Gruppe mit inzwischen 1.314 Mitgliedern:https://www.facebook.com/groups/VeganRunnersGermany/ (Stand 21.08.2016).

Die Berlin-Brandenburger Vegan Runners haben seit 29. Mai 2013 ihre eigene Gruppe auf Facebook mit 181 Mitgliedern: https://www.facebook.com/groups/veganrunners/ und eine Fanpage: https://www.facebook.com/veganrunners.de/ mit ca. 800 Followern (Stand 21.08.2016). Fans kommen u. a. auch aus Brasilien, Mexiko und den USA.

Leicht zu erkennen sind wir ĂŒber unsere Shirts mit dem weißen Schriftzug auf grĂŒnem Grund VEGAN RUNNERS:
VEGAN RUNNERS Shirt

Auf Veranstaltungen sind wir immer in der NĂ€he unseres Banners zu finden:
VEGAN RUNNERS BBI BannerWir tauschen uns ĂŒber Facebook und unsere Mailingliste aus. In die Mailingliste kann man sich eintragen lassen, wenn man uns eine E-Mail schreibt.

Auf FlickR haben wir ein Archiv unserer Fotos angelegt: http://www.flickr.com/photos/veganrunners_bbi/sets/

Per E-Mail sind wir ĂŒber kontakt@veganrunners.de zu erreichen.

Inzwischen organisieren sich Vegan Runners auch in Polen, der  Schweiz  und Österreich.

Gedenkmarathon Son Kee-Chung, 06.08.16

Gruppenfoto
Gruppenfoto

Am 6. August gab es einen Gedenkmarathon in Berlin, anlÀsslich des 80sten Jahrestages des Olympiasiegs von Son Kee-Chung.

Son Kee-Chung war ein koreanischer LĂ€ufer, der bei den Spielen in Berlin unter japanischer Flagge starten musste, weil Korea besetzt war. Sein Protest dagegen („das traurigste Siegerfoto der Olympiageschichte“) fĂŒhrte auch dazu, dass er unter der Besatzung nicht weiter Marathon laufen durfte. Sport
ist und war eben doch manchmal politisch…

Die Strecke 1936 (und 2016) verlief vom Olympiastadion in Spandau entlang der Kronprinzessinnenallee bis fast nach Wannsee, und dann entlang der AVUS bis zur TribĂŒne. Und dann die gleiche Strecke wieder zurĂŒck. Son Kee-Chung lief die 42.2km in 2:29h. Unsere Hochachtung fĂŒr diese Leistung ist nach dem eigenen Laufen der (halben) Strecke durchaus
noch mehr gestiegen…

Jens, Heiko, Younouss, Andreas und Robert liefen ĂŒber die volle Marathondistanz. Ulises und Dominique sowie Kira & Felix teilten sich jeweils die Strecke. Besonders toll fanden wir die motivierende Stimmung, und die nette Verpflegung durch die Veranstalter und den Empfang durch die in koreanische FestgewĂ€nder gekleideten Damen.

Danke an Stephan, Torpedo Berlin, die Berlin Wall Trail Runners, den Koreanischen Verein Berlin und die Koreaness Awakening Movement Union.

Es hat Spaß gemacht!

Ein Bericht von Kira Rehfeld

Nachfolgende Bilder von Ulises Rey: