Erdlingslauf 2015 – Fotos

Fotos von Thomas Vosen:
„Hi, hab noch ein paar Fotos vom Lauf gemacht, die ich gerne mit Euch teile. DĂŒrft Ihr gerne veröffentlichen, wenn Sie was taugen. Hab mich riesig gefreut dabei gewesen zu sein, viele von Euch kennengelernt zu haben, alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen und vorallem damit dem Erdlingshof und der veganen Bewegung geholfen und unterstĂŒtzt zu haben. War ein großartiges Wochenende! Freue mich auf eine Fortsetzung. Erholt Euch Alle gut, ruht Euch aus und habt eine gute Zeit. Ganz liebe vegane und sportliche GrĂŒĂŸe, Thomas“

Fotos von Gabriel: Fotos der 7. Etappe

Fotos von Unbekannt:

erdlingslauf_scheckErdlingshof:
„Nico ĂŒberbrachte uns im Namen des Erdlingslauf-Teams einen Scheck mit der unglaublichen Spendensumme von 7.500 Euro! Der Erdlingslauf – FĂŒr MitgefĂŒhl laufen fand erstmalig im August im Rahmen des Veganen Sommerfestes in Berlin statt und war ein riesiger Erfolg. Viele Teilnehmer sind extra fĂŒr dieses Event von weit her angereist, um gemeinsam ein Zeichen fĂŒr mehr MitgefĂŒhl zu setzen. Das großartige Orga-Team hat monatelang alles dafĂŒr gegeben, dass der 170 km-Lauf zu einem unvergesslichen Ereignis wurde. GroßzĂŒgige Sponsoren, eine super Stimmung und laufbegeisterte Sportler haben dazu beigetragen diese Wahnsinnssumme zu Gunsten des Erdlingshofs zu erreichen. HierfĂŒr möchten wir uns im Namen aller Erdlinge ganz herzlich bedanken! Ihr seid spitze und habt Unmögliches möglich gemacht!“

Erdlingslauf (Etappe 5 + 6), 29./30.08.15

Gruppenfoto der letzten Staffel vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz
Gruppenfoto der letzten Staffel vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz

MitgefĂŒhl fĂŒr Tiere auf dem Mauerweg

Ein Erlebnisbericht von Frank Spade.

„FĂŒr MitgefĂŒhl laufen“, das war das Motto einer Staffel von ca. 150 Veganern und Sympathisanten, die am 29. und 30. August innerhalb von 24 Stunden, in 12 Etappen, einmal auf dem Mauerweg ca. 170 km rund um Berlin liefen. Sie hatten sich vorgenommen Geld fĂŒr die UnterstĂŒtzung des Erdlingshofs im Bayerischen Wald zu sammeln, wo aus der Massentierhaltung befreite KĂŒhe, Schweine, HĂŒhner und Pferde ohne Gefahr fĂŒr Leib und Leben ihre verbleibenden Tage und Jahre in Frieden leben können. Da mit dieser Art Tierhaltung kein Geld zu verdienen ist, kamen die Berliner Vegan Runners im letzten Jahr auf die Idee, mit einem Spendenlauf zur UnterstĂŒtzung des Hofs beizutragen.

Die LĂ€uferinnen und LĂ€ufer verteilten sich auf 12 Abschnitte, wobei einige auch mehr als einen Abschnitt liefen. Hier folgt jetzt ein Bericht von der 5. (und 6.) Etappe, die gegen 20 Uhr in der NĂ€he des S-Bahnhofs Hennigsdorf beginnen sollte.

Als ich mit der Bahn dort ankam, war ich zunĂ€chst desorientiert, in welche Richtung vom Bahnhof aus der Lauf gehen sollte. Bevor ich beurteilen konnte, wem von den Umstehenden ich genĂŒgend Ortskenntnis zutrauen wĂŒrde um ihn oder sie zu fragen, bemerkte ich einen Polizeibus auf dem Bahnhofsvorplatz. Die sollten sich auskennen, dachte ich, und trat an der Beifahrerseite an das Fahrzeug heran. Das Fenster war heruntergekurbelt und bevor ich etwas fragen konnte, sagte einer der Polizisten „Sie wollen bestimmt zum Mauerweg!?“ Ich war wegen meines Outfits als LĂ€ufer einzuordnen, aber doch ĂŒberrascht, ĂŒber diese Ansprache. Als nĂ€chstes stieg er aus dem Fahrzeug, um mir die Richtung zu zeigen. Er bestĂ€tigte, dass die Polizei unseren Lauf auf dem Schirm hĂ€tte und wĂŒnschte mir zum Abschied viel Freude und Erfolg dabei. Langsam trafen einige der anderen LĂ€ufer ein, aber wir hatten von unserer Einsatzzentral am Stand des Erdlingshofs auf dem Alex erfahren, dass einer unserer LĂ€ufer den Zug verpasst hatte und 20 Minuten spĂ€ter eintreffen wĂŒrde. Von einem der Begleiter der LĂ€ufer, die den Abschnitt vor unserem liefen, erfuhr ich, dass auch sie VerspĂ€tung hatten, sodass wir gelassen auf die nĂ€chste S-Bahn warten konnten.

Als wir dann vollzĂ€hlig waren, trabten wir gemĂ€chlich zum Treffpunkt, als plötzlich wieder der Polizeiwagen auftauchte, um uns – getreu dem Motto „die Polizei dein Freund und Helfer“ – darauf hinzuweisen, dass wir rechts abbiegen mĂŒssten, um zum Mauerweg zu gelangen. Wir wurden freundlich verabschiedet und stellten dann aber fest, dass wird bereits am Treffpunkt waren. Also stellen wir uns darauf ein, hier auf das Eintreffen der LĂ€ufer*innen des Abschnitts 4 zu warten. Es dauerte nicht lange, da sahen wir sie die BrĂŒcke ĂŒber den Oder-Havel-Kanal ĂŒberqueren, gekrönt von einem riesigen Vollmond direkt ĂŒber ihren Köpfen (ich hoffe jemand hat ein Foto davon gemacht und stellt es uns zur VerfĂŒgung).

Ich hatte mir einen 20-Km-Abschnitt ausgesucht, als Vorbereitung auf den MĂŒggelsee-Halbmarathon am 18. Oktober. Dies war ein Abschnitt, fĂŒr den ein flottes Lauftempo von sechs Minuten pro Kilometer vorgesehen war und tatsĂ€chlich zeigte sich, dass die sechsköpfige LĂ€ufergruppe sehr zĂŒgig durch die Nacht huschte. Die Strecke verlief hauptsĂ€chlich ĂŒber isolierte Fuß- und Radwege, wo uns in der bald einsetzenden Dunkelheit kaum jemand begegnete. Wenn wir aber durch bewohnte Straßen liefen, bekamen wir gelegentlich aufmunternde bzw. anerkennende Zurufe zu hören und an den Straßen wurde uns vereinzelt zugehupt. Seit ĂŒber einer Stunde war es dunkel und einige von uns trugen LED-Kopflampen, um den Weg auszuleuchten. Trotzdem plĂ€rrte unser StreckenfĂŒhrungsnavi plötzlich „umkehren!“. Wir waren in einem Moment der Unaufmerksamkeit an einer Abzweigung vorbeigelaufen und mussten nun ca. 600 m zurĂŒck. Danach ging es auf direkten Wege weiter, immer begleitet von dem wunderschön klaren Vollmond. Am S-Bahnhof Staaken wurden wir nach zwei Stunden dann mit viel Applaus und Hallo von der nĂ€chsten Gruppe und deren Begleitern begrĂŒĂŸt. Wir hatten uns gut an unsere Zeit gehalten, aber die VerspĂ€tung von der vorherigen Gruppe nicht reduziert, sodass auch der nĂ€chste Abschnitt mit einer VerspĂ€tung startete. Das war von vorneherein einkalkuliert, zumal es hier nicht um einen Wettkampf, sondern um ein Gemeinschaftserlebnis ging.

Am Tag zuvor hatte ich hier mein Fahrrad angeschlossen und freute mich, dass es noch da war. Ich hatte vor, den nĂ€chsten Abschnitt bis zu meinen Haus in Neu Fahrland zu begleiten; etwa 28 Km. Leider hatte mein Fahrrad dann doch Schaden genommen. ZunĂ€chst stelle ich fest, dass das Licht nicht mehr ging (was ich in der Woche davor hatte reparieren lassen), und dann schleifte mein Frontschutzblech hörbar und irritierend am Reifen. Letzteres konnten wir mit einer rabiaten Verbiegung beheben. Das Licht ließ sich nicht in Gang setzen, sodass auch ich eine Kopflampe aufsetzte, die sich als hilfreicher erwies, als es mein Scheinwerfer gewesen wĂ€re, weil ich so die Umgebung besser nach den Hinweisschildern fĂŒr den Mauerweg und den gelben Markierungen des 100-Meilen-Laufs absuchen konnte.

Gruppenfoto - LĂ€uferinnen Etappe 6
Gruppenfoto – LĂ€uferInnen Etappe 6

Plötzlich sahen wir vor uns zwei helle Lichter, die sich dicht ĂŒber dem Erdboden auf den Weg zu bewegten. GlĂŒhwĂŒrmchen dachte ich, in Brandenburg? Die waren mir zumindest in der Vergangenheit noch nicht begegnet. Im Licht der Kopflampe ließ sich dann aber schnell erkennen, dass es sich um einen jungen Fuchs handelte. Kurz darauf begleitete mich ein Hase am Wegesrand, und dann noch einer. Ob die sich gerade mit dem Fuchs „Gute Nacht!“ gesagt hatten?

Aber auch unsere LĂ€uferinnen und LĂ€ufer gaben interessante Bilder ab. Die Reflektoren an ihrer Kleidung von hinten beleuchtet, hĂŒpften scheinbar allein durch die Nacht, weil von den LĂ€ufer*innen selbst kaum etwas zu erkennen war. Und von vorne betrachtet waren nur fĂŒnf helle Kopflampen zu sehen. Auf halbem Weg zwischen Schloss Sacrow und der Römerschanze, lag dann ein Baum quer ĂŒber unserem Weg. Den hatte ich tags zuvor bereits ĂŒber www.maerker.de gemeldet, aber er lag immer noch da; was mich nicht wirklich ĂŒberraschte. Vorsichtshalber hatte ich bereits zuvor so viel GestrĂŒpp entfernt, dass LĂ€ufer und Radfahrer – wenn auch mit etwas MĂŒhe – darunter durchkamen. Die Wege waren ĂŒberwiegend befestigt und in gutem Zustand, doch an einigen Abschnitten, im Raum Gatow, hatten Wurzeln den Asphalt hochgedrĂŒckt und brachten manchen von uns zum Straucheln, und einmal sogar zu Fall, weil die Wurzeln im Dunkeln schlecht zu erkennen waren. GlĂŒcklicherweise wurde niemand verletzt.

In Neu Fahrland haben wir uns dann die Freiheit genommen den von dem 100-Meilen-Lauf vorgezeichneten Track zu verlassen, denn vor erst vier Wochen war ein Rad- und Wanderweg direkt am Ufer des Jungfernsees eröffnet worden. Der war viel schöner und angenehmer zu laufen, als die Strecke an der vielbefahrenen B2. Nach 1,5 Km mĂŒndete dieser Weg dann in die Bertinistraße und vereinigte sich so wieder mit dem so genannten Mauerweg. Dieser folgt den ehemaligen DDR-Grenzanlagen, was nicht immer eine Mauer war, sondern auch die Ufer von GewĂ€ssern und Kolonnenwege, die von den Grenztruppen benutzt wurden.
Am Eingang zum Neuen Garten in der „Berliner Vorstadt“ in Potsdam habe ich mich dann nach nunmehr 30 Km-Fahrradbegleitung von der Gruppe verabschiedet. Zu fĂŒnft, mit zwei Radbegleitern, huschten die dann weiter durch die Nacht. Es war kurz vor drei Uhr frĂŒh und meine Muskeln und Gelenke waren dankbar endlich etwas Ruhe zu bekommen, bevor ich am nĂ€chsten Mittag das letzte TeilstĂŒck vom Brandenburger Tor bis zum Alex mitlief.

Abschluss auf dem Veganen Sommerfest Berlin
Abschluss auf dem Veganen Sommerfest Berlin

17. Mercedes-Benz-Halbmarathon, 30.08.15

Ein Bericht von Gregor Hradetzky:

Am 30.8.15 fand der 17. Mercedes-Benz-Halbmarathon in Berlin-Reinickendorf statt. Anfang des Jahres hatte ich beschlossen, in diesem Jahr endlich zum ersten Mal diese Distanz zu laufen. Ich hoffte, gut vorbereitet zu sein und deutlich unter 2 Stunden zu bleiben.
Eine Stunde vor dem Start holte ich meine Unterlagen ab und traf auch schnell Friederike und Friedrich, die anderen beiden Vegan Runners, die es mit den 21 Kilometern aufnehmen wollten. WĂ€hrend Friedrich sich eine langsamere Geschwindigkeit vorgenommen hatte, liefen Friederike und ich recht flink los. Zu Beginn hatten wir noch genug Luft, uns zu unterhalten und uns artig bei den applaudierenden Zuschauerinnen und Zuschauern zu bedanken. Die Sonne brannte da schon recht stark und es gab kaum Schatten auf der Strecke. Die erste 10-Kilometer-Runde absolvierten wir in 52 Minuten, dann wurden die Beine aber langsam schwerer. Nachdem mir Friederike vorher etwa eine Stunde lang erzĂ€hlt hatte, daß sie unser Tempo kaum werde halten können und ich ihr wohl bald davonziehen wĂŒrde, lief sie mir nun immer weiter voraus. Mit drei Gelpackungen war ich gut versorgt, was ich aber total unterschĂ€tzt hatte, war der starke FlĂŒssigkeitsverlust. Kurz nach einem Wasserstand wurde mir bewußt, daß es wohl besser gewesen wĂ€re, nicht immer nur einen Becher zu trinken. Ich war ziemlich ausgetrocknet, mir wurde schwindelig. Ich mußte eine Gehpause einlegen und plötzlich war Aufgeben eine Option. HĂ€tten mich die zwei freundlichen Damen am Wegesrand nicht großzĂŒgig aus ihrer Wasserflasche trinken lassen, hĂ€tte ich wohl – wie einige andere LĂ€uferinnen und LĂ€ufer – abbrechen mĂŒssen. Am nĂ€chsten Wasserstand genehmigte ich mir gleich drei Becher des lautstark als „Biowasser, 100% vegan“ angepriesenen GetrĂ€nks und lief weiter. Jetzt meldeten aber langsam meine Knie Bedenken an, so daß ich die letzten Kilometer sehr erschöpft und unter Schmerzen bewĂ€ltigen mußte. Als ich das Schild „18 Kilometer“ sah, dachte ich zuerst „Toll, gleich bin ich da!“ Sofort wurde mir aber klar, daß drei Kilometer in meinem Zustand eine lange Strecke sind. Als ich schließlich nach knapp ĂŒber zwei Stunden die Ziellinie passierte, war ich fix und fertig. Die Freude, es geschafft zu haben, war etwas schĂŒchtern an diesem Tag, gab sich spĂ€ter dann aber doch noch die Ehre. Friederike hatte schon 6,5 Minuten vor mir das Ziel erreicht und konnte den Ansager am Mikrofon mit einem strengen Blick davon ĂŒberzeugen, daß sie nicht etwa TROTZ, sondern eher WEGEN der veganen ErnĂ€hrung so fit ist. SpĂ€ter kam Friedrich zufrieden ins Ziel. Kurze Zeit darauf und nach dem ersehnten alkoholfreien Hefeweizen entstand dieses schöne Bild von uns.

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Werde ich noch mal einen Halbmarathon laufen? Spaß hat es zum Schluß nicht mehr gemacht, aber einen Tag spĂ€ter schmerzen die Beine kaum noch und 
 naja, mal sehen 

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Zur ErgÀnzung hier noch die Veranstalterseite und die Ergebnisse.

Potsdam Halbmarathon-Staffel, 26.08.15

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Bei der BARMER GEK Halbmarathon-Staffel am 26.08.2015 waren die Vegan-Runners mit drei Staffeln vertreten: einer Frauen-, einer MĂ€nner- und einer gemischten Staffel. Insgesamt hatten sich 99 Staffeln angemeldet (2014 waren 112). WĂ€rend wir im letzten Jahr mit einer Staffel in der Firmenwertung in 1:25:41 zweite, aber insgesamt 13 geworden waren, belegten unsere Frauen in 1:41:49 unter den Frauen den fĂŒnften Rang unter 12 Frauenstaffeln. Unsere gemischte Staffel wurde in 1:46:17 11. unter 20 Staffeln und die MĂ€nner belegten in 1:23:55 den 7 Platz unter 22 MĂ€nnerstaffeln. Kurioserweise gibt es in der Ergebnisliste dieses Jahr keine Gesamtwertung. Wir können aber sehen, dass wir mit unserer MĂ€nnerstaffel auch dieses Jahr in der Firmenwertung den zweiten Platz belegt hĂ€tten. Insgesamt waren unsere MĂ€nner fast zwei Minuten schneller als letztes Jahr! Bravo! Hinterher hatten wir ein umfangreiches, köstliches Picknick und freuen uns jetzt auf den Erdlingslauf.
Frank Spade

Bilder: Ulises Rey

7. Stadtlauf Berlin, 23.08.15

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7. Stadtlauf Berlin von Sportscheck und BMW am 23.August 2015

Ein kleines Laufbericht von Robert Boyde-Wolke:

Der Stadtlauf Berlin von BMW und SportScheck ist ein Halbmarathon sowie ein Lauf ĂŒber 10,5 km. Gedacht ist aber eine „Generalprobe fĂŒr den Berlin Marathon“ in 5 Wochen.
FĂŒr mich ist die erste Teilnahme an diesem Stadtlauf und eine gute Vorbereitungswoche fĂŒr den ersten Erdlingslauf 2015 am 29./30. August 2015.

6.732 Teilnehmer hatten sich fĂŒr diese Veranstaltung gemeldet und das bei einem super Kaiserwetter, wobei 1 Stunde vorm Startbeginn etwas spontan geregnet hatte.

Mit meiner Halbmarathon-Teilnahme war ich fĂŒr mein Arbeitgeber „SG BMF 07“ schon lange angemeldet worden, deswegen kam ich erst viel spĂ€ter beim VEGAN RUNNERS an.
Gern schreibe ich mein kleines Bericht an Euch. In der Zukunft werde ich fĂŒr VEGAN RUNNERS anmelden ;o) !

15_stadlauf03Die Ausgabe der Startunterlagen inklusive asics-Funktionsshirts, welches als Startberechtigung diente 1-2 Tage vorm Startbeginn in der SportScheck-Filiale, Schloßstr. 20 in Steglitz. Das Funktionsshirt mit der orangenfarbenen Ausstrahlung reizt jeden LĂ€uferInnen an, beim Stadtlauf ordentlich und gut aussehend zum Ziel anzukommen.

Die Strecke fĂŒhrt auf einem 10,5-km-Rundkurs, der zweimal zu durchlaufen ist, durch die Bezirke Steglitz, Wilmersdorf und Zehlendorf. Wirklich eine tolle Laufstrecke, die teils auch mit leicht erheblichen Bergsteigerungen zu beteiligen.

Ab und zu mal waren die Zuschauer auch nebenbei aktiv beim Anfeuern zu sehen.

Schade nur etwas, dass die Musikbands viel zu wenig zu sehen bzw. hören waren.

Ansonsten war fĂŒr mich ein gelungener Auftaktslauf und ich werde sehr gerne wieder dort kommen, vielleicht mit ein paar VEGAN RUNNERS-LĂ€uferInnen. Mit meiner zufriedenen Laufleistung fĂŒr die Halbmarathonstrecke von einer Zeit mit 1:42:10 bleibt in meiner Erinnerung. Durch mein Neugier in die Ergebnisliste stellte ich fest, dass doch einige VEGAN RUNNERS-LĂ€uferinnen (Jessica, Constanze, Florentine und Nora) zu sehen sind. Ich konnte ja nicht sie erkennen, da wir in alle gleichfarbigen Laufshirts angezogen waren, kein Wunder.

Das Beste kam zum Schluss, wobei ich als veganer HobbylĂ€ufer sehr begeistert war, dass die reichhaltige Zielverpflegung fĂŒr Veganer doch leichter zu bekommen können, ein klasse Beispiel war die „ALPRO“ Sojamilch aus Mandel- und Kokosgeschmack. Eine feine Sache!

Ich freue mich auch schon auf die Teilnahme beim Erdlingslauf!

Hier ein paar Augenfutter fĂŒr Euch:
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Veranstalter: berliner-generalprobe.de

Strecke:

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100 Meilen von Berlin, 15.08.15

logo_100meilenEin Bericht von Steve Klockow:

Ich bin dieses Jahr bei den „100 Meilen“ von Berlin gestartet. 100 Meilen sind 160,9 Km und bedeuten, dass man viele viele Emotionen zum Vorschein bringt.
Alles begann ruhig. Meine Freundin Sarah und ich standen entspannt um 4 Uhr auf, packten alles zusammen und gingen los. Nachdem wir fast die Katze ĂŒberfuhren, konnte es zum Stadion gehen.
Es sollte ein heißer Tag werden, also legte ich mir meine Taktik mit viel Wasser, Obst und Salz zurecht. Noch ein paar witzige Fotos von uns als glĂŒcklichen Paar (mit kleinen HĂŒndchen) und ab zum Start.
Wenn ich solche LĂ€ufe mache, bin ich mir anfangs meist gar nicht bewusst, was ich im Begriff bin, auf mich zu nehmen und es wird mir dann immer erst klar, wenn ich stark leide.
Alles startete gut. Ich hielt Ausschau nach bekannten LĂ€ufern, die ich nur selten sehe und traf einen Bekannten, den ich sehr gern mag. Wir unterhielten uns ein StĂŒck und wĂŒnschten uns dann einen guten Weg. Ich wurde oft von LĂ€ufern angesprochen, weil ich keine richtigen Laufschuhe hatte, sondern Five Fingers (mit einer 3mm Sohle, so genannte Barfußschuhe) trug. Die Leute fragten mich, ob ich die ganze Strecke damit laufen wollte und ob das nicht zu hart wĂ€re, ich machte dann immer einen Spaß und sagte, wenn es mir zu hart wĂ€re, wĂŒrde ich sie einfach ausziehen und barfuß weiter laufen.
Die Hitze war sehr drĂŒckend. Umso weiter die Sonne zum Vorschein kam, umso heißer, schwĂŒler und drĂŒckender wurde es. Ich brauchte viel mehr an Wasser, Obst und Salz, als ich es erwartet hatte.
StĂ€ndig ließ ich das Wasser aus meinem Trinkrucksack, an den Verpflegungspunkten nachfĂŒllen. Leider war die Hitze so stark, dass ich so viel trinken musste, dass das Wasser stĂ€ndig alle war.
Die Verpflegungspunkte kamen alle 4 bis 6 Km, aber wenn man 3 Km gelaufen war und kein Wasser mehr hatte, bedeutete das, dass man 1 bis 3 Km ohne Wasser auskommen musste und das war Wahnsinn bei der Hitze. Da ich so stark schwitzte, verlor mein Körper auch sehr viel Salz, was sich dadurch Ă€ußert, dass die HĂ€nde, Arme und FĂŒĂŸe anschwellen und man total schwerfĂ€llig wird. StĂ€ndig hatte ich geschwollene Finger, die ich dann nur noch schwer bewegen konnte. Ich nehme dann immer Natron-Salz oder Salztabletten, dann schwellen sie auch wieder ab, aber es ist jedes Mal eine Tortur. Darum war es auch immer so hart, kein Wasser mehr zu haben, denn wenn ich nicht trinken kann, kann ich auch kein Salz nehmen. Angeschwollene Gliedmaßen und Durst, bei 36 Grad im Schatten.
Den Schatten konnten wir recht selten genießen, oder es kam mir nur so vor, aber ich hatte das GefĂŒhl, dass die Strecken in der prallen Sonne nicht enden wollten.
Meine Freundin Sarah hatte sich mit mir in Frohnau verabredet um mich zu verpflegen. Sie schickte mir eine Nachricht, dass Sie noch einen Überraschungsgast mitbrĂ€chte, der ein StĂŒck mit mir laufen wollte.
Es war eine große Freude fĂŒr mich, weil ich ein paar freundliche Gesichter zur Motivation brauchen konnte. Jörg (unser Nachbar) kam und lief ein StĂŒck mit. Wir unterhielten uns, bis wir zu Sarah kamen. Es war toll. Ich setzte mich, legte die Beine hoch (auf Sarahs Knie) und aß. Es war ein köstlicher Obstsalat, mit NĂŒssen und viel Liebe gemacht.
30 Km waren geschafft und ich fĂŒhlte mich durch die Hitze schon ganz schön schlaff, aber der Obstsalat wirkte Wunder. Ich hatte nun wieder ganz neue Energie und lief fortan wie ein junger Gott. FĂŒr ein paar Minuten hatte ich das GefĂŒhl, dass ich schweben konnte. Es war einfach ein phantastisches GefĂŒhl, bis ich merkte, dass der Trinkrucksack wieder leer war. Nun waren es noch ca. 3 Km ohne Wasser und Salz. Ich musste mich also mit dem Tempo zurĂŒcknehmen.
Ich musste aufpassen, dass ich nicht so viel Zeit mit dem Gehen verschwendete, denn ich wusste, dass 160 Km ein ganz schöner Schuh sind.
Leider bin ich auch nicht immer der vorbildlichste Sportler und ich hoffe, es wird sich niemals jemand ein Beispiel an mir nehmen, aber ich bin die letzten drei Monate nicht einmal mehr als 20 Km gelaufen. Ich habe immer eine Ausrede gefunden, warum ich nicht laufen konnte und wusste, dass die „100 Meilen“ immer nĂ€her kamen. Also machte ich wenigstens eine Unmenge an Kniebeugen und Wadentraining, was auch echt viel brachte. Nur hatte ich mir eine Woche vorher die Wade ein bisschen verletzt, weshalb ich nun den Laufstil etwas verĂ€ndern musste. Ich wollte eigentlich hauptsĂ€chlich auf dem Vorderfuß laufen, musste dann aber auf den Mittelfuß umsteigen, um die Wade nicht zu stark zu belasten.
40 Km waren geschafft. Die Sonne brannte. Ich war inzwischen einige Male ohne Wasser gelaufen und ließ den Rucksack bei jedem Verpflegungspunkt auffĂŒllen. 1,5 Liter in 4 bis 5 Km, die Temperaturen machten sich bemerkbar.
Es ist beeindruckend, wie sich der Körper erholen kann, wenn er nur richtig gefĂŒttert wird. Vor den Verpflegungspunkten war ich meist stark erschöpft, danach war ich wieder weitestgehend erholt. Einen Marathon hatte ich, jetzt nur noch drei weitere.
Ich hatte mit Sarah ausgemacht, dass wir nicht so oft SMS schreiben und sie mich erst spĂ€ter oder in der Nacht wieder besuchen sollte, denn ihr Weg war recht weit und sie hatte sich ganz schön ins Zeug gelegt. Ich dachte die ganze Zeit an sie und wie schön ich es fand, dass sie sich so fĂŒr mich einsetzte.
In einem Moment, ließ ich meinen Rucksack wieder nachfĂŒllen, als ich eine Karte von ihr fand. Sie hatte mir geschrieben, dass sie wahnsinnig stolz auf mich wĂ€re und sie mir bei allem helfen wĂŒrde, wenn ich etwas brauchte. Mein Herz lĂ€chelte wieder und ich musste ihr erstmal schreiben, wie sĂŒĂŸ ich diese Geste fand und was sie mir bedeutet. Jetzt war ich wieder gut drauf.
Neu gestĂ€rkt, machte ich weiter. Die Hitze erreichte ihren Höhepunkt und ich hatte das GefĂŒhl, dass die LĂ€ufer mit der Zeit umfallen wĂŒrden, wie die Fliegen, möglicherweise alle, aber ich nicht. Die Hitze konnte mich nicht besiegen, ich kĂ€mpfte weiter!
Nun ging es langsam auf Km 50 zu und ich hatte mir schon viele Salztabletten von den Verpflegungspunkten mitgenommen und immer einen Batzen eingeworfen. Ich kam mir schon vor, wie ein tablettensĂŒchtiger Junkie.
Jetzt merkte ich, dass die Hitze langsam nachließ, glĂŒcklich sah ich, wie die Wolken sich zu zogen und der Regen sich vorbereitete. Endlich wurde es mal ein bisschen feucht. Ich machte gedanklich einen euphorischen Regentanz und war verdammt froh, diese schreckliche Hitze los zu sein. Ich hatte gegen die Hitze gewonnen, jetzt waren nur noch 110 Km zu schaffen.
Bei Km 55 war ich wieder wasserlos und ging ein StĂŒck. Eine LĂ€uferin kam aus dem nichts (ich erschrak kurz) und fragte mich, ob alles in Ordnung wĂ€re. Ich sagte „ja, aber mir fehlt ein bisschen Wasser“. Sie hatte keine Flasche bei sich, wo ich etwas abstauben konnte, deswegen war es von mir auch keine Bitte oder Ă€hnliches. Als sie hörte, dass ich Wasser brauchte, sagte sie im lauten Ton: „gib ihm mal etwas Wasser!“. Ich war einen Moment verwirrt, bis ich merkte, dass sie einen Fahrradbegleiter hatte, der sich ebenfalls an mich herangeschlichen hatte. Nachdem ich zwei Mal kurz erschreckt wurde, bekam ich Wasser zum trinken und wurde abgesprĂŒht. Ich bedankte mich herzlich bei beiden und lief weiter zum nĂ€chsten Verpflegungspunkt.
Mittlerweile war ich so erschöpft und hatte so starke Kreislaufprobleme, dass ich Sarah anschrieb und sie bat, frĂŒher zu kommen. Wir verabredeten uns fĂŒr 1 Stunde spĂ€ter, damit sie genug Zeit hatte zu kommen. Ich lag auf dem RĂŒcken und hatte die Beine hochgelegt, um das Blut mal etwas aus den geschwollenen FĂŒĂŸen zu bekommen.
Ich hatte, trotz der Hitze, 58 Km in 9 Stunden geschafft und freute mich sehr, dass ich noch 21 Stunden fĂŒr rund 100 Km hatte. Jetzt war ich viel entspannter, weil ich wusste, ich kann auch gehen, wenn es gar nicht mehr lĂ€uft und gehen geht immer. Ich war mir sicher, so wĂŒrde ich es schaffen.
Ich war froh, Sarah angeschrieben zu haben, denn es ging mir nun schon lange sehr schlecht, aber ich machte mich wieder auf den Weg. Die Helfer vom Verpflegungspunkt sagten mir, dass es ca. 4 Km bis zum nÀchsten wÀre.
Weiter ging es. Ich musste ein StĂŒck durch einen kleinen Weg laufen, um dann eine große Straße zu ĂŒberqueren. Der Weg wurde durch so (ich wĂŒrde das Ding Poller nennen, man kann es einklappen und auf den Boden legen, damit Autos bei Bedarf durchfahren können) abgetrennt. Das Ding lag auf dem Boden und ich hatte nur Augen fĂŒr die große Straße. Als ich auf sie zu lief, stieß ich mir meine Zehen an dem Ding. Durch meine derzeitige Verfassung und meinen durchaus beeintrĂ€chtigten GefĂŒhlszustand, kamen weitestgehend bösartige Laute und gemeine Drohungen von mir hervor. Ich schimpfte ĂŒber alles und jeden, bis ich merkte, dass ich der Trottel war, der das Ding einfach ĂŒbersehen hatte.
Ein LĂ€uferpaar kam auf mich zu und war etwas schockiert von meinen LautĂ€ußerungen. Ich entschuldigte mich und erklĂ€rte kurz die Lage. Wir gingen ĂŒber die Straße und ich sah, dass es der Frau auch nicht besonders gut ging. Ich sagte: „so richtig frisch, sieht dein Gang aber auch nicht mehr aus“. Sie lĂ€chelte und sagte, dass sie nun auch auf den Weg zum Bus ist, weil sie aufgeben muss. Ich entschuldigte mich und sie wĂŒnschte mir viel GlĂŒck fĂŒr den weiteren Weg.
Nun begann alles ganz anders.
Ich lief ein StĂŒck und verlief mich, nicht viel, aber jeder unnötige Schritt und einfach schrecklich zu ertragen, wenn du noch 100 Km vor dir hast und schon etwas fertig bist.
Wieder zurĂŒck auf dem richtigen Weg, merkte ich auf einmal, dass meine FĂŒĂŸe immer stĂ€rker schmerzten. Nun stand alles auf der Kippe. Ich konnte mit beiden FĂŒĂŸen nicht mehr auftreten.
Also kurz Pause. Es ging mir echt dreckig, aber ich motivierte mich. Ich stand auf und ging weiter, nichts. Die Schmerzen waren so stark, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Jetzt bekam ich Angst.
Ich konnte und wollte nicht aufgeben.
Ich bin dazu einfach nicht geschaffen und wusste, dass ich es mir selbst nicht verzeihen konnte. Ich schimpfte mit mir selbst und machte weiter. Die Schmerzen wurden noch stĂ€rker und ich hatte das GefĂŒhl, dass mein Mittelfuß durch die starke Überlastung brechen wĂŒrde, wenn ich weiter ging.
Starke Emotionen kamen zum Vorschein und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte mich erstmal zu setzen und zu beruhigen. Nichts half. Ich spielte mit dem Gedanken, Sarah anzurufen und ihr zu sagen, dass ich aufgeben wĂŒrde, aber da schossen mir die TrĂ€nen in die Augen.
Ich hatte die fĂŒrchterliche Hitze besiegt. So viele LĂ€ufer waren daran gescheitert, ich nicht. Und gerade als es ein bisschen kĂŒhler wurde, streikten meine FĂŒĂŸe. Ich wollte nicht aufgeben und rief mich selbst zur Ordnung. Ich setzte mich wieder um nachzudenken.
Es fiel mir nichts ein und die Zeit, die ich mir nun aufgebaut hatte, lief gegen mich.
Ich stand nun wieder auf und ging weiter, unter starken Schmerzen. Ich wusste, ich kann das keine 100 Km machen. Ich bin gern ein bisschen verrĂŒckt, aber das war einfach utopisch.
Wieder merkte ich, dass ich mich geschlagen geben musste und mir kamen die TrÀnen. Ich rief Sarah an und erzÀhlte ihr, dass sie mich bitte abholen sollte, ich wollte noch zum nÀchsten Verpflegungspunkt, um mitzuteilen, dass ich raus bin.
Ich hatte fĂŒr 4 Km knapp zwei Stunden gebraucht und es war eine der schwersten Situationen fĂŒr mich, die ich mir vorstellen konnte. Ich bin kein Typ, der aufgibt. Ich mache alles dafĂŒr zu gewinnen und ich meine wirklich alles. Ich wĂŒrde niemals aufgeben, wenn ich nicht mĂŒsste.
Diese Entscheidung hat mir sehr wehgetan und das schlimmste daran war, dass ich gemerkt habe, dass ich mit meinen verrĂŒckten Ideen nicht immer durch komme.
Ich wollte die „100 Meilen“ unbedingt mit Five Fingers durchlaufen und nĂ€chstes Jahr barfuß, da ich aber nicht ausreichend trainiert habe, haben meine FĂŒĂŸe dann gestreikt und ich bin mir sicher, dass ich es in richtigen Laufschuhen geschafft hĂ€tte, aber ich wollte unbedingt meinen Kopf durchsetzen, diesmal mit schweren Folgen.
Ich habe es nun schon ein paar Leuten erzÀhlt, dass ich aufgeben musste, aber alle konnten mir gut zureden. Ich glaube, dass dieser Tag ein sehr wichtiger Tag in meinem Leben war. Ich habe so viele Sachen gelernt.
Ich habe gesehen, wie sich meine Freundin fĂŒr mich aufgeopfert hat, sie hat mich ĂŒberall hingefahren und abgeholt. Sie hat mich massiert, sie hat einen Freund mitgebracht, der mit mir lief, sie hat mir drei verschiedene Salate, BrĂŒhe, Brote und sĂ€mtliche Snacks zubereitet und ganz nebenbei bekomme ich gleich meine Pizza, die ich nach LĂ€ufen immer esse „grin“-Emoticon
Sie hat mir gezeigt, was sie fĂŒr mich empfindet und ich bin ihr wahnsinnig dankbar dafĂŒr. Sie ist ein toller Mensch und ich liebe sie und bin froh, dass ich sie habe.
Außerdem habe ich an diesem schönen und schrecklichen Tag gelernt, die bisher schwerste Entscheidung meines Lebens zu treffen. Ich habe noch nie aufgegeben und es war so schrecklich fĂŒr mich diese verdammte (vernĂŒnftige) Entscheidung zu treffen.
Ich habe mich dazu entschieden, daraus eine Lehre zu ziehen: Ich werde nicht mehr mit Schuhen laufen (so verrĂŒckt bin ich noch), aber ich werde fĂŒr das nĂ€chste Jahr ordentlich trainieren. NĂ€chstes Jahr will Sarah auch mit dem Fahrrad mitkommen.
also „Fortsetzung folgt …“

Link zum Veranstalter: 100meilen.de
Ergebnisse: 2015

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Mitteldistanz Staffel Berlin Triathlon XL, 02.08.15

15BTXL-UrkundeEin Bericht von Pit Reger zur Mitteldistanz Staffel beim Berlin Triathlon XL am MĂŒggelsee, RĂŒbezahl am Sonntag, 02.08.2015:

WĂ€hrend des Triathlons in Moritzburg war die Idee gereift dieses Jahr beim BTXL als Staffel zu starten. Da unser eigentliche Radfahrer Christoph Heinze, der in Moritzburg mit uns das Zimmer teilte, aus technischen GrĂŒnden nicht mit an den Start gehen konnte, suchten FĂ©lix und ich noch eine UnterstĂŒtzung.
Mit Florian Seifert fanden wir diese in Form eines sehr guten Radfahrers.

Wir waren bereits um 7.00 Uhr morgens vor Ort, um wie versprochen unserer HelfertÀtigkeit im Verein, der das Rennen organisiert, nachzugehen.
Um 9.00 Uhr war dann der Startschuss angesagt: FĂ©lix war fĂŒrs Schwimmen zustĂ€ndig. Mit einer Zeit von 32:38 kam er als 6. Staffelschwimmer aus dem Wasser. Die Sonne ballerte bereits so frĂŒh auf den See, dass einem trotz des kalten Wassers im Neo richtig warm wurde.
Abgelöst wurde er von Florian, der bekanntermaßen in den 90km ordentlich was rausholen kann. Mit einer Zeit von 2:21:35 Stunden arbeitete er sich wieder auf den 2. Platz vor. Der erste Platz war schon 10 Minuten vorne weg, und damit schwer, bis unmöglich einzuholen. Nach 2:54:13 ging ich dann also auf die Laufstrecke. 3 Runden Ă  7km waren angesagt. Ich hatte ca. 2 Minuten auf die 3. und 5. Minuten auf die 4. Staffelmannschaft. Es galt also den 2. Platz zu verteidigen.

Es war richtig heiß draußen, so dass man von GlĂŒck reden konnte, dass ca. Ÿ der Strecke im Wald verliefen. Das letzte ÂŒ ging ĂŒber den Radweg zurĂŒck zur Wechselzone, nahezu ohne Schatten. Die ersten beiden Runden liefen gut. Ich absolvierte sie jeweils relativ genau in 30 Minuten und etwas. Bei der letzten Runde kam dann aber der Mann mit dem Hammer. Ich hatte mich ordentlich verschĂ€tzt und verlor um die 15 Minuten. Als dann auch noch meine beiden Verfolger auf mich aufliefen und mich passierten, wollte ich nur noch ankommen.

FrĂŒher essen. Vor allem wenn die Wettkampfzeit eine Stunde ĂŒbersteigt. Ich sage es mir jedes Mal, und zu oft vergesse ich es. Der Zuckergel und die Cola auf den letzten 3km halfen mir dann auch wieder mich ein bisschen zu erholen. Am Ende stand trotzdem eine 1:44:47 und ein 4. Platz auf der Urkunde. Was beileibe keine schlechte Zeit fĂŒr einen Halbmarathon, und dennoch unzufrieden stellend ist.

Immerhin hat sich fĂŒr FĂ©lix und mich ein Vorsatz wĂ€hrend des Tages verfestigt: im Winter wird sich im Schwimmverein angemeldet und wieder etwas hĂ€rter trainiert 🙂

Veranstalter: www.berlintriathlon-xl.de

Berliner Citynight, 25.07.15

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Ein Laufbericht von Andreas Augstein:
Der Nachtlauf am Kudamm gehört fĂŒr mich zu einem immer wieder gern gelaufenen 10 Kilometer-Lauf Berlins. Auch dieses Jahr ging ich wieder an den Start, so auch Friedrich, mit dem ich mich gegen 19 Uhr in der NĂ€he des Wasserklopses getroffen hatte. Frank und Ness starteten derweil fĂŒr die 5 Kilometer, Ness auch mit Zeitmessung.
Das Wetter hatte sich die Tage etwas abgekĂŒhlt und am Abend waren geschĂ€tzt noch angenehme 25 Grad. DafĂŒr hingen teilweise dunkle Wolken am Himmel und der Wind war böig. Um 20.30 Uhr folgte der Startschuss der 10 Kilometer-Runde. Und jegliche BefĂŒrchtung, es könne aus allen „KĂŒbeln schĂŒtten“ bewahrheitete sich schließlich nicht.
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Von der GedĂ€chtniskirche aus liefen einige tausend LĂ€ufer den Kudamm entlang, vorbei an einigen Wassertischen und Sprinkleranlagen. Die Anfeuerung durch zahlreiche Zuschauer am Straßenrand und die stimmungsvolle Untermalung durch einige Musikbands war grandios. Unterm Strich ein richtig toller Citylauf, mit einem schön beleuchteten Zieleinlauf am Endpunkt GedĂ€chtniskirche.

15citynacht03Im Zieleinlauf sprach mich Robert an, der sich vor kurzem fĂŒr unseren E-Mail-Verteiler angemeldet hat und auch den Erdlingslauf mitlaufen wird. Nach einem gemeinsamen alkoholfreien Bier trennten sich unsere Wege erstmal. Auf ein Wiedersehen beim Erdlingslauf!

Veranstalter: SCC-Events | Citynacht

Weitere Fotos:
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