Pankower FrĂŒhlingslauf, 11.04.15

2015fruehlingslauf

Pankower FrĂŒhlingslauf 2015
UlisesÂŽBericht:
Am Samstag nahm ich am 33. Pankower FrĂŒhlingslauf teil. Der Tag war sehr schön und ich hatte Lust auf Laufen. Pankow war mir eigentlich ein bisschen zu weit, aber ich wollte auch neue Ecke von Berlin entdecken. Dort traf ich mich mit Tabea von den Spreeganern und habe Jessica, Rebecca und Nicole von den Spreeganern kennengelernt. Ich habe gedacht, ich wĂ€re der einzige Vegan Runner aber dann habe ich Gregor getroffen :). Ich wusste nicht, dass er auch laufen wĂŒrde, so ich habe mich gefreut. Wir waren zwischen 50 und 100 LĂ€ufer beim 5km-Lauf. Ich wollte es unter 4:00 Minuten pro Kilometer schaffen (ich hatte es vorher noch nicht geschafft), daher habe ich relativ schnell angefangen. Es gab nicht so viel Konkurrenz, aber schnell waren drei LĂ€ufer vor mir. Ich fand gut meinen Rhythmus und es war schade, kein Podiumplatz zu kriegen, aber ich wollte nicht bis an die Grenze gehen und so waren sie ein bisschen zu schnell fĂŒr mich. Am Ende habe ich es in 19:20 min geschafft und den 4. Platz erreicht. Es gab eine kleinen Berg, den wir zweimal bezwingen mussten, aber da ich sogar unter 20 Minuten geblieben bin, war ich voll zufrieden :).
Ein kleiner Nachteil war, dass es kein Essen inklusive gab, so musste ich fĂŒr die Banane 50ct zahlen. Andererseits haben wir so mit dem Geld fĂŒr der Anmeldung keine unvegane Kekse oder so bezahlt 🙂
Danach bin ich noch ein bisschen lĂ€nger geblieben um Nicole anzufeuern (sie ist 12,5 km gelaufen!) und um das schöne Wetter zu genießen.
Mein nÀchster Termin ist der Airport Night Run und da versuche ich auch (dieses mal 10km) unter 4:00 Minuten pro Kilometer zu bleiben, mal gucken!)
Hier gibt’s auch ein Bild von Gregor und mir, welches die netten Spreeganer von uns gemacht haben 😀

Gregors Bericht:
Der Pankower FrĂŒhlingslauf ist fĂŒr mich seit ein paar Jahren der erste Wettkampf des Jahres. Nachdem ich gut ĂŒber den Winter gekommen war und ohne ErkĂ€ltung durchgĂ€ngig trainieren konnte, verletzte ich mich vor etwa 2 Monaten leider am Fuß. In den zwei Wochen vor dem Lauf bin ich mit langsamen LĂ€ufen vorsichtig wieder ins Training eingestiegen und hatte den FrĂŒhlingslauf innerlich schon abgehakt. Kurzfristig entschloß ich mich jedoch trotzdem teilzunehmen.
Bei schönem Wetter am bis dahin wĂ€rmsten Tag des Jahres gelang es mir erwartungsgemĂ€ĂŸ nicht, meine Vorjahreszeit zu halten. Mit 24:06 Minuten war ich zwei Minuten langsamer, was etwa meinen Erwartungen entsprach. Insbesondere der zweite Anstieg machte mir arg zu schaffen, so dass ich im Ziel zwar sehr erschöpft aber auch glĂŒcklich, es irgendwie geschafft zu haben, war.
Die Stimmung war wie immer gut, die Stecke aber teilweise sehr anstrengend, weil der Boden stĂ€ndig zwischen Asphalt, Waldboden und matschig-hĂŒgeligem Irgendwas wechselte. Insgesamt war es ein gelungener Einstieg in die Wettkampfsaison.
Liebe GrĂŒĂŸe gehen an die Spreeganerinnen, welche zahlreich vertreten waren!

Internetseite des Veranstalter: http://ksv90-berlin.blogspot.de/

UrbanTrail Luxembourg, 29.03.15

Ein Bericht von Pit Reger:trail2015
Der Urbantrail hat fĂŒr mich eine etwas weniger erfreuliche Vorgeschichte.
Als das Rennen vor 6 Jahren das erste mal in meiner Heimatstadt organisiert wurde, fand ich das Format bereits mehr als interessant.
Das Rennen fĂŒhrt durch, ĂŒber und entlang der Festung Luxemburgs, spĂ€ter dann auch noch in die nahegelegenen WĂ€lder. Ein stĂ€dtischer Trail der wunderbare Aussicht mit sehr anspruchsvoller Strecke, oftmals Treppen, kombiniert.
Bis eben genau dieses Jahr, kam nÀmlich immer etwas zwischen mich und einen Rennstart. Entweder Trainingslager meines Vereins oder eine Verletzung. Umso mehr freute ich mich auf die diesjÀhrige Ausgabe.
Es stand die „GrandDucale“, das lĂ€ngste der 7 Rennen, mit 34km auf dem Programm. Das ganze galt als Vorbereitung fĂŒr den anstehenden Treppenmarathon in Dresden Mitte April.
Vorbereitet war ich mittelgut, motiviert umso mehr.
Die ersten 10km liefen wunderbar. Das Wetter war mehr als mies, es war kalt und regnete, so dass man Treppen und Kurven nur sehr vorsichtig laufen konnte. Trotzdem fand ich meinen Rythmus.
Im ganzen Eifer und, bedingt durch die Konzentration auf die doch sehr schwierige Strecke, vergas ich leider zu richtigen Zeitpunkt mich zu verpflegen. UngefĂ€hr bei der HĂ€lfte musste ich diesem kleinen Missstand Tribut zollen. WĂ€hrend ich am Anfang noch um den 30. Platz unterwegs war, verlor ich im letzten Drittel fast 10 Minuten. Die Strecke wurde nicht einfacher, im Gegenteil wurde ich mĂŒder und die Strecke schmieriger. Ein kleiner Sturz um den Kilometer 27, der meine Hose und meine HĂ€nde komplett mit einem Schlammmantel ĂŒberdeckte, verfestigte die Überzeugung, dass das Ziel so langsam doch sehr willkommen sei.
Am Ende kam ich, erschöpft und glĂŒcklich mit einer Zielzeit von 3 Stunden und 12 Minuten als 69. von ca. 300 ins Ziel.
Vom Verpflegungsstand schaffte ich es noch zur Dusche, dann zum Auto, wo ich dann auch schon sofort einschlief. Ich hatte glĂŒcklicherweise einen Fahrer der mich nach Hause brachte. Dort angekommen, schlief ich dann auch direkt weitere 3 Stunden.
Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Rennen mit inzwischen schon bemerkenswerten 2500 Teilnehmern (die meisten auf der 13km Strecke).
Jetzt stehen noch eine harte Treppentrainingswoche an und dann kann der Treppenlauf auch schon kommen.

Website: urbantrail.lu
Startgeld: ich glaube es waren um die 30 €
genaue Strecke: www.gpsies.com/map.do?fileId=sqpsirznmvkixqxy