Berliner Marathonstaffel, 17.11.13

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Am Sonntag, den 17.11.2013, stand der diesjährige Staffelmarathon auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof auf dem Programm der Vegan Runners BBI. In der Reihenfolge Jessica (12,5 km), Karl (10 km), Gregor (5 km), Kira (10 km) und Felix (5 km) trotzte unser Team den vorwinterlichen Temperaturen um 6 Grad Celsius. Heraus kam dabei ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: mit einer Zeit von 3:10:26 Stunden wurde in der Kategorie „Männer“ der 132. Platz (von 1.053) belegt.
Alle Wechsel verliefen reibungslos, dann ging es raus aus dem Hangar und rein in die kalte Weite des Flughafenfeldes. Am Ende jeder Runde gab es jeweils einen kräftigen Motivationsschub: unser Banner hing deutlich sichtbar an der Kurve zur Zielgeraden, auf welcher anschließend nicht nur durch die anderen Teammitglieder und Unterstützer_innen angefeuert wurde. Es war auch an anderen Stellen deutlich „Go Vegan Runners!“ zu hören. Ein persönliches Highlight erlebte Kira, welche trotz Seitenstechen Ihr Ziel, endlich mal die „50-Minuten-Schallmauer“ zu durchbrechen, mit 48:52 Minuten klar erreichte.
Es war also ein rundum gelungener Lauf für uns. Das haben wir auch unserem „Großorganisator“ zu verdanken, der ohne eigenen Startplatz selbstlos alle Formalitäten erledigte und auch vor Ort ein Auge darauf hatte, daß alles funktionierte. Daß wir im Zelt von Thomas Firma unterkommen konnten, hat die Wartezeiten deutlich angenehmer gestaltet – danke! (gh)

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Trail Uewersauer, 17.11.13

13_trail_uewersauerPit Reger, Vegan Runner und Student in Berlin (ursprünglich aus Luxemburg), berichtet über den Ultra-Trail Uewersauer (50 Kilometer):
(Die Luxemburgische Tagesschau widmete ihm sogar einen TV-Beitrag, weil er sich vegan ernährt.)

Vor einem dicken Jahr habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr, also 2013, meine Laufdistanzen zu steigern. Während ich bisher im Triathlon und auf kürzeren Strecken (bis Halbmarathon) unterwegs war, liebäugelte ich mit einem Ultra-Marathon. Vorerst musste ich aber erstmals einen Marathon absolvieren.
Da die Berliner mich bei ihrem Rennen jedoch nicht haben wollten (begrenzte Startplätze) , habe ich mich in Warschau gemeldet.

Das Rennen fand am gleichen Wochenende wie das Berliner statt. Und wie es der Zufall und meine Motivation so will, habe ich mich dann in meinem jugendlichen Leichtsinn auch noch dafür entschieden einen dicken Monat später an einem Trail teizunehmen. Nachdem ich den Marathon mit Erfolg hinter mich gebracht hate, und ich noch nicht genug vom Laufen hatte, widmete ich mich also der Vorbereitung des Trails.
Der Trail Uewersauer (zu deutsch: Trail Obersauer, die Sauer ist einer der grössten Flüsse in Luxemburg) hat mich schon seit Jahren fasziniert.
Den Sprint Trail von 10 km bin ich schon öfters mitgelaufen. Eine wunderschöne Strecke, eine gute Organisation, ein tolles Rennen.
Doch wahrlich interessiert hat mich eigentlich immer nur der „Grosse“. Mit 21 Jahren dachte ich, bin ich endlich auf der Höhe eine solche Challenge anzugehen.
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Frankfurt Marathon 2013: Stürmisch und dynamisch das Wetter und die Veganer_innen

A BIG THANK YOU to the other vegans from around the world who joined us – whether we met or not 🙂

We hope to see you again some other time – maybe in Berlin next year? Just let us know at bewegung@veganrunners.de!

Am 27. Oktober fand der 32. Frankfurt Marathon statt. Mit dabei ganz schön viele Veganer_innen. Das Wetter war durchwachsen angekündigt, also hatten wir lange und kurze Sachen im Gepäck. Das Training war mal wieder nicht planmäßig gelaufen – während Matze arbeitsbedingt (und wie immer trainingsfaul) nur 1-2 Mal in der Woche eine Parkrunde gedreht hatte, hatte ich immerhin 4 Läufe über zwei Stunden in den letzten drei Monaten.

Die Festhallenatmosphäre im Ziel
Die Festhallenatmosphäre im Ziel (Foto: Tom)

Allerdings wäre es mir wohler gewesen, ich hätte mehr auf meinem Trainingsplan abhaken können. Aber zwei Wochen vorher waren wir noch Wandern gewesen auf langen, teilweise nicht ganz einfachen,  Etappen und wir beschlossen, damit unsere „langen Läufe“ ausreichend abgehakt zu haben. Außerdem fahren wir ja ohne Auto eh alles mit dem Rad, das muss ja auch helfen, und wenn nicht, lernen wir die Frau mit dem Hammer wenigstens mal kennen.

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Kristall-Lauf, 26.10.13

Glück Auf!
Oder: Marcus, Steffi, Tim und Auge in unglaublicher Tiefe.
(*)
(16. Internationaler Sondershäuser Kristalllauf, Brügman-Schacht.)

2013_kristalllauf1Verfasst von Auge
Ein Erlebnisbericht über den Besuch der ältesten noch befahrbaren Kaligrube der Welt:
Die Autofahrt von Berlin nach Sondershausen dauert etwa drei Stunden. Mit einem Navigationsgerät der ersten Generation gegebenenfalls auch länger. Trotz einer Straßenführung ins Blaue, blieb Steffi guter Dinge, denn das Gerät, so behauptete sie verbissen, habe sie immer gut und richtig geführt. Da spielte es keine Rolle, ob die eine oder andere Straße nicht mehr existierte. Als jedoch eine markante Landschaft mit Windrädern und mittendrin ein einsam und verlassen wirkendes Hotel mal links, dann wieder rechts an uns vorbei zogen, und das Navi munter im Kreis führte, schaltete ich nach der Begegnung der dritten Art meine Handynavigation dann doch ein. Trotzdem blieb es eine fahrige Angelegenheit, weil Autobahnabschnitte ohne Umleitung einfach gesperrt waren. – Nach mehr als vier Stunden Fahrt, der Stress hatte schon spürbar an unserem Nervenkostüm genagt, waren wir gegen 11 Uhr endlich da. Am Parkplatz, vor dem Bergwerkseingang, trafen wir auf Marcus und Tim, die den richtigen Weg etwas früher gefunden hatten.
Nach einem kurzen Team-Check: “Laufbekleidung, Laufschuhe, vorgeschriebener Fahrradhelm – Check!“ und mit dem Empfang der Startnummern, war alle Hektik verflogen. –

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