36. Berliner Halbmarathon, 03.04.16

Am 03.04.16 fand der 36. Berlin-Halbmarathon statt. Ungeachtet der vielen „vereinslosen“ veganen LĂ€uferInnen, haben wir wieder die Recherche nach „Vegan Runners“, „Laufen gegen Leiden“ und „Spreeganer“ bemĂŒht.
2016_berlin_hm

Dazu noch ein Laufbericht von Robert Boyde-Wolke:
2016_hm_robert_01
Zum zweiten Mal nach 2014 nahm ich beim 36. Berliner Halbmarathon teil.
Die Anmeldung hatte ich schon sehr lange ausgefĂŒhrt.

Mit meiner ersten HM-Teilnahme möchte ich aus dieser Erfahrung verbessern. Meine Zielzeit war damals 1:54:12 und war damit sozusagen unerfahren. Ich hatte bei meinem ersten HM keine Bestzeit angegeben, so stellte man mich auf den letzten Startblock, wo fast alle ĂŒblichen „Freizeit- bzw. HobbylĂ€ufern“ (ohne Zielzeitsetzung) zu sehen waren. Bei dem Aufholjagd bis zum 5 KM war ich bei den richtigen Laufblock. Das Wetter war im Jahre 2014 völlig ĂŒberraschend auf einmal sehr warm, deshalb hatten viele LĂ€ufer(innen) sowie ich selbst auch erhebliche Konditionsprobleme. Bis zum 15 KM war ich völlig aus der Puste und kĂ€mpfte bis zum Ziel in den Hintergedanken „UNTER 2 STD ZUM ZIEL“. Erschöpft, aber ein wenig enttĂ€uschend!

Ein Tag vor dem HM war die Startunterlagen-Abholung fĂŒr alle Teilnehmer völlig eine Neuheit. Nicht mehr beim bekannten Hangar am ehemaligen Flughafen Tempelhof, aufgrund der Übernachtungsbelegungen fĂŒr die KriegsflĂŒchtlinge, sondern in der neuen Messehalle am Berliner Gleisdreieck. Nach meiner EinschĂ€tzung fand ich die Halbmarathonmesse in Tempelhof besser.
Neu war es mit dem Armband, nicht mehr in Plastik, sondern in wasserfestem Stoffmaterial. Nachteilig war dieser Band, mit der Zeit löste man die Fussel auf. Aber was sollÂŽs? Nur fĂŒr ein paar Tage kann man es aushalten.

Nach unerwarteten HM vom 2014 möchte ich mit meinem zweiten HM-Anlauf viel besser erreichen.
Ohne Hektik und Stress kam ich locker vorm Startbeginn an, kannte mich schon die Orten, wo man die Kleiderbeutel-Aufbewahrung, WC usw. erreichen konnte.

Laut Wettervorhersage soll ein super relativ angenehmes FrĂŒhlingswetter werden und wie ich kurz vorm Start in den Himmel angesehen habe, stimmte es vollkommen richtig.

Beim Start bis zum 8 KM lief es ohne Probleme und hatte das GefĂŒhl, ich bin im richtigen Form und behielt dieses Tempo bis zum Ziel. Es war ein einmaliges GefĂŒhl, in gleichmĂ€ĂŸigem Tempolauf nebenbei auch die wunderschönen SehenswĂŒrdigkeiten in Berlin zu genießen. Das war beim 1. HM nicht möglich, musste selbst an die Belastung konzentrieren. Ein großer Unterschied war es fĂŒr mich.

Nach dem Zieleinlauf war ich sehr glĂŒcklich, denn es war meine persönliche Bestleistung mit der Zeit von 1:38:31 Std. Ich hatte schon lange immer gewĂŒnscht, eines Tages unter 1:40 Std zu laufen. Das ist mein harter Verdienst, da ich seit ĂŒber 8 Monaten 4x und zwischen 50-60 km pro Woche trainiert habe. Von Nichts kommt Nichts!

Was mich am meisten enttĂ€uscht war, war die Finsihermedaille, die wirklich nicht schön erscheint. Es ist nun mal meine Meinung! Es könnte besser fĂŒr die Stadt Berlin aufdrucken lassen, und die Schleife sah wie die Schnursenkel aus. Ein wenig breiter Band mit bescheidendem Aufdruck wie Berliner Brandenburger Tor z.B. könnte man prĂ€sentieren. Wo anders in aller Welt, nach meiner grĂŒndlichen Einsicht im Internet, gibt es noch bessere HM-Finsihermedaille zu sehen.

Ansonsten war ein sehr angenehmer Tag fĂŒr mich gewesen! Schade, dass ich die anderen „Vegan Runners“ nicht wĂ€hrend des Laufens getroffen habe. Es war wirklich ein Traumwetter, man könnte schon sagen, ein „Bestleistungswetter“ nennen.
Nur am Ernst-Reuter-Platz habe ich mit Freude die lautstarken Zuschauer von blauen „Spreeganer“ gesehen und ich bedankte sie fĂŒr Ihre Einsatzbereitschaft. :o)2016_hm_robert_02

MĂŒggelsee-Halbmarathon, 18.10.15

Am 18. Oktober fand der 9. MĂŒggelsee-Halbmarathon statt.
Nachdem es an den Tagen zuvor regnerisch war und fĂŒr das Wochenende keine wesentliche Verbesserung vorhergesagt worden war, ĂŒberraschte der Sonntag dann doch mit idealem Laufwetter. Dass es voll werden wĂŒrde, zeigte sich bereits in Köpenick am Bus, der so voll war, dass er nicht abfahren konnte und einige wieder aussteigen mussten. Der nĂ€chste Andrang war dann bei den Toiletten am Start. Zehn Minuten Wartezeit und spĂ€ter sogar mehr, sind nicht akzeptabel. Da hatte der Veranstalter am falschen Ende gespart.

Neben mir hatten sich zwei weitere Vegan Runners angemeldet, wie ich bei der Online-Registrierung in Erfahrung gebracht hatte. Ulises war ich bereits an der Bushaltestelle begegnet und Karl fand dann beim Umkleiden zu uns. Wir klĂ€rten, was wir uns vorgenommen hatten und erkannten, dass ein Zusammenlaufen unseren Möglichkeiten nicht gerecht werden wĂŒrde. Um den starken Andrang fĂŒr die schmalen Wege zu kanalisieren, wurde der Start in drei Wellen durchgefĂŒhrt. Karl und ich starteten in der ersten und Ulises in der dritten Welle. Durch die Chips am Schuh eigentlich kein Problem fĂŒr die Zeitmessung, aber die schnellen LĂ€ufer der zweiten und dritten Welle mussten dann mit den langsameren LĂ€ufern der vorhergehenden Wellen kĂ€mpfen.

Dieser Lauf ist insgesamt sehr flach, bietet aber nach vier Kilometern eine Besonderheit, nĂ€mlich einen Tunnel unter der Spree hindurch. Etwa 40 Stufen zunĂ€chst hinab und auf der anderen Seite wieder hoch. Danach geht es ungefĂ€hr acht Kilometer auf Straßen und Fußwegen entlang, bis es in Hessenwinkel diesmal per BrĂŒcke wieder ĂŒber die Spree geht. Von da ab sind es nur noch Waldwege. Alle Kilometer waren deutlich ausgeschildert und Streckenposten sicherten Abzweigungen, damit niemand verloren ging. ZunĂ€chst alle fĂŒnf Kilometer und spĂ€ter etwa alle drei Kilometer waren GetrĂ€nkestationen, an denen es Wasser und leicht gesĂŒĂŸten Tee gab.

Da ich ziemlich weit vorne gestartet war, ließ ich mich vom Tempo der Anderen mitreißen und absolvierte die ersten fĂŒnf Kilometer in 23 Minuten. Das war dann aber fĂŒr die Distanz fĂŒr mich zu schnell, sodass ich etwas nachließ und so die 10-Kilometer-Marke nach 48 Minuten passierte. Doch dann wurde es langsam hart fĂŒr mich. Ich merkte, dass mir fĂŒr ein so schnelles Rennen noch die Ausdauer fehlt. Ab ca. 14 Kilometern musste ich richtig kĂ€mpfen, aber viel Tempo war nicht mehr rauszuholen. Immer wieder wurde ich ĂŒberholt und die letzten vier Kilometer wurden zu einer Tortur.

Nachdem ich im letzten Jahr in 1:53:46 den 511. Platz belegt hatte und damit in meiner Altersgruppe (M60) Sechster geworden war, hatte ich mir als Minimalziel gesetzt, unter 1:50:00 zu laufen. Das ist dann auch mit viel MĂŒhe gelungen. 1:49:30 zeigte die Uhr im Zieleinlauf an. Damit wurde ich insgesamt 348. (bei den MĂ€nnern 308.), aber nur Neunter in meiner Altersgruppe.

Sieger wurde bei den MÀnnern mit 1:15:28 der Berliner Tobias Singer und bei den Frauen in 1:26:01 die Kenianerin Magdaline Chemjor. In meiner Altersgruppe siegte mein Potsdamer Sportkamerad Wolfgang van Straten in phÀnomenalen 1:33:26!

Und die anderen Vegan Runners? Karl wurde 117. in starken 1:38:25 und Ulises braucht sich mit seinen 1:51:45 und dem 404. Platz auch nicht zu verstecken. Insgesamt waren 1.054 LĂ€ufer und LĂ€uferinnen ins Ziel gekommen.

Im Zieleinlauf gab es dann wieder Wasser und Tee sowie in StĂŒcke geschnittene Bananen. Jeder hatte zudem einen Gutschein fĂŒr einen Teller Erbsensuppe bekommen. Leider war die aber traditionell mit Speck zubereitet. Vielleicht kann sich der Veranstalter da in Zukunft zu einem inklusiveren Angebot durchringen. Bei einer StartgebĂŒhr von 22 Euro dĂŒrfte das nicht zu viel verlangt sein. Nicht nur fĂŒr Veganer ist diese Suppe so nichts, auch Juden und Muslime werden ausgegrenzt. Mal sehen, wie es nĂ€chstes Jahr aussieht 


Veranstalter: mueggelsee-halbmarathon.de

17. Mercedes-Benz-Halbmarathon, 30.08.15

Ein Bericht von Gregor Hradetzky:

Am 30.8.15 fand der 17. Mercedes-Benz-Halbmarathon in Berlin-Reinickendorf statt. Anfang des Jahres hatte ich beschlossen, in diesem Jahr endlich zum ersten Mal diese Distanz zu laufen. Ich hoffte, gut vorbereitet zu sein und deutlich unter 2 Stunden zu bleiben.
Eine Stunde vor dem Start holte ich meine Unterlagen ab und traf auch schnell Friederike und Friedrich, die anderen beiden Vegan Runners, die es mit den 21 Kilometern aufnehmen wollten. WĂ€hrend Friedrich sich eine langsamere Geschwindigkeit vorgenommen hatte, liefen Friederike und ich recht flink los. Zu Beginn hatten wir noch genug Luft, uns zu unterhalten und uns artig bei den applaudierenden Zuschauerinnen und Zuschauern zu bedanken. Die Sonne brannte da schon recht stark und es gab kaum Schatten auf der Strecke. Die erste 10-Kilometer-Runde absolvierten wir in 52 Minuten, dann wurden die Beine aber langsam schwerer. Nachdem mir Friederike vorher etwa eine Stunde lang erzĂ€hlt hatte, daß sie unser Tempo kaum werde halten können und ich ihr wohl bald davonziehen wĂŒrde, lief sie mir nun immer weiter voraus. Mit drei Gelpackungen war ich gut versorgt, was ich aber total unterschĂ€tzt hatte, war der starke FlĂŒssigkeitsverlust. Kurz nach einem Wasserstand wurde mir bewußt, daß es wohl besser gewesen wĂ€re, nicht immer nur einen Becher zu trinken. Ich war ziemlich ausgetrocknet, mir wurde schwindelig. Ich mußte eine Gehpause einlegen und plötzlich war Aufgeben eine Option. HĂ€tten mich die zwei freundlichen Damen am Wegesrand nicht großzĂŒgig aus ihrer Wasserflasche trinken lassen, hĂ€tte ich wohl – wie einige andere LĂ€uferinnen und LĂ€ufer – abbrechen mĂŒssen. Am nĂ€chsten Wasserstand genehmigte ich mir gleich drei Becher des lautstark als „Biowasser, 100% vegan“ angepriesenen GetrĂ€nks und lief weiter. Jetzt meldeten aber langsam meine Knie Bedenken an, so daß ich die letzten Kilometer sehr erschöpft und unter Schmerzen bewĂ€ltigen mußte. Als ich das Schild „18 Kilometer“ sah, dachte ich zuerst „Toll, gleich bin ich da!“ Sofort wurde mir aber klar, daß drei Kilometer in meinem Zustand eine lange Strecke sind. Als ich schließlich nach knapp ĂŒber zwei Stunden die Ziellinie passierte, war ich fix und fertig. Die Freude, es geschafft zu haben, war etwas schĂŒchtern an diesem Tag, gab sich spĂ€ter dann aber doch noch die Ehre. Friederike hatte schon 6,5 Minuten vor mir das Ziel erreicht und konnte den Ansager am Mikrofon mit einem strengen Blick davon ĂŒberzeugen, daß sie nicht etwa TROTZ, sondern eher WEGEN der veganen ErnĂ€hrung so fit ist. SpĂ€ter kam Friedrich zufrieden ins Ziel. Kurze Zeit darauf und nach dem ersehnten alkoholfreien Hefeweizen entstand dieses schöne Bild von uns.

15_db_hm_bln

Werde ich noch mal einen Halbmarathon laufen? Spaß hat es zum Schluß nicht mehr gemacht, aber einen Tag spĂ€ter schmerzen die Beine kaum noch und 
 naja, mal sehen 

gh

Zur ErgÀnzung hier noch die Veranstalterseite und die Ergebnisse.

7. Stadtlauf Berlin, 23.08.15

15_stadlauf01

7. Stadtlauf Berlin von Sportscheck und BMW am 23.August 2015

Ein kleines Laufbericht von Robert Boyde-Wolke:

Der Stadtlauf Berlin von BMW und SportScheck ist ein Halbmarathon sowie ein Lauf ĂŒber 10,5 km. Gedacht ist aber eine „Generalprobe fĂŒr den Berlin Marathon“ in 5 Wochen.
FĂŒr mich ist die erste Teilnahme an diesem Stadtlauf und eine gute Vorbereitungswoche fĂŒr den ersten Erdlingslauf 2015 am 29./30. August 2015.

6.732 Teilnehmer hatten sich fĂŒr diese Veranstaltung gemeldet und das bei einem super Kaiserwetter, wobei 1 Stunde vorm Startbeginn etwas spontan geregnet hatte.

Mit meiner Halbmarathon-Teilnahme war ich fĂŒr mein Arbeitgeber „SG BMF 07“ schon lange angemeldet worden, deswegen kam ich erst viel spĂ€ter beim VEGAN RUNNERS an.
Gern schreibe ich mein kleines Bericht an Euch. In der Zukunft werde ich fĂŒr VEGAN RUNNERS anmelden ;o) !

15_stadlauf03Die Ausgabe der Startunterlagen inklusive asics-Funktionsshirts, welches als Startberechtigung diente 1-2 Tage vorm Startbeginn in der SportScheck-Filiale, Schloßstr. 20 in Steglitz. Das Funktionsshirt mit der orangenfarbenen Ausstrahlung reizt jeden LĂ€uferInnen an, beim Stadtlauf ordentlich und gut aussehend zum Ziel anzukommen.

Die Strecke fĂŒhrt auf einem 10,5-km-Rundkurs, der zweimal zu durchlaufen ist, durch die Bezirke Steglitz, Wilmersdorf und Zehlendorf. Wirklich eine tolle Laufstrecke, die teils auch mit leicht erheblichen Bergsteigerungen zu beteiligen.

Ab und zu mal waren die Zuschauer auch nebenbei aktiv beim Anfeuern zu sehen.

Schade nur etwas, dass die Musikbands viel zu wenig zu sehen bzw. hören waren.

Ansonsten war fĂŒr mich ein gelungener Auftaktslauf und ich werde sehr gerne wieder dort kommen, vielleicht mit ein paar VEGAN RUNNERS-LĂ€uferInnen. Mit meiner zufriedenen Laufleistung fĂŒr die Halbmarathonstrecke von einer Zeit mit 1:42:10 bleibt in meiner Erinnerung. Durch mein Neugier in die Ergebnisliste stellte ich fest, dass doch einige VEGAN RUNNERS-LĂ€uferinnen (Jessica, Constanze, Florentine und Nora) zu sehen sind. Ich konnte ja nicht sie erkennen, da wir in alle gleichfarbigen Laufshirts angezogen waren, kein Wunder.

Das Beste kam zum Schluss, wobei ich als veganer HobbylĂ€ufer sehr begeistert war, dass die reichhaltige Zielverpflegung fĂŒr Veganer doch leichter zu bekommen können, ein klasse Beispiel war die „ALPRO“ Sojamilch aus Mandel- und Kokosgeschmack. Eine feine Sache!

Ich freue mich auch schon auf die Teilnahme beim Erdlingslauf!

Hier ein paar Augenfutter fĂŒr Euch:
15_stadlauf02

Veranstalter: berliner-generalprobe.de

Strecke:

15_stadlauf04

Schlösserlauf Potsdam, 07.06.15

15schlosspotsdam_birgit
Birgit auf dem Treppchen

Ein Bericht von Birgit Leszinski:

4171 Finisher beim diesjÀhrigen Potsdamer Schlösserlauf, neuer Teilnehmerrekord!
NatĂŒrlich nicht ohne die Vegan Runners.
Kira, Florentine, Matze, Yves (Team Erdinger Alkoholfrei), Tom und Auge starteten ĂŒber die Halbmarathondistanz und Birgit ĂŒber die 10 km.

Nach dem heißen Samstag hatte sich die Luft ziemlich abgekĂŒhlt war aber, laut Kira, noch viel zu warm. Der Halbmarathon startete zuerst und bei den vielen Teilnehmern wurde es auf der Strecke ziemlich eng, so wurde das Überholen fĂŒr einige zum Hindernislauf.
Viele SehenswĂŒrdigkeiten, wie das Babelsberger Schloss, Neuer Garten, Sanssouci und das neue Palais konnten bewundert werden.

20 min spĂ€ter startete der 10 km Lauf und auch ich hatte auf den ersten Kilometern meine MĂŒhe beim Überholen. Ansonsten ging es flott vorwĂ€rts, nichts tat weh und mit einem Endspurt landete ich mit neuer persönlicher Bestzeit im Ziel.
Besonders freute ich mich ĂŒber den unerhofften 3. Platz.
Auch Yves landete auf dem Treppchen (1. Platz M40) und alle anderen liefen super Zeiten.

Kira, Matze (Vielen Dank fĂŒr die Mitnahme auf dem Fahrrad!), Yves und ich ließen den Nachmittag dann noch mit veganen Köstlichkeiten im Good dEATs ausklingen.

Veranstalter: PRO POTSDAM Schlösserlauf

Ergebnisse:
15schlosspotsdam_ergebnisse

Yves auf dem ersten Platz
Yves auf dem ersten Platz

300 weitere Bilder auf: Laufen.de

Berliner Halbmarathon, 29.03.15

Beim 35. Vattenfall Berlin Halbmarathon 2015 am letzten Sonntag stellte sich natĂŒrlich auch eine vegane Fraktion von SportlerInnen der Herausforderung, die 21 Kilometer durch die Berliner City schnellen Schrittes zu bewĂ€ltigen.

Hier mal eine kleine Auflistung der Ergebnisse von „Vegan Runners“, „Spreeganer“ und „Laufen gegen Leiden“.
hm_x

8. MĂŒggelsee-Halbmarathon, 19.10.14

14_muegelsee1

Ein Laufbericht voon Frank Spade:

Der MĂŒggelsee ist der grĂ¶ĂŸte und schönste See Berlins. Nachdem ich ihn in der Vergangenheit schon mit dem Fahrrad umrundet und auch schon mal an einem 10 km-Rennen an seinem Ufer teilgenommen hatte, wolle ich ihn nun laufend umrunden. DafĂŒr kam der 8. MĂŒggelsee-Halbmarathon gerade recht. Leider hatte ich es nicht geschafft mich rechtzeitig anzumelden, sodass im am Sonntag vor 9 Uhr da sein musste, um mich nachzumelden. Die Website warnte, dass es keine Garantie gĂ€be, noch einen Startplatz zu bekommen.

Zu allem Übel streikten die LokfĂŒhrer an diesem Wochenende, sodass ich einen Tag frĂŒher von Nuthetal anreiste und bei einer Bekannten in Schöneweide ĂŒbernachtete. Zur Vorbereitung wollte ich mir Informationen von der Website holen, fand dort aber nur die Ausschreibung des 7. MĂŒggelsee-Halbmarathon zum Download. Da es wahrscheinlich in den wesentlichen Punkten unverĂ€ndert sein dĂŒrfte, versuchte ich sie herunterzuladen, bekam aber eine Fehlermeldung, dass die Datei nicht zu finden sei. Auch der Link zum Download im HauptmenĂŒ fĂŒhrte nicht zum Ziel. Erst ein weiterer Link, der anzeigte, wie oft die Datei bereits heruntergeladen wurde, fĂŒhrte zum Erfolg.

Ähnlich problematisch war es hinterher die Ergebnisse zu finden, denn die Website hatte nur die Ergebnisse von 2013 verlinkt. Nachdem ich den URL entsprechend korrigiert hatte, war auch die HĂŒrde genommen. Doch nun zum Lauf selber:

Start und Ziel sind im RĂŒbezahl Ferienpark MĂŒggelsee, der sich auf der SĂŒdseite des Sees befindet. Wegen des Streiks hatte ich mein Fahrrad mitgenommen und fuhr damit die 14 km bis zum Start. Ich konnte mich dann tatsĂ€chlich noch anmelden. FĂŒr die Aufbewahrung der Klamotten war ein ĂŒberdachter Bereich reserviert, aber man hielt es nicht fĂŒr nötig dafĂŒr eine Aufsicht abzustellen. Das wenig ĂŒberzeugende Argument war: LĂ€ufer sind doch ehrliche Leute, und: hier ist noch nie etwas weggekommen.

Im Start und Zielbereich gab es vor dem Rennen kein Trinkwasser, außer man kaufte es sich an einer der Bars. Der Start war direkt am See und wurde in mehreren Wellen durchgefĂŒhrt, weil sich ca. 1.200 LĂ€ufer angemeldet hatten und die Wege am Ufer sehr schmal sind. Zwischen den Starts war jeweils eine Pause von fĂŒnf Minuten, damit sich das Feld verteilen konnte. Ich fand mich dann am Ende der zweiten Welle wieder, was mich aber nicht störte, denn ich hatte mir vorgenommen das Rennen langsam anzugehen. Immerhin war dies mein erster Halbmarathon seit 30 Jahren und ich war mir nicht sicher, ob ich optimal vorbereitet war.

Die Wege um den MĂŒggelsee sind teilweise asphaltiert und der Rest feste Waldwege. Das Rennen fĂŒhrte im Uhrzeigersinn um den See und nach ca. vier Kilometer durch den Spreetunnel. Das hieß ca. 22 Stufen in die Tiefe, durch den Tunnel laufen und auf der anderen Seite wieder hoch. Ich hatte eine Kollegin getroffen, die eine erfahrene MarathonlĂ€uferin ist und mich die ersten fĂŒnf Kilometer an sie gehĂ€ngt. Die 27 Minuten fĂŒr diesen Abschnitt, waren fĂŒr meine VerhĂ€ltnisse sehr langsam, aber ich wollte ja die vierfache Distanz schaffen. Dann kam der erste GetrĂ€nkepunkt, wo ich mir dann ein paar schnellere LĂ€ufer als Pacer aussuchte.

Wir liefen den MĂŒggelseedamm und dann die FĂŒrstenwalder Allee durch Rahnsdorf. Am Straßenrand standen immer wieder Zuschauer, die uns anspornten. Über die BrĂŒcken in Hessenwinkel ging es dann auf die SĂŒdseite der MĂŒggelspree und auf dem MĂŒggelheimer Damm durch den Berliner Stadtforst. Etwa bei Kilometer 13,5 bekam ich einen Krampf im rechten Unterschenkel, der mich zwang achtsam langsamer zu laufen. TatsĂ€chlich ging der Krampf dann wieder weg, sodass ich das Tempo wieder erhöhen konnte.

Die Strecke war sehr gut mit GetrĂ€nkestĂ€nden ausgestattet, wo es Tee und Wasser gab. Ich griff mir jeweils zunĂ€chst einen Becher mit Tee, den ich schnell trank und dann einen Becher Wasser, den ich mir ĂŒber den Kopf goss. Das Wetter war optimal, etwas kĂŒhl, aber mit freundlichem Sonnenschein, der in der ersten HĂ€lfte uns LĂ€ufer erreichte. Danach verhinderten die BĂ€ume, dass die Sonne durchdringen konnte.

Ab Kilometer 15 begann ich das Tempo weiter anzuziehen, weil ich mich ĂŒberraschend gut fĂŒhlte. Die letzten sechs Kilometer lief ich dann unter 30 Minuten und kam letztlich mit einer Nettozeit von 1:53:46 als 6. meiner Altersklasse ins Ziel. Leider wurde mein Name von der Anmeldung nicht richtig ĂŒbertragen und der Verein ganz unterschlagen. Immerhin waren aber meine Klamotten noch an der Stelle, wo ich sie hinterlassen hatte. Womit wohl bewiesen wĂ€re, dass LĂ€ufer ehrliche Menschen sind.

Auf dem RĂŒckweg musste ich dann 19 Kilometer mit dem Rad fahren, um die Chance zu erhöhen einen Regionalzug Richtung Potsdam zu erwischen. Nach RehbrĂŒcke fuhr dann tatsĂ€chlich nichts mehr, sodass ich nochmal 8 Kilometer von Potsdam Hbf. bis Nuthetal fahren durfte. Nach einem heißen Vollbad, fĂŒhle ich mich jetzt schon wieder sehr viel besser.

Veranstalter-Seite: laufzeit.de/mueggelsee

14_muegelsee2
Davengo war so nett meine Daten zu korrigieren. Danke. Jetzt glaub‘ ich’s selber …

Potsdamstaffel, 27.08.14

Vor dem Lauf
Vor dem Lauf
Am 27.8.2014 fand die BarmerGEK-CityNight zum 13. Mal in Potsdam statt. Es handelt sich um einen Halbmarathonstaffellauf, bei dem die fĂŒnf Mitglieder einer Staffel je 4,2195 Meter zurĂŒcklegen, insgesamt also genau die halbe Marathondistanz. Was diesen Lauf so besonders macht ist die Strecke, welche um den im Potsdamer Stadtzentrum gelegenen Bassinplatz fĂŒhrt. Es gibt viel Abwechslung durch scharfe Kurven, tief hĂ€ngende Äste und wechselnden Untergrund. Mit Beginn der DĂ€mmerung werden entlang der Strecke Fackeln entzĂŒndet. Da jeweils vier Runden zu absolvieren sind, wird man beim Laufen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden angefeuert, die Stimmung unter den Teilnehmenden war entsprechend ausgelassen.

Nachdem in den letzten Jahren jeweils mehrere Teams der Vegan Runners BBI an den Start gegangen waren, trat diesmal nur eine Mannschaft an, aber die hatte es in sich! In der Reihenfolge Felix – Denise – Ulises – Gregor – Frank ging unsere Staffel nach 1 Stunde, 25 Minuten und 41 Sekunden ins Ziel, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von stolzen 14,8 km/h bedeutet. In der Kategorie „Firmenteams“ belegte sie damit den 2. Platz von 41 Mannschaften. Entsprechend groß war dann auch die Euphorie, mit diesem Erfolg hatte niemand von uns gerechnet. Insgesamt waren nur elf (von 111) Staffeln schneller als die Vegan Runners, es bleibt also wenig Luft nach oben. Ob da im nĂ€chsten Jahr noch mehr drin ist?

Aus veganer und gesundheitlicher Perspektive war nur die Versorgung zu bemĂ€ngeln. Warum bei einer sportlichen Veranstaltung außer einem kleinen Obststand nur ein großer Grill mit Fleisch und Wurst vorhanden war und es zwar alkoholhaltiges aber kein alkoholfreies Bier gab, ist uns ein RĂ€tsel. Auch die Preise waren zum großen Teil alkoholisch, wir durften uns z.B. ĂŒber kleine Sektflaschen freuen.

Insgesamt war es ein fantastischer Abend und ein großer Erfolg, den wir gerne wiederholen werden.

Gregor Hradetzky

Fotos von Karsten Reiter:

Die Potsdamer Neueste Nachrichten berichten in ihrer gedruckten Ausgabe ĂŒber die Vegan Runners und ihre Teilnahme an der Potsdamer Citynight Halbmarathon-Staffel:

Die Potsdamer Neueste Nachrichten berichten in ihrer gedruckten Ausgabe ĂŒber die Vegan Runners und ihre Teilnahme an der Potsdamer Citynight Halbmarathon-Staffel.
Die Potsdamer Neueste Nachrichten berichten in ihrer gedruckten Ausgabe ĂŒber die Vegan Runners und ihre Teilnahme an der Potsdamer Citynight Halbmarathon-Staffel.

MĂŒggelsee-Halbmarathon 21.10.12

Am 21. Oktober fand der 6. MĂŒggelsee-Halbmarathon in Köpenick statt. Mit dabei von den Vegan Runners waren nach zwei Absagen schließlich Rike und ich – beide auf der Halbmarathon-Distanz.

Nach morgendlicher Fahrt an den MĂŒggelsee war es dort zunĂ€chst noch ziemlich nebelig, sodass es vor dem Lauf doch recht kĂŒhl war. Nachdem es nach langem Stehen in der schier endlosen Toilettenschlange und spĂ€tem Sachen-Abgeben auch noch ziemlich knapp geworden war, standen wir also fröstelnd am Start und versuchten, uns ein bisschen warm zu hĂŒpfen. Kurz darauf – pĂŒnktlich um 10.00 Uhr – wurde der Halbmarathon auch schon gestartet.

Am Start und auch auf den ersten Kilometern herrschte dabei ziemliche Enge und man musste aufpassen, nicht auf andere aufzulaufen. ZunĂ€chst ging die Strecke westwĂ€rts am MĂŒggelsee entlang und nach einer kleinen Schleife mit Wendepunkt im Wald durch den Spreetunnel Friedrichshagen. Wieder oben angekommen hatte man dann deutlich mehr Platz. Nachdem ich recht langsam losgelaufen war – als Halbmarathon-DebĂŒtantin hatte ich mich brav weit hinten angestellt – konnte ich langsam mein Renntempo finden und in der Folge stetig Leute ĂŒberholen. Die Bedingungen waren dann auch wirklich super – bestes, sonniges Wetter und trotzdem mit 11-12 Grad nicht zu warm. Die wirklich wunderschöne Strecke fĂŒhrte weiter auf der anderen Seite des MĂŒggelsees nach Osten, durch ein lĂ€ngeres WaldstĂŒck und auf der anderen Seite wieder zurĂŒck. Alles war gut ausgeschildert, etwa alle 5 Kilometer gab es VersorgungsstĂ€nde mit Tee und Wasser und auch die Kilometerzeichen waren ĂŒberall gut zu sehen. Gute Orga insgesamt. Den Lauf hab ich total genossen. TempomĂ€ĂŸig lief es besser als erwartet und ich konnte das Tempo auf den letzten Kilometern sogar noch ein bisschen anziehen.

FĂŒr die unter 2 Stunden hat es allerdings dann doch nicht mehr gereicht – und ich bin nach 2:00:37 ins Ziel gelaufen. Deutlich hinter Rike, die bei ihrem zweiten Halbmarathon nach flotten 1:55:44 im wieder im Start-/Zielbereich an der GaststĂ€tte RĂŒbezahl war. Unsere Vegan-Runners-Shirts sorgten wie immer fĂŒr interessierte Blicke und im Fall von Rike auch fĂŒr individuelle Anfeuerungs-Rufe :).

Alles in allem ein super Laufsonntag – der nĂ€chstes Jahr hoffentlich mit noch mehr Vegan Runners wiederholt werden kann.

Viele GrĂŒĂŸe von

Diana