15. ScharmĂŒtzelseelauf, 10.06.18

Der ScharmĂŒtzelsee liegt sĂŒdöstlich von Berlin und sĂŒdlich von FĂŒrstenwalde. Der Start-Ziel-Bereich des Laufes lag nahe dem Bahnhof Bad Saarow Klinikum. Von Ostkreuz fahren ZĂŒge mit Umstieg in FĂŒrstenwalde bis Bad Saarow Klinikum. Allerdings fuhr diesmal ab FĂŒrstenwalde ein Bus anstatt des Zuges. Die Fahrt dauerte insgesamt etwa eine Stunde.

Start des 27-km-Laufes um den See war um 9 Uhr MESZ. Die Ă€ußeren Bedingungen waren angenehm. Nicht zu heiß, leicht bewölkt, zwischen FĂŒrstenwalde und Bad Saarow nieselte es sogar leicht. Auf der Strecke konnte hĂ€ufig im Schatten gelaufen werden.

Jedoch erwies sich die Strecke als zu schwierig fĂŒr mich. Die erste HĂ€lfte ging noch, meistens Asphalt. Die zwei BahnĂŒbergĂ€nge stellten kein Problem dar. Dann kamen Waldwege, ziemlich welliges Profil, hin und wieder Zuckersand, jede Menge Wurzeln. Ich sah zwei LĂ€ufer stĂŒrzen.
Irgendwo am Westufer waren auch Treppen in den Waldweg eingebaut. Erst runter, dann wieder rauf.

Auf den letzten zehn Kilometern wurde ich nach hinten durchgereicht und fiel aus der vorderen HĂ€lfte des LĂ€uferfeldes. Da halfen auch keine
Apfel- und BananenstĂŒcke mehr. Ich hĂ€tte vorher mehr tanken mĂŒssen. Ich brauchte mehr als zweieinhalb Stunden bis ins Ziel.

Sehen wir von der schwierigen Strecke ab, so ist die Veranstaltung sehr empfehlenswert. 12 Euro StartgebĂŒhr. Sehr gute Strecken- und Wurzelmarkierung mit blauer Farbe. Mehrere Streckenposten, Straßensperren. Viele nette Menschen. Mehrere Verpflegungsstellen an der Strecke und im Ziel mit Wasser, Tee, Äpfeln, Bananen und mehr.
UmkleiderÀume, Duschen. Mehrere Siegerehrungen. Urkunden zum Herunterladen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Finsterwalder Dutzend, 09.09.17

Ein Bericht von Karsten Meyer.

In der Vorbereitung auf meinen zweiten Über-20-km-Lauf lief ich den Hennigsdorfer Citylauf (10,8 km in 50:17) und den Friedrichsfelder Gartenlauf (10,16 km in 47:09). Der Gartenlauf, bei dem ich meine Zeit um mehr als zweieinhalb Minuten verbessern konnte, fand leider zum letzten Mal statt. Der Citylauf in Hennigsdorf wechselte ungenau zwischen Straßen und Gehwegen, wobei die Straßenabschnitte nicht immer autofrei waren. Stefanie von Laufen gegen Leiden (Foto) wurde dort Zweite in ihrer Altersklasse. Im Training lief ich 12 km unter 57 Minuten.

Finsterwalde liegt in der Niederlausitz. Per Zug brauchte ich vom Bahnhof Lichtenberg mit Umstieg in Calau etwa eine Stunde und 45 Minuten. Vom Bahnhof Finsterwalde bis zum Stadion des Friedens waren es zu Fuß 20 Minuten.

Die Veranstaltung heißt Finsterwalder Dutzend, weil sie normalerweise zwölf Wettbewerbe umfasst. Die Marathonstrecke verlĂ€uft wohl auch durch zwölf Orte. Auch diesmal sollten es wieder zwölf Wettbewerbe sein, aber das Skating wurde wegen zu geringer Teilnahme abgesagt.

Start des Halbmarathons war um 15:45 Uhr MESZ. Nur 47 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer traten an. Das Wetter war angenehm, nicht zu warm, nicht zu kalt.
Es nieselte leicht. Bei dem Wetter musste ich unterwegs nichts trinken.
An den meisten Verpflegungsstellen lief ich einfach vorbei. Ich nahm nur zwei ApfelstĂŒcke, die ich wĂ€hrend des Laufens langsam zerkaute.

Die Strecke war einfach, die Höhenunterschiede gering. Die meiste Zeit blieb ich locker und versuchte, gleichmĂ€ĂŸig zu laufen. Ich hĂ€tte mir die Kilometerzahlen der Verpflegungsstellen nicht merken mĂŒssen, denn an der Strecke wurden die restlichen Kilometer bis zum Ziel angezeigt. So wusste ich immer ungefĂ€hr, wie schnell ich war. Im Schlussteil der Strecke vermischte sich die Halbmarathon-Gruppe mit den Gruppen der anderen LĂ€ufe. Das war kein Problem. Auf dem letzten Kilometer, kurz vor dem Stadion, ging es noch ĂŒber matschigen Boden. Das fiel nicht mehr ins Gewicht. Meine Verfolger konnte ich auf Abstand halten. Obwohl ich niemanden mehr ĂŒberholen konnte, zeigte ich einen Endspurt auf der Tartanbahn. Ich liebe Endspurts auf Tartanbahnen.

Mit der Zeit von 1:42:37 bin ich zufrieden. Sie lÀsst auf eine 25-km-Zeit unter zwei Stunden hoffen. Die werde ich vielleicht nÀchstes Jahr laufen.

Die Veranstaltung ist sehr empfehlenswert. Da der Start am Nachmittag ist, muss man nicht allzu frĂŒh aufstehen, um pĂŒnktlich da zu sein.
StartgebĂŒhr fĂŒr den Halbmarathon: 16 Euro. Start und Ziel im Stadion des Friedens. Mehrere Verpflegungsstellen an der Strecke. Weitere Verpflegung im Ziel. Medaillen, Urkunden, Siegerehrungen. UmkleiderĂ€ume, Duschen. Finsterwalde ist nicht finster. Vielleicht werde ich nĂ€chstes Jahr dort die 28 km laufen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Halbmarathon-Staffel in Potsdam, 30.08.17

Gruppenbild 1

2017 sind wir mit fĂŒnf Staffeln angetreten und haben großartige Erfolge erzielen können, unter anderem einen Sieg der Mixed-Staffel.
Dazu gab es ein reichhaltiges und köstliches selbstorganisiertes Buffet, sehr viel Spaß und gute Laune.

Sieger Mixed Staffel

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1. Trebbiner Naturlauf, 09.07.17


Trebbin liegt zwischen Ludwigsfelde im Norden, Zossen im Osten, Luckenwalde im SĂŒden und Beelitz im Westen. Von mehreren Berliner Bahnhöfen fahren RegionalzĂŒge (RE 3) dorthin. Vom U-Bahnhof Friedrichsfelde mit Umsteigen am Alex und am Potsdamer Platz brauchte ich etwas mehr als eine Stunde bis zum Bahnhof Trebbin. Zu Fuß vom Bahnhof Trebbin bis zum Start-/Ziel-Bereich an der Goethestraße waren es
15 Minuten.

Aus mehreren GrĂŒnden war mein Wintertraining schlecht bis gar nicht verlaufen. Im FrĂŒhling hatte ich lange gebraucht, um wieder in Form zu kommen. Anfang Juni hatte meine 10-km-Zeit noch ĂŒber 50 Minuten gelegen.
Ende Juni hatte ich die fĂŒr einen Halbmarathon geeignete Form erreicht.
Doch in den letzten Junitagen war mein Training gestört worden – erst durch einen KriebelmĂŒckenbiss am rechten Knie (Histamin im Speichel der KriebelmĂŒcke, geschwollenes Knie wegen HistaminunvertrĂ€glichkeit) und dann durch Dauerregen.

Der Naturlauf in Trebbin war meine erste Laufveranstaltung in diesem Jahr und mein erster Halbmarathon ĂŒberhaupt. Das Wetter passte: weniger als 20°, kaum Wind, starke Bewölkung. WĂ€hrend der zweiten HĂ€lfte des Rennens nieselte es leicht. Start war um 10 Uhr MESZ. Mehr als 100 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer traten an. Ein bekannter aus frĂŒheren Laufveranstaltungen, Winfried, war dabei, aber ich war der einzige Vegan Runner.

Ich hatte das Profil der Strecke vorher im Internet gesehen, aber nicht den Boden. Böse Überraschung: feinster mĂ€rkischer Sand auf mehr als der HĂ€lfte der Strecke. Es war nicht nur ein Halbmarathon. Es war ein Crosslauf. Wald- und Feldwege und immer wieder Sand. Auf den letzten acht Kilometern musste ich ein paar Gehpausen einlegen. Aufmunternde Worte von LĂ€ufern, die an mir vorbeizogen.

Vor dem Start hatte ich gemeint, ich wĂŒrde etwa die gleiche Zeit wie Winfried laufen können. Ich wĂŒrde schneller angehen, aber er wĂŒrde mich am Ende wahrscheinlich einholen. So kam es dann auch. Auf dem letzten Kilometer zog er an mir vorbei. Winfried siegte in seiner Altersklasse.
Nach ĂŒber zwei Stunden kam ich endlich ins Ziel, total kaputt, dreckige Waden, Sand in den Schuhen. Platz 60 von 109. Ein Platz im mittleren Drittel. Immerhin.

Winfried hatte 22,3 km gemessen. Na toll! Auch noch mehr als ein Kilometer zu viel! Meine Zeit von 2:01:52h ist nicht als Maßstab fĂŒr meinen nĂ€chsten Halbmarathon-Versuch geeignet. Ein Vorteil ist, dass mir die TrainingslĂ€ufe auf festem Boden ab jetzt leichter fallen werden.

Die StartgebĂŒhr betrug 18 Euro. Die Veranstaltung war vorbildlich organisiert. Vor dem Start gab es einen Starterbeutel mit kleinen Überraschungen. Mehrere VerpflegungsstĂ€nde an der Strecke. Weitere Verpflegung im Ziel. Siegerehrungen, Pokale, Medaillen, Urkunden.
UmkleiderrÀume und Duschen. Empfehlen kann ich den Lauf aber nur jenen, die gerne auf Sand laufen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

 

Veranstalter: sc-trebbin.de

Alle Fotos:

Teltowkanal Halbmarathon, 06.11.16

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Teltowkanal Halbmarathon, ein Bericht von Lukas StĂŒck:

Am 6.11. fand der Teltowkanal Halbmarathon nun zum bereits 13. Mal statt. WĂ€hrend ich das erste Mal an den Start gegangen bin, war Birgit hingegen die Jahre davor schon dabei. Am Zeppelin Ufer in Teltow gingen dann um 10:30, bei recht frischen Temperaturen, etwa 1500 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer an den Start. Zuvor gab es fĂŒr die kleinen mit 800 m noch den Bambinilauf. Den Hauptlauf bildete dabei der Halbmarathon welcher aus drei Runden (je 7,1 km) bestand. Dabei fĂŒhrte die Strecke zunĂ€chst bis zum Teltower Damm und von dort aus am Teltowkanal entlang bis zur BrĂŒcke an der Wismarer Straße. Von hier aus ging es dann auf der anderen Seite wieder zurĂŒck. FĂŒr wen diese 3 Runden zu viel waren, konnte auch nur zwei (14 km) oder eine Runde laufen. Birgit und ich liefen beide jeweils die volle Distanz. Entlang der Strecke gab es zu beiden Seiten des Kanals StĂ€nde an denen man als LĂ€ufer mit Trinken versorgt wurde.
Eigentlich hatte ich vor dem Start die Absicht den Lauf in einem eher lockeren Tempo anzugehen, da ich nach dem Marathon ein wenig aus dem Training raus war. Mit dem Startschuss war diese Entscheidung dann allerdings hinfĂ€llig und ich ließ mich von den losrennenden Massen mitreißen. Meine Endzeit betrug dann Schlussendlich 1:33:00, womit ich in meiner Altersklasse auf dem 10. Platz und in der Gesamtwertung auf dem 38. Platz landete. TeltowkanalHalbmarathon16 - vorZielBirgit hatte sich vor dem Lauf als Ziel eine Zeit unter 1:55 vorgenommen und diese mit 1:52:15 deutlich unterboten, was den 4. Platz in der Altersklasse und insgesamt den 220. bedeutete.
Nach dem Lauf konnte man sich dann in dem großen Festzelt aufwĂ€rmen. Hier erfolgte vor dem Start die Ausgabe der Startnummern und nach dem Lauf dann die Siegerehrung. FĂŒr einen Platz auf dem Podest hat es fĂŒr uns zwar nicht ganz gereicht, der Lauf hat aber sehr viel Spaß gemacht und mit unseren Zeiten waren wir zudem auch sehr zufrieden.

17. Traditionslauf in Hohen Neuendorf, 06.11.16

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(Ein Bericht von Karsten Meyer)

Am Mittwoch hatte ich noch Muskelkater in den Waden vom Lauf in der Hasenheide. Am Donnerstag war ich wieder zu einem kurzen Trainingslauf in der Lage. Heute nahmen Nora und ich am Traditionslauf in Hohen Neuendorf teil. Wir waren beide zum ersten Mal dabei.

Diese Veranstaltung hat mehrere Vorteile: UmkleiderĂ€ume und Duschen, vegane Verpflegung, Stadionankunft, eine Medaille fĂŒr jeden ZieleinlĂ€ufer, Urkundenausdruck, Siegerehrungen fĂŒr viele Altersklassen. Das Ganze fĂŒr eine StartgebĂŒhr von nur 8,50 Euro. Na gut, fĂŒr den veganen Kuchen gehen noch 50 Cent pro StĂŒck drauf. Auch die Teilnehmerzahl kann sich sehen lassen: Allein auf der 10,6-km-Strecke kamen diesmal 148 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer ins Ziel.

Der Lauf war hauptsĂ€chlich ein Crosslauf ĂŒber Waldwege mit geringen Höhenunterschieden. Wurzeln waren rot markiert. Gleich beim Start ereignete sich kurz vor uns ein Sturz. SpĂ€ter musste eine LĂ€uferin verletzt ausscheiden. Ich wirkte im letzten Drittel des Laufes ziemlich schwach. Auf dem letzten Kilometer musste ich drei LĂ€ufer an mir vorbeilassen.

Ich liebe StadionankĂŒnfte. Aber diesmal war ich zu schwach fĂŒr einen Endspurt. Mit 51:43 min wurde ich 63., immerhin sicher in der vorderen HĂ€lfte des LĂ€uferfeldes. Der Lauf war nicht mein schlechtester in diesem Jahr, aber auch nicht berauschend. Dennoch hatten wir Grund zum Jubeln und warteten geduldig auf die entsprechende Siegerehrung: Nora wurde mit 57:48 min Dritte in ihrer Altersklasse. Ergebnisse ab Seite 9.
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Mein Abschluss 2016
6 LÀufe zwischen 9 und 11 km LÀnge: Kreuzberger Viertelmarathon, Friedrichsfelder Gartenlauf, Nordahl-Grieg-Gedenklauf in Kleinmachnow, Run for Refugees aufm Tempelhofer Feld, Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf in der Hasenheide, Traditionslauf in Hohen Neuendorf. Jetzt kommt es darauf an, dass ich mit dem Training gut durch den Winter komme, denn 2017 sollen es mehr LÀufe und lÀngere Strecken werden.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Veranstalter: ssv-hohen-neuendorf.de

Weitere Fotos:
http://www.ssv-hohen-neuendorf.de/wp-content/uploads/IMG_1519-9.jpg
http://www.ssv-hohen-neuendorf.de/wp-content/uploads/IMG_1582-12.jpg

10. Schlaubetal-Marathon, 15.10.16

16_schlaube10. Schlaubetal-Marathon
(Ein Bericht von Robert Boyde-Wolke)

Ich hatte einfach Lust, wieder ein neuer Marathon zu laufen. Wie immer seelenruhig ins Internet nachgeschaut, mit GlĂŒck konnte ich doch aus der WohnnĂ€he (90km von Berlin entfernt) ein kleiner MarathonjubilĂ€um (10 Jahre) finden. In sĂŒdöstlicher Richtung findet man in EisenhĂŒttenstadt das schönste Bachtal Brandenburgs. Schlaube ist ein Fluss im Osten Brandenburgs (77km lang) und durchfließt die Schlauberinne. Heute gilt das Schlaubetal als eines der Ă€ltesten BachtĂ€ler Deutschlands und steht unter Naturschutz.

Am Samstagmorgen mit meinem „Fast“-Nachbar Marek N. (Running Twins), ebenfalls Veganer, waren wir mit dem Auto ĂŒber eine gute Fahrtstunde unterwegs und kamen an der gut organisierten ParkflĂ€che vor der Inselhalle an. Auf dem Weg zum Standort hatte Marek mir schon etwas angedeutet, dass es dort etwas schwierig sein wird mit dem Lauf. Ich hatte in A3-Papierformat die Laufstrecke sowie Höhenmeter fĂŒr uns ausgedruckt, so haben wir bessere Kenntnisse dieser Laufroute.

Marek hatte schon daheim fast die Laufbekleidung bei sich angezogen und brauchte dort nur die Startunterlagen abzuholen. Bei mir im Gegenteil, mit dem Umziehen habe ich noch viel Zeit und nahm die ganze Umgebung vom Wettkampfort im Visier. Deshalb hatte ich viele Fotoaufnahmen. Man hatte sofort den klaren Eindruck, das erfahrene Organisationsteam hat hier alles gut im Griff und kann mit Sicherheit alles gut gehen.

In der StartertĂŒte findet man einige Dinge wie das gute Laufkalender mit den aktuellen Terminen fĂŒrs 2017, das ĂŒberwiegend fĂŒrs Land Brandenburg, aber auch fĂŒr die ostdeutsche Region bestimmt waren.
Eine kleine, niedliche Marathonmesse in der Inselhalle fand man dort, wo mittig die Siegertreppen herbstlich geschmĂŒckt bzw. Pokale aufgestellt wurden.

Die Zeit verging schnell und alle waren schon vorm Start. Die Neuheit war fĂŒr mich, die Zeitmessung wird ĂŒber einem Transponder vom Veranstalter gestellt, der Bruttozeit sowie Zwischenzeiten erfasst.

PĂŒnktlich ging der Start fĂŒr alle los, auch Nordic-Walker, 10-km- sowie HM-LĂ€ufer und fĂŒr Kinder waren dabei. Viele hatten gute Laune und waren in bester Laufstimmung, das hatte man gesehen.

Kurz durch die Stadtspur gelangen wir nach 3 km auf den Geh- bzw. Radwegen. Endlich ein Musikband brachte uns etwas Stimmung. Es war ein typisches Herbstwetter, etwas feucht und kĂŒhl, aber zum GlĂŒck trocken. Optimal fĂŒr ein Marathonlauf!

Nach 7,5km etwas spÀter wurde man aufgeteilt, die 10-km-Strecke wird dann abgebogen und den Rest weiter geradeaus ab in den Wald.

Der Schlaubetal-Marathon fĂŒhrte uns auf und ab ĂŒber die sanften HĂŒgel der GrundmorĂ€nenlandschaft, vorbei an ehemaligen MĂŒhlen und ForsthĂ€usern, Seen und SĂŒmpfen sowie an WĂ€ldern und Wiesen. Wie ein Mittelgebirgsbach windet sich die Schlaube dort durch steile, bis zu 30 m hohe Schluchten und durchfließt eine Kette von Seen.
Wirklich ein Genuss fĂŒr begeisterte LandschaftslĂ€ufer!

Die gesamte Abwicklung fĂŒr die Streckenmarkierungen (man verlĂ€uft fast gar nicht), Verpflegungsstationen und vieles mehr waren sagenhaft einfach spitze! Alles war da, sogar warmen Tee
. Hut ab an das Orga-Team! Kann jedem mit Sicherheit weiterempfehlen
 Ich werde gern Werbung machen.

Ich hatte nie gedacht, dass im Land Brandenburg doch erhebliche Steigungen in der Landschaft gibt. FĂŒr mich war dort schon sehr anspruchsvoll und habe ihn trotzdem voll genossen. Nachhinein hatte Marek doch Recht und auf ihn ist immer ein Verlass mit seinem speziellen LĂ€uferwissen. :o) Er hatte ja noch viele schwere Herausforderungen im Bergmarathon wie Transalpine Run, Rennsteiglauf usw. mit Bravour gemeistert!

Zum etwas erschöpften Ziel bekam ich eine große, selbst hergestellte Finishermedaille aus Gips (Vorsicht ist geboten wegen Bruchgefahr!). Sieht fein aus und passt zu diesem ultimativen Crossmarathon.

Ein paar VerpflegungsnachschĂŒbe fĂŒr mich waren wir zur Kaffeezeit pĂŒnktlich wieder zu Hause.

Mit meinem Lauf hatte es sich gelohnt, dort mitgemacht zu haben und eine lehrreiche Lektion eingesammelt, 2 Marathons innerhalb von einer Woche hatte ich noch nie und war wirklich nicht einfach
. Immerhin geschafft! Nun ein paar Wochen Pause
. Die nÀchste Marathonreise wird sicher in diesem Jahr noch kommen.

Robert Boyde-Wolke

Veranstalter: schlaubetal-marathon.com

10. Nordahl-Grieg-Gedenklauf, 18.09.16

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Ein Bericht von Karsten Meyer:
Drei Vegan Runners waren diesmal dabei. Das ist ein neuer Rekord fĂŒr unsere Laufgruppe bei dieser Veranstaltung, aber es könnten mehr sein. Die bisherigen Berichte kann ich bestĂ€tigen: sehr gute Organisation und Verpflegung, Taschenaufbewahrung, Duschen. 90 bis 100 Minuten Fahrzeit bis zum Veranstaltungsort lohnen sich in diesem Fall.

Die Strecke ist nichts fĂŒr StadionlĂ€ufer. Es geht teilweise querfeldein, ab und zu sind Wurzeln zu beachten. Man beachte auch die Profilangaben des Veranstalters (wenn die Angaben stimmen, ist es ein 11,2-km-Lauf). Eigentlich war ich fĂŒr dieses Profil gar nicht ausgebildet. Der Rundkurs war dreimal zu bewĂ€ltigen.
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=jbjajbkrvdcubaph

101 LĂ€uferinnen und LĂ€ufer gingen bei gĂŒnstigen Wetterbedingungen an den Start. Ich hatte immer LĂ€ufer in meiner NĂ€he, an denen ich mich ausrichten konnte. Eingangs der dritten Runde wusste ich: Nur noch ein langer Anstieg und dann ist das Schlimmste ĂŒberstanden. Ich lief die Anstiege mit fast wie bei einem EisschnelllĂ€ufer nach vorn gebeugtem Oberkörper. Bergab einfach locker und mit großen Schritten; es war nicht so steil, dass ich mit den FĂŒĂŸen hĂ€tte abbremsen mĂŒssen. So kamen 53:13 min zustande, was fĂŒr Platz 47 reichte. Im Ziel dachte ich, ich hĂ€tte eine 48er Zeit; ich muss erschöpfungsbedingt falsche Zahlen gesehen haben.
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Bei den Siegerehrungen stand Birgit zweimal auf dem Treppchen. Mit 54:07 min wurde sie Dritte bei den Frauen aus Kleinmachnow. Zudem gewann sie erneut in der Altersklasse W50. Auge kam mit 57:39 min auf Platz 67 und konnte sich damit im mittleren Drittel des LĂ€uferfeldes behaupten.

Ich kann diesen Lauf wirklich empfehlen. Er ist abwechslungsreich und anspruchsvoll – eine echte Herausforderung. Und jeder, der ins Ziel kommt, bekommt eine vorzeigbare Medaille und vielleicht (durch frĂŒhes Aufstehen, lange Anfahrtszeit und Erschöpfung) auch spaßige Halluzinationen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

Veranstalter: www.kleinmachnower-laufclub.de

Halbmarathon-Staffel in Potsdam am 31.08.2016

Alle waren GewinnerSo viele Vegan Runners hat noch keine Laufveranstaltung in Berlin-Brandenburg bisher gesehen. Mit 20 LĂ€uferinnen und LĂ€ufern, die sich auf vier Staffeln verteilten, waren stĂ€ndig und ĂŒberall LĂ€ufer*innen mit dem schwarz-grĂŒnen Shirt und der Aufschrift VEGAN RUNNERS zu sehen. Insgesamt waren um 19 Uhr 108 Staffel gestartet und kein Verein hatte so viele Staffeln am Start wie wir. Dazu kam dann noch eine Staffel der Spreeganer. Vier Runden waren fĂŒr jeden LĂ€ufer zu absolvieren, dabei ging es immer um den Bassinplatz im HollĂ€ndischen Viertel in Potsdam. FĂŒr die Zeitmessung gab es einen Staffelstab mit integriertem Chip, sodass fĂŒr jede und jeden die Zeit registriert wurde.

Im Vorwege war das Leistungsvermögen unsere LĂ€ufer*innen abgefragt und daraus dann eine Mixed-Staffel unserer schnellsten Leute zusammengestellt worden, weil wir uns hier im Vergleich zu den Vorjahren eine Chance ausrechnen konnten. Von den fĂŒnf LĂ€ufer*innen durften zwei MĂ€nner sein und so ließen wir unseren schnellsten Mann Pit starten, gefolgt von den drei schnellsten Frauen und dem zweitschnellsten Mann als SchlusslĂ€ufer.

Erst kam Pit und dann lange nichtsPit brauchte fĂŒr die ersten 4,2195 Km nur 15:40 Minuten und ĂŒbergab den Stab an Ute, gefolgt von Constanze und Antje. Die Frauen blieben alle deutlich unter 19 Minuten fĂŒr ihre Strecke. SchlusslĂ€ufer war dann Lukas, der nach insgesamt 1:28:38 die Ziellinie ĂŒberquerte. In der Gesamtwertung wurde diese Staffel 20. von 106, die ins Ziel kamen. Da sie die schnellste Mixed-Staffel war, konnten wir sie bei der Siegerehrung in dieser Kategorie als Erste feiern. Der Preis war ein GetrĂ€nkekasten mit einer Mischung aus Bier, alkoholfreiem Bier und Grapefruit-Weizenmix, die wir uns alle teilten. Die zweitplatzierte Mixed-Staffel kam erst ĂŒber zwei Minuten spĂ€ter ins Ziel und die drittplatzierte noch mal zehn Minuten spĂ€ter.

Das SiegerteamUnsere Frauenstaffel belegte in 1:44:59 insgesamt den 69. Platz und war damit bei den Frauen fĂŒnfte.

FrauenstaffelDie MĂ€nnerstaffel war mit 1:35:25 schneller und belegte insgesamt den 39. Platz. In der MĂ€nnerwertung reichte das zum 19. Platz. Unsere Firmenstaffel bestand aus drei weiteren Frauen und zwei MĂ€nnern. Sie wurden in 1:53:57 insgesamt 88. und in der Firmenwertung 30.

VEGAN RUNNERS BBI FirmenstaffelDie Spreeganer waren 10 Sekunden schneller und kamen einen Platz vor uns ins Ziel.

Freudige SpreeganerinWenn wir unsere schnellsten MĂ€nner alle in eine Staffel gesteckt hĂ€tten, wĂ€ren sie insgesamt nur 14. und bei den MĂ€nnern 9. geworden. Ähnlich bei den Frauen; die wĂ€ren insgesamt 41. geworden und unter den Frauen immerhin 4. So hatten wir aber nicht nur auf der Strecke eine gute PrĂ€senz, sondern auch bei der Siegerehrung.

Unsere schnellste Frau Antje ist mit 18:27 unter den Vegan Runnners die fĂŒnftschnellste Zeit gelaufen und unter unseren schnellsten zehn sind immerhin vier Frauen. Alle Achtung!

Die schnelle AntjeAlle hatten reichlich zum anschließenden Picknick beigetragen, sodass wir noch lange zu essen und plaudern hatten.

Picknick etwas durcheinanderLeider mussten Guido, Melanie und Felix  absagen, da  war es gut, das wir drei ErsatzlĂ€ufer*innen hatten, die tatsĂ€chlich alle zum Einsatz kamen. Kurzfristig sagten an dem Abend dann noch Zuzanna und Heiko ab. Am schlimmsten hatte es Heiko getroffen, der auf dem Weg zum Start in Potsdam mit einem seine Vorfahrt missachtenden Auto kollidierte und ins Krankenhaus musste. Zum GlĂŒck im UnglĂŒck hat er sich aber nichts gebrochen. Wir wĂŒnschen ihm schnelle Genesung, damit er fĂŒr den Berlin-Marathon wieder fit ist.

Heikos UnglĂŒck war mein GlĂŒck, denn nun kam auch ich noch dazu zu laufen. Wegen meine Plantar Fasciitis hatte ich mich zurĂŒck gehalten. Da Guido Zörner mich mehrfach osteopathisch behandelt hatte, ging es dann fĂŒr meine VerhĂ€lnisse recht gut. Danke Guido, kann dich echt empfehlen.

Erfreulicherweise hatte die MĂ€rkische Allgemeine Zeitung (MAZ) am Tag vor dem Rennen einen wohlwollenden Artikel ĂŒber uns gebracht, der hier nachgelesen werden kann:
Vegan Runner Frank
http://www.maz-online.de/Nachrichten/Sport/Die-Vegan-Runners-sind-dabei

Die Ergebnisse können hier abgerufen werden: https://www.strassenlauf.org/ext_ergebnisse.php?id=405&match=-1

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Bilder von Stefanie Stefanie Hollnack:


Professionelle Spreeganer-Performance vor kultigen VR-Banner!

Heimfahrt:

Potsdamer Schlösserlauf, 05.06.16


auch hier waren wir dabei.

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Trotz des hochsommerlichen Wetters gaben alle ihr Bestes und Jessica erkĂ€mpfte sich sogar den 1. Platz in Ihrer AK. GlĂŒckwunsch!
Ergebnisse 10 km & Halbmarathon

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Hier fehlt noch Ute, wohl nicht unter Vegan Runners angemeldet, dafĂŒr mit Heiko der zu spĂ€t fĂŒrs Foto war.

(Beitrag von Birgit Leszinski)