10. Airport Night Run, 09.04.16

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Am 09.04.2016 hieß es fĂŒr die Vegan Runners Berlin/Brandenburg: Schuhe schnĂŒren und ab zum „10. Airport Night Run“!
Kaum Am S-Bahnhof Schönefeld angekommen, blieb den meisten erst einmal nichts anderes ĂŒbrig als auszuharren und abzuwarten, denn der Shuttlebus zum Startbereich verkehrte Ă€ußerst selten. Als dann endlich der ersehnte Bus in Sicht kam, stieg die Vorfreude auf den Lauf und das Treffen mit den anderen Vegan Runners. Im Startbereich angekommen musste ich leidvoll feststellen, dass es nur noch 15 Minuten bis zum Start waren. Also schnell in den Startbereich, kurz aufgewĂ€rmt und ab ging es auf das FlughafengelĂ€nde des neuen „BER Berlin Brandenburg“.
Wer Berliner StadtlĂ€ufe kennt, weis von der AtmosphĂ€re, den Anfeuerungen und Jubelrufen. Der „Airport Night Run“ kommt im Gegensatz dazu ganz anders daher. Nach dem Start, wird es bald still, um dich herum die tolle Abendstimmung und unzĂ€hlige LĂ€ufer, die dieselbe Leidenschaft mit dir teilen. Du fĂŒhlst dich als LĂ€ufer unglaublich frei, wenn du ĂŒber das Rollfeld und die Landschaft um dich herum in die Ferne blickst. Das HauptgebĂ€ude rĂŒckt mehr und mehr in die Ferne und du wirst es frĂŒhestens nach 10 km widersehen. Zum GlĂŒck spielte auch das Wetter mit und alle Vegan Runners sind gut ins Ziel gekommen.
Die Laufsaison hat gerade erst angefangen und wer die Vegan Runners Berlin/Brandenburg kennt, weis, dass wir noch unzĂ€hlige Male bei LĂ€ufen dabei sein werden und stolz unsere T-Shirts tragen. Denn Sport geht auch ohne Leid, dafĂŒr mit ganz viel MitgefĂŒhl, Spaß und Freude.
Zum Schluss noch eine kleine aber nicht zu vergessende Anmerkung:
Jeder Teilnehmer erhielt mit den Startunterlagen einen „Energy-MĂŒsli-Riegel“, leider war in diesem Milchschokolade enthalten, dabei gibt es so leckere Alternativen, welche ohne jegliche tierische Produkte auskommen und dabei noch super lecker schmecken. Ebenso gab es nach dem Lauf die Möglichkeit sich die verlorene Energie durch den Kauf einer Erbsensuppe zurĂŒckzuholen. Leider war die aber „traditionell“ mit Speck zubereitet. Vielleicht kann sich der Veranstalter in Zukunft zu inklusiveren Angebot durchringen. Bei StartgebĂŒhren, welche zwischen 15-40 Euro variieren (je nach Anmeldezeitpunkt) dĂŒrfte es nicht zu viel verlangt sein. Nicht nur fĂŒr Veganer ist weder der Riegel noch die Suppe so nichts, auch Juden und Muslime werden ausgegrenzt. Mal sehen, wie es nĂ€chstes Jahr aussieht.
Nachfolgend die tollen Ergebnisse der Vegan Runners, sowie drei SchnappschĂŒsse:
10km
– Prof. Dr. Rey, Ulises, 00:49:39
– Gonsior, Vanessa, 01:09:07
– Popien, Philip, 00:40:27
– StĂŒck, Lukas, 00:41:58
– Walk, Paula, 00:46:26
21km
– Boyde-Wolke, Robert, 01:36:54
– Augstein, Andreas, 01:49:04

Laufbericht von Bettina Böhmer

Pankower FrĂŒhlingslauf, 09.04.16

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Am 9.4.2016 fand der mittlerweile 34. Pankower FrĂŒhlingslauf des KSV 90 Berlin statt. FĂŒr das „Team Animal“ gingen gleich vier LĂ€ufer*innen an den Start: Neben den Spreeganerinnen Melly und Tabea nahmen es Heiko und Gregor von den Vegan Runners BBI mit der 5-Kilometer-Strecke durch die Schönholzer Heide auf. Nachdem die wie jedes Jahr euphorisch gefeierten Bambini ihre LĂ€ufe absolviert hatten, ging es bei Sonnenschein und noch recht frischen Temperaturen los. Heiko und Gregor liefen unabgesprochen dasselbe Tempo, bis Gregor nach etwa drei Kilometern kurzzeitig mit Seitenstechen zu kĂ€mpfen hatte und Heiko ziehen lassen mußte. Der kam nach 22:21 min als Zwölfter (von 84 Finishern) ins Ziel, Gregor konnte mit 22:45 min den 15. Platz und sein Ziel, unter 23 Minuten zu bleiben, erreichen.

Dann wurde es dramatisch. Tabea hatte sich kurz vor dem Start von Melly zu einer Zielzeit unter 30 Minuten ĂŒberreden lassen und wurde im Gegenzug von ihr dabei begleitet. Auf der Zielgeraden mußten dann beide alles geben – Tabea lĂ€uferisch, Melly mit ihrer Stimme, mit der sie Tabea auf den letzten Metern regelrecht ins Ziel zog. Genau als die Uhr auf runde 30 Minuten umschaltete, hatte diese dann ihren Fuß ĂŒber der Ziellinie, es war geschafft! NatĂŒrlich wurde danach in der Schlaumeierfraktion noch darĂŒber diskutiert, ob denn damit das Ziel UNTER 30 Minuten zu laufen, wirklich erreicht sei (man einigte sich auf ja, weil es keine individuelle Zeitmessung gab und sie so am Start ein paar Sekunden verloren hatte). Der abendliche Blick in die Ergebnisliste brachte dann aber sogar zutage, daß Tabea in genau 29 Minuten 59,6 Sekunden ins Ziel kam. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung, welche an dieser Stelle nochmals empfohlen sei.

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Treppenmarathon Radebeul, 16/17.04.16

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Ein Bericht von Pit Reger:
Ich gebe ja mein Bestes nicht aberglÀubig zu sein, aber manchmal fÀllt es mir dann doch schwer.
Nach dem bei meiner ersten Teilnahme am Mount Everest Treppenmarathon, FĂ©lix, und beim zweiten Mal Emile nicht an den Start unserer Dreierseilschaft gehen konnten, wurde ich das GefĂŒhl nicht los, dass es bei der dritten Teilnahme mich treffen wĂŒrde.
Diesmal nÀmlich hatten wir es endlich alle geschafft alle drei in unserer geplanten Konstellation an den Start zu gehen.
Nach einem gediegenen Abendessen im „falschen Hasen“ in Dresden, machten wir, dh. Emile, Felix und unsere 3 Coach-/UnterstĂŒtzer-/LebensgefĂ€hrt*innen Christoph, Nora und Tatjana auf zur Spitzhaustreppe in Radebeul, wo bereits seit 2005 der Mount Everst Treppenmarathon veranstaltet wird.

23 Uhr war Briefing, um punkt Mitternacht fiel der Startschuss.
Wir waren alle aufgeregt. Immerhin hatten wir vom Team „Stairway to Hell“ einen Titel zu verteidigen. Mir wurde der Vortritt ĂŒberlassen: Die erste Runde war dann auch direkt eine Ansage: 5 Minuten und 9 Sekunden. Einerseits viel zu schnell, andererseits konnten wir das Streckenrekordhalter-Team „Schritt fĂŒr Schritt“ damit direkt auf Abstand halten. Wir versuchten also unsere Taktik des Start-Ziel-Siegs vom letzten Jahr von vorne herein durchzuziehen, um uns nicht mitten in der Nacht auf ewige Platzierungsbattles einlassen zu mĂŒssen.

Es dauerte aber nicht lange um zu merken, warum genau dieses Team den Streckenrekord von knapp ĂŒber 10 Stunden hĂ€lt. Da waren Leute am Werk die das Treppen laufen scheinbar noch ernster nahmen als wir. 😉 WĂ€hrend wir kontinuierlich Sekunde um Sekunde einbĂŒĂŸten und MĂŒhe hatten unseren Platz zu halten, wurde von hinten aufgerollt. Erst „Schritt fĂŒr Schritt“, dann die „Sportaholics“.

Es fing an aus Eimern zu gießen, die Treppe wurde glitschig, und wir mĂŒde. Gegen 4 Uhr war dann auch der moralische Tiefpunkt erreicht. Uns wurde klar, dass die Titelverteidigung und selbst das Podium nicht sicher waren. Mit dem Sonnenaufgang kam die ErnĂŒchterung. Es regnete nur noch sehr wenig und man konnte erstmals die Treppenstufen genau erkennen. Unsere Rundenzeiten, die Beine, alles tat weh.
WĂ€hrend unsere Begleitung sich mit dem Schlafen abwechselte, quĂ€lten wir uns und versuchten uns die Erschöpfung so wenig wie möglich anmerken zu lassen. Schluss endlich kam ein 4. Platz bei dem ganzen „Hoch-und-Runter“ heraus.

Jeder hatte sein Bestes gegeben, doch an dem Tag hat es nicht sein sollen.
Und da am Ende immer alles gut wird, gingen wir alle nochmals in die von der Orga bereit gestellten Massage und ließen uns ordentlich durchkneten. Ein Hochgenuss.

Wieder zurĂŒck in Berlin ging es zu Lily Burger einen Burger verdrĂŒcken. ZurĂŒck bleibt die Frage „Warum tut man sich das an“.
Die Antwort lautet wahrscheinlich „NĂ€chstes Jahr nochmal!“

Herzlichen Dank nochmal an Christoph, Tatze, Nora, Simone, Ulf, und alle anderen die solche Folterfeste mit organisieren und/oder uns darin bekrÀftigen daran teilzunehmen.

Die Berichte von 2014 & 2015 findet ihr hier:

http://veganrunners.de/2015/05/treppenmarathon-radebeul-18-19-04-15/
http://veganrunners.de/2014/05/10-mt-everest-treppenlauf-vom-12-13-04-14/

Hier die Resultate

36. Berliner Halbmarathon, 03.04.16

Am 03.04.16 fand der 36. Berlin-Halbmarathon statt. Ungeachtet der vielen „vereinslosen“ veganen LĂ€uferInnen, haben wir wieder die Recherche nach „Vegan Runners“, „Laufen gegen Leiden“ und „Spreeganer“ bemĂŒht.
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Dazu noch ein Laufbericht von Robert Boyde-Wolke:
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Zum zweiten Mal nach 2014 nahm ich beim 36. Berliner Halbmarathon teil.
Die Anmeldung hatte ich schon sehr lange ausgefĂŒhrt.

Mit meiner ersten HM-Teilnahme möchte ich aus dieser Erfahrung verbessern. Meine Zielzeit war damals 1:54:12 und war damit sozusagen unerfahren. Ich hatte bei meinem ersten HM keine Bestzeit angegeben, so stellte man mich auf den letzten Startblock, wo fast alle ĂŒblichen „Freizeit- bzw. HobbylĂ€ufern“ (ohne Zielzeitsetzung) zu sehen waren. Bei dem Aufholjagd bis zum 5 KM war ich bei den richtigen Laufblock. Das Wetter war im Jahre 2014 völlig ĂŒberraschend auf einmal sehr warm, deshalb hatten viele LĂ€ufer(innen) sowie ich selbst auch erhebliche Konditionsprobleme. Bis zum 15 KM war ich völlig aus der Puste und kĂ€mpfte bis zum Ziel in den Hintergedanken „UNTER 2 STD ZUM ZIEL“. Erschöpft, aber ein wenig enttĂ€uschend!

Ein Tag vor dem HM war die Startunterlagen-Abholung fĂŒr alle Teilnehmer völlig eine Neuheit. Nicht mehr beim bekannten Hangar am ehemaligen Flughafen Tempelhof, aufgrund der Übernachtungsbelegungen fĂŒr die KriegsflĂŒchtlinge, sondern in der neuen Messehalle am Berliner Gleisdreieck. Nach meiner EinschĂ€tzung fand ich die Halbmarathonmesse in Tempelhof besser.
Neu war es mit dem Armband, nicht mehr in Plastik, sondern in wasserfestem Stoffmaterial. Nachteilig war dieser Band, mit der Zeit löste man die Fussel auf. Aber was sollÂŽs? Nur fĂŒr ein paar Tage kann man es aushalten.

Nach unerwarteten HM vom 2014 möchte ich mit meinem zweiten HM-Anlauf viel besser erreichen.
Ohne Hektik und Stress kam ich locker vorm Startbeginn an, kannte mich schon die Orten, wo man die Kleiderbeutel-Aufbewahrung, WC usw. erreichen konnte.

Laut Wettervorhersage soll ein super relativ angenehmes FrĂŒhlingswetter werden und wie ich kurz vorm Start in den Himmel angesehen habe, stimmte es vollkommen richtig.

Beim Start bis zum 8 KM lief es ohne Probleme und hatte das GefĂŒhl, ich bin im richtigen Form und behielt dieses Tempo bis zum Ziel. Es war ein einmaliges GefĂŒhl, in gleichmĂ€ĂŸigem Tempolauf nebenbei auch die wunderschönen SehenswĂŒrdigkeiten in Berlin zu genießen. Das war beim 1. HM nicht möglich, musste selbst an die Belastung konzentrieren. Ein großer Unterschied war es fĂŒr mich.

Nach dem Zieleinlauf war ich sehr glĂŒcklich, denn es war meine persönliche Bestleistung mit der Zeit von 1:38:31 Std. Ich hatte schon lange immer gewĂŒnscht, eines Tages unter 1:40 Std zu laufen. Das ist mein harter Verdienst, da ich seit ĂŒber 8 Monaten 4x und zwischen 50-60 km pro Woche trainiert habe. Von Nichts kommt Nichts!

Was mich am meisten enttĂ€uscht war, war die Finsihermedaille, die wirklich nicht schön erscheint. Es ist nun mal meine Meinung! Es könnte besser fĂŒr die Stadt Berlin aufdrucken lassen, und die Schleife sah wie die Schnursenkel aus. Ein wenig breiter Band mit bescheidendem Aufdruck wie Berliner Brandenburger Tor z.B. könnte man prĂ€sentieren. Wo anders in aller Welt, nach meiner grĂŒndlichen Einsicht im Internet, gibt es noch bessere HM-Finsihermedaille zu sehen.

Ansonsten war ein sehr angenehmer Tag fĂŒr mich gewesen! Schade, dass ich die anderen „Vegan Runners“ nicht wĂ€hrend des Laufens getroffen habe. Es war wirklich ein Traumwetter, man könnte schon sagen, ein „Bestleistungswetter“ nennen.
Nur am Ernst-Reuter-Platz habe ich mit Freude die lautstarken Zuschauer von blauen „Spreeganer“ gesehen und ich bedankte sie fĂŒr Ihre Einsatzbereitschaft. :o)2016_hm_robert_02

Ultra Trail Costa Rica VolcĂĄn Arenal 2016

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Was machen Vegan Runners, wenn eine mehrwöchige Reise auf einen anderen Kontinent ansteht? Genau – sie schauen nach, ob es dort nicht einen schönen Wettkampf gibt, bei dem man mitlaufen kann. Wir – Melly und Gregor – suchten und wurden fĂŒndig: wĂ€hrend unseres dreiwöchigen Aufenthaltes in Costa Rica fand hier der „Ultra Trail VolcĂĄn Arenal“, 12./13.03.16, statt.

Da es sich ja um Urlaub handelt, wĂ€hlten wir die 10-Kilimeter-Distanz, es standen Strecken bis 80 Kilometern zur Auswahl. Wir erreichten den Ort am Arenal-See zwei Tage vor unserem Lauf und waren fortan mit fast ununterbrochenem Regen konfrontiert. Unsere Hoffnung, dass wir im Trockenen laufen können, wurde erfĂŒllt, ein paar Stunden vor dem Start stoppte der Regen und die Sonne zeigte sich sogar kurz, was wiederum die BefĂŒrchtung weckte, sie könnte dies öfter tun und so fĂŒr zusĂ€tzliche Erschwerung sorgen. Sie hielt sich aber deutlich zurĂŒck und gutgelaunt starteten wir mit ca. 150 anderen LĂ€ufer*innen gegen 10 Uhr.

Schon die ersten Kilometer waren sehr anstrengend, die Straße ging auf und ab und der Belag bestand aus Millionen von Steinen unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe. Die Temperatur war schon sehr hoch und die Luftfeuchtigkeit auch. Wir hatten uns keine Zielzeit vorgenommen und ließen es gemĂŒtlich angehen, nach etwa 5 Kilometern war es dann damit vorbei, unser Weg fĂŒhrte uns nun eine laaange Zeit steil bergauf, die Straße war nur noch ein schmaler Pfad durch den Urwald. Niemand lief mehr, alle gingen hintereinander nach oben, insgesamt bewĂ€ltigten wir ĂŒber 500 Höhenmeter. Die Anstrengungen wurden mit vielen wunderschönen Aussichten belohnt, oben angekommen gab es einen herrlichen Blick auf den nahegelegenen Vulkan. Das und die Tatsache, dass es von nun an bergab gehen sollte, sorgten fĂŒr einen kleinen Motivationsschub. Allerdings ging es genauso steil wieder nach unten, so daß nun statt der Waden die Oberschenkel viel zu tun bekamen und wir mehr mit Bremsen und damit, nicht hinzufallen, beschĂ€ftigt waren. Dass es nicht mehr regnete erschien uns als umso wichtiger, als wir an schlammigen Stellen vorbeikamen, die im Regen eine echt eklige HĂŒrde dargestellt hĂ€tten.

Und dann ging auf einmal alles sehr schnell. Wir kamen an unserer Unterkunft vorbei und wussten, daß es nur noch ein Kilometer bis zum Ziel ist. Plötzlich packte uns der Ehrgeiz und wir ĂŒberholten noch ein paar LĂ€ufer, bevor wir glĂŒcklich das Ziel erreichten. Wir hatten eine Stunde und 18 Minuten benötigt, womit wir angesichts der Strecke und der klimatischen Bedingungen sehr zufrieden sind.

Unsere Vegan-Runners-Shirts wurden oft bemerkt, immer positiv kommentiert und das ein oder andere Mal wurden wir um ein Foto gebeten. Wir trafen sogar einen 51jÀhrigen Kanadier, welcher seit zwei Jahren vegan lebt und sich aus seinem 100-Kilogramm-Körper eine sportliche Figur herausgearbeitet hat. Er nahm hier am 51-Kilometerwettkampf teil und belegte dabei sogar den zweiten Platz seiner Altersklasse.

In unserer Unterkunft gab es zum GlĂŒck direkt im Anschluss ein reichhaltiges Mahl und nach einem zweistĂŒndigen Mittagsschlaf fĂŒhlten wir uns fast schon wieder bereit fĂŒrs nĂ€chste Abenteuer.

Website der Veranstaltung: http://www.costaricarace.com/race/
Fakebook: https://www.facebook.com/TRAILCOSTARICA/?fref=ts (Beim Foto der Finisherzone sind wir zu finden!)

Tempelhof Airfield Run – Marathonstaffel am 22.11.2015

Eigentlich hĂ€tte der Wecker um 7:30 Uhr klingeln sollen – tat er aber nicht. Zum GlĂŒck hat mich dann die MorgendĂ€mmerung aufgeweckt, oder war es die schmerzende Schulterprellung? Egal – ich bin rechtzeitig wach, um mich auf die Marathonstaffel heute um 10:30 Uhr auf dem Tempelhofer Flugfeld vorzubereiten.

Der Blick aufs Außenthermometer lĂ€sst nichts Gutes ahnen: 1,8 °C. Etwa in der GrĂ¶ĂŸenordnung war auch die Wettervorhersage gewesen. Etwas Gymnastik im Bett zeigt mir, dass alles außer der Schulter soweit in Ordnung ist. Nun wird der Smoothie zubereitet, fĂŒr den ich gestern Abend bereits eine Samenmischung sowie NĂŒsse und TrockenfrĂŒchte eingeweicht hatte. Nun kommt das alles in den Mixer und dazu frischer Ingwer, etwas Zimt und Kakao sowie zwei Bananen und Wasser. Das wird gemixt und dann in zwei Halbliterflaschen abgefĂŒllt. Der Rest wird gleich verputzt.

Vegan Runner im EinsatzDie Vegan Runners haben fĂŒr heute vier Staffeln mit je fĂŒnf LĂ€ufern angemeldet. Der oder die erste soll 12 Km, der zweite 10, die dritte fĂŒnf, der vierte wieder 10 und die SchlusslĂ€ufer*in noch mal fĂŒnf Km laufen. UrsprĂŒnglich hatten wir zwei ErsatzlĂ€ufer vorgesehen, aber es haben sich schon zwei verletzt gemeldet. Es kommt also jetzt auf jeden einzelnen an, also auch auf mich. So packe ich dann noch WĂ€sche zum Wechseln ein und ziehe meine wĂ€rmsten Laufsachen an. Eine persönliche Bestzeit werde ich mir fĂŒr heute nicht vornehmen – ankommen ist alles.

Um 8:15 Uhr trinke ich den ersten halben Liter des Smoothie. Den anderen hebe ich mir fĂŒr nach dem Lauf auf. Daneben bringe ich noch selbstgemachten Humus fĂŒr das Schlemmen hinterher mit. Der Bus kommt pĂŒnktlich und bringt mich zum Potsdamer Bahnhof. Dort kaufe ich schnell noch drei Vollkornbaguette ein und springe in den Regionalexpress. Mit der U-Bahn fahre ich das letzte StĂŒck bis zur Paradestraße, da sind dann schon gefĂŒhlte 50 % der Reisenden LĂ€ufer, die mit mir aussteigen.

Um 9:45 Uhr kommen wir an und finden vor dem Hangar eine riesige Menschenmenge wartend, ohne dass ersichtlich ist warum. ZunĂ€chst denke ich, wir sind zu frĂŒh und es ist noch kein Einlass, aber dann bewegt sich die Masse doch ganz langsam auf eines der Tore zu. Es zeigt sich, dass dort eine Sicherheitskontrolle ist, die darauf wacht, dass kein Glas mit hinein genommen wird. Ich habe ein großes KĂŒchenmesser dabei, um das Baguette aufschneiden zu können und sorge mich darum, aber die ÜberprĂŒfung ist recht oberflĂ€chlich und mein Messer bleibt unentdeckt.

Beim Warten waren mir die ersten Vegan Runners begegnet und zusammen suchen wir nach unserem Sammelplatz. Andreas hatte fĂŒr uns ein strategisch gĂŒnstiges PlĂ€tzchen direkt am Zieleinlauf reserviert und war schnell gefunden. Gleich neben uns hatten sich die Spreeganer*innen eingerichtet, die in der Folge sehr kreativ fĂŒr Stimmung sorgten und auch ein reichhaltige Buffet anzubieten hatten.

Startnummern und Zeitmess-Chips der Vegan RunnersStartnummern und Zeitmessungs-Chips wurden verteilt und unsere StartlĂ€ufer begannen sich aufzuwĂ€rmen. Doch dann erfuhren wir, dass der Start um 30 Minuten verschoben wurde, weil noch nicht alle durch die SicherheitsĂŒberprĂŒfung gekommen waren. Kurioserweise waren einige von uns ĂŒber das Flugfeld gekommen und nicht kontrolliert worden. Soviel zur Sicherheit 


Doch dann ging es endlich los. Gestartet wurde in zwei Wellen, weil der Startbereich sehr eng war und 1.437 Staffeln am Start waren. Ich war als zweiter vorgesehen und nahm mir noch 55 Minuten Zeit, bevor ich mich bereit machte. Dann begab ich mich zur Wechselzone. Hier war es jetzt noch enger, weil die Laufbahn frei bleiben musste, und so standen die Leute in Sechserreihen vor mir und verdeckten meine Sicht auf die LĂ€ufer. Es gab zwar eine Riesenleinwand, auf die der Zieleinlauf projiziert wurde, aber der Einlauf in die Wechselzone war dabei abgeschnitten, sodass die Leinwand nur ablenkte aber nicht half. An deren Rand wurden die Startnummern der einlaufenden LĂ€ufer angezeigt, aber bei der Menge huschten die Zahlen viel zu schnell aus dem Bild. Dermaßen abgelenkt habe ich dann Antje erst nach einer Weile bemerkt und von ihr den lila Alustaffelstab ĂŒbernommen.

Die Strecke war im Wesentlichen wie im Vorjahr und musste zweimal durchlaufen werden. Es lief sich sehr schön, weil es trocken und nicht zu windig war. Die nach mir liefen wurden dann mit wechselnden VerhÀltnissen konfrontiert. Erst gab es mehr Wind, und nach etwa zwei  Stunden kam die Sonne durch und krönte so die Veranstaltung, aber weitere 60 Minuten spÀter fing es plötzlich an zu schneien und entwickelte sich zu einem richtigen Schneetreiben.

Spreeganer*innen und Vegan Runners GruppenfotoImmer wenn einer von uns oder von den Spreeganer*innen sich dem Ziel nĂ€herte, wurden wir in bester Cheerleadermanier von den Spreeganer*innen angefeuert. Sie hatten sogar grĂŒne Pompons mitgebracht und unterstĂŒtzen damit ihre Motions. Nach und nach kamen alle glĂŒcklich im Ziel an. Es wurde reichlich gefuttert und dazu gab es vom SCC spendierten Tee oder ein alkoholfreies Hefeweizen von Erdinger. Es gab sogar die Gelegenheit sich zu duschen, und dass ohne warten zu mĂŒssen. Die Möglichkeit hatte sich wohl noch nicht herumgesprochen.

Unsere Staffeln platzierten sich alle im Vorderfeld. Die erste wurde 73. in 3:03:44, die zweite 106. in 3:08:12, die dritte 297. in 3:26:54 und die vierte 489. in 03:36:33 und war damit noch fast im ersten Drittel. Die Spreeganer*innen hatten beeindruckende sieben Staffeln am Start, wovon eine eine Halbmarathonstaffel war.

Alle Bilder:

38. Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf, 01.11.15

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Am 1. November 2015 fand in der Neuköllner Hasenheide der traditionsreiche Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenklauf (Neuköllner Crosslauf) statt. Da der Lauf von meinem Heimatverein veranstaltet wird, lag es natĂŒrlich nahe, dort zu starten.

Ich habe mich sehr gefreut, nach 2 Jahren Pause endlich wieder daran teil nehmen zu können. Die AtmosphĂ€re auf diesem Volkslauf ist wie immer sehr „familiĂ€r“. Ein Kontrastprogramm zu den immer mehr durchkommerzialisierten „Laufevents“ der Stadt.

Neben den KinderlĂ€ufen gab es fĂŒr Erwachsenen zwei Strecken. Eine 3,6 km Strecke und eine mit 10,7 km. Letztere sind 3 Runden der Kleinen. Der Weg fĂŒhrt durch die herbstliche Hasenheide. Der „Höhepunkt“ ist die Überquerung der Rixdorfer Höhe. Der 67,9 Meter hohe TrĂŒmmerberg ist zwar nicht besonders hoch, er hat jedoch einige Steigungen, die es in sich haben. Und auch ein kleiner Berg ist auf einer Langsprintstrecke eine Herausforderung.

Nach 21:03 Minuten war ich dann schon wieder im Ziel. Das reichte fĂŒr einen 9. Platz in meiner Altersklasse (M40). Bei meinem letzten Lauf im Jahr 2012 habe ich fast 3 Minuten weniger benötigt, jedoch lag ich mit der Platzierung einen Platz tiefer als in diesem Jahr.

Viele GrĂŒĂŸe

Guido Zörner

MĂŒggelsee-Halbmarathon, 18.10.15

Am 18. Oktober fand der 9. MĂŒggelsee-Halbmarathon statt.
Nachdem es an den Tagen zuvor regnerisch war und fĂŒr das Wochenende keine wesentliche Verbesserung vorhergesagt worden war, ĂŒberraschte der Sonntag dann doch mit idealem Laufwetter. Dass es voll werden wĂŒrde, zeigte sich bereits in Köpenick am Bus, der so voll war, dass er nicht abfahren konnte und einige wieder aussteigen mussten. Der nĂ€chste Andrang war dann bei den Toiletten am Start. Zehn Minuten Wartezeit und spĂ€ter sogar mehr, sind nicht akzeptabel. Da hatte der Veranstalter am falschen Ende gespart.

Neben mir hatten sich zwei weitere Vegan Runners angemeldet, wie ich bei der Online-Registrierung in Erfahrung gebracht hatte. Ulises war ich bereits an der Bushaltestelle begegnet und Karl fand dann beim Umkleiden zu uns. Wir klĂ€rten, was wir uns vorgenommen hatten und erkannten, dass ein Zusammenlaufen unseren Möglichkeiten nicht gerecht werden wĂŒrde. Um den starken Andrang fĂŒr die schmalen Wege zu kanalisieren, wurde der Start in drei Wellen durchgefĂŒhrt. Karl und ich starteten in der ersten und Ulises in der dritten Welle. Durch die Chips am Schuh eigentlich kein Problem fĂŒr die Zeitmessung, aber die schnellen LĂ€ufer der zweiten und dritten Welle mussten dann mit den langsameren LĂ€ufern der vorhergehenden Wellen kĂ€mpfen.

Dieser Lauf ist insgesamt sehr flach, bietet aber nach vier Kilometern eine Besonderheit, nĂ€mlich einen Tunnel unter der Spree hindurch. Etwa 40 Stufen zunĂ€chst hinab und auf der anderen Seite wieder hoch. Danach geht es ungefĂ€hr acht Kilometer auf Straßen und Fußwegen entlang, bis es in Hessenwinkel diesmal per BrĂŒcke wieder ĂŒber die Spree geht. Von da ab sind es nur noch Waldwege. Alle Kilometer waren deutlich ausgeschildert und Streckenposten sicherten Abzweigungen, damit niemand verloren ging. ZunĂ€chst alle fĂŒnf Kilometer und spĂ€ter etwa alle drei Kilometer waren GetrĂ€nkestationen, an denen es Wasser und leicht gesĂŒĂŸten Tee gab.

Da ich ziemlich weit vorne gestartet war, ließ ich mich vom Tempo der Anderen mitreißen und absolvierte die ersten fĂŒnf Kilometer in 23 Minuten. Das war dann aber fĂŒr die Distanz fĂŒr mich zu schnell, sodass ich etwas nachließ und so die 10-Kilometer-Marke nach 48 Minuten passierte. Doch dann wurde es langsam hart fĂŒr mich. Ich merkte, dass mir fĂŒr ein so schnelles Rennen noch die Ausdauer fehlt. Ab ca. 14 Kilometern musste ich richtig kĂ€mpfen, aber viel Tempo war nicht mehr rauszuholen. Immer wieder wurde ich ĂŒberholt und die letzten vier Kilometer wurden zu einer Tortur.

Nachdem ich im letzten Jahr in 1:53:46 den 511. Platz belegt hatte und damit in meiner Altersgruppe (M60) Sechster geworden war, hatte ich mir als Minimalziel gesetzt, unter 1:50:00 zu laufen. Das ist dann auch mit viel MĂŒhe gelungen. 1:49:30 zeigte die Uhr im Zieleinlauf an. Damit wurde ich insgesamt 348. (bei den MĂ€nnern 308.), aber nur Neunter in meiner Altersgruppe.

Sieger wurde bei den MÀnnern mit 1:15:28 der Berliner Tobias Singer und bei den Frauen in 1:26:01 die Kenianerin Magdaline Chemjor. In meiner Altersgruppe siegte mein Potsdamer Sportkamerad Wolfgang van Straten in phÀnomenalen 1:33:26!

Und die anderen Vegan Runners? Karl wurde 117. in starken 1:38:25 und Ulises braucht sich mit seinen 1:51:45 und dem 404. Platz auch nicht zu verstecken. Insgesamt waren 1.054 LĂ€ufer und LĂ€uferinnen ins Ziel gekommen.

Im Zieleinlauf gab es dann wieder Wasser und Tee sowie in StĂŒcke geschnittene Bananen. Jeder hatte zudem einen Gutschein fĂŒr einen Teller Erbsensuppe bekommen. Leider war die aber traditionell mit Speck zubereitet. Vielleicht kann sich der Veranstalter da in Zukunft zu einem inklusiveren Angebot durchringen. Bei einer StartgebĂŒhr von 22 Euro dĂŒrfte das nicht zu viel verlangt sein. Nicht nur fĂŒr Veganer ist diese Suppe so nichts, auch Juden und Muslime werden ausgegrenzt. Mal sehen, wie es nĂ€chstes Jahr aussieht 


Veranstalter: mueggelsee-halbmarathon.de

Grand 10 Berlin, 10.11.15

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Hey ihr Lieben, leider habe ich keinen von euch beim Grand 10 in Berlin gefunden. 🙁 Ich hoffe alle, die mitgelaufen sind, hatten Spaß. Wetter war super und wenn ich mir die Ergebnisliste so ansehe, waren alle „Vegan Runner“ einfach spitze. Toll!!!
(Bettina Meingast)

Ergebnisse:

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Weiteres Foto:

Constanze / Birgit / Nora
Constanze / Birgit / Nora

Wir drei sind uns im Zielbereich zufĂ€llig ĂŒber den Weg gelaufen. Ulises hatte ich telefonisch zunĂ€chst nicht erreicht. Als er dann zurĂŒck rief, hatten wir uns leider schon voneinander verabschiedet.
Viele GrĂŒĂŸe,
Constanze

9. Drei-LĂ€nder-Marathon am Bodensee, 04.10.15

Auf gehts!
Auf gehts!

Mein Laufbericht von der Teilnahme beim 9. SPARKASSEN- 3 – LÄNDER – MARATHON AM BODENSEE:
Hallo liebe vegane Lauffreunde,
da ich zurzeit fĂŒr 5 Wochen auf Kur im wunderschönen AllgĂ€u mich befinde, habe ich zufĂ€llig aus dem Internet die Laufwettbewerbe in der Umgebung nachgeschaut und zufĂ€llig mit großer Interesse gefunden.
Die Kurklinik ist vom Bodensee ca. 100 km entfernt und da dachte ich es mir, auch wenn ich kein optimale Trainingsvorbereitung fĂŒr ein Marathonlauf absolviert habe, habe ich trotzdem beschlossen, am 04.10.2015 am Bodensee beim 3 – LĂ€nder – Marathon dabei zu sein und mein Ziel war einfach, ans Ziel locker und mit Freude anzukommen.
Die Onlineanmeldung verlief problemlos und bekam nach Zahlungseingang die TeilnahmebestÀtigung. Ich war happy, dass ich dabei sein konnte. Ich war noch nie am Bodensee und es gab bis heute immer wieder guten Ruf vom Bodenseeaufenthalt zu hören und zu lesen.
FrĂŒhmorgens um 4 Uhr Aufstehen und kleines FrĂŒhstĂŒck, natĂŒrlich vegan mit einem bescheidenen MĂŒsli und Sojamilch mit viel BananenstĂŒcken. Zu Fuß ging 3 km im frĂŒhen Dunkeln zum Bhf. (habe kein Auto mitgebracht zur Kur). Mit guten 2 Fahrstunden kam ich in Bregenz an, um die Startunterlagen im Festspielhaus abzuholen. Es waren viele LĂ€ufer zu sehen, dann kam leichten Regen, einen Tag vorm Start ließ ich mir informieren ĂŒber die Wetterlage am Bodensee. Leider sollte es ĂŒber 65 % Regen bekommen, das hat mich etwas geĂ€ndert und vom Feiertag zum Tag der deutschen Einheit am Samstag war purer Sonnenschein fast in ganz Deutschland zu sehen, das am Bodensee mit Sonnenschein soll wunderschön sein, das wĂ€re ideal fĂŒr ein Marathonlauf.
Nach der Abholung konnte man fĂŒr alle Teilnehmer (10km, HM und Marathon) mit dem Schifftransfer zum Hafen Lindau teilnehmen. Das war schön, aber Regenwetter war stark und brutal sehen, nicht angenehm fĂŒr alle LĂ€ufer(innen). Was soll’s?
Schnell kurzes Umziehen und mit Regenfolienjacke vom Veranstalter SPARKASSE zum Start. Wir ließen uns nicht vom starken Regen frustrieren, denken positiv und haben trotzdem dank Veranstalter mit seiner Aufrufmotivation gute Stimmung.
In typischen ZeitabstĂ€nden verlief der Start problemlos und nach einer halben Stunde neben dem Bodensee kam bescheiden die Sonne, fĂŒr uns klar die Erleichterung. Gute 10 km ab Lindau erreichte man Bregenz und die 10-km-Streckenteilnehmer werden aussortiert und ins Stadion zum Ziel gefĂŒhrt.
Ab 15 km werden die HM- und MarathonlÀufer in den getrennten Wegen geteilt. Die Laufgruppe Marathon war wenig zu sehen und jeder hat seine Lauffreiheiten bekommen.
Man konnte durch die drei LĂ€nder Deutschland, Österreich und Schweiz mit diesem Marathon laufen, das war einmalig und die wunderschöne Landschaft am Bodensee gab mir das LaufgefĂŒhl mit viel Spaß, Liebe und Freude. Ein unbeschreibliches LaufgefĂŒhl.
Zum Zieleinlauf bekam ich 500 m vorm Stadion große Überraschung, ein paar Kurpatienten waren extra nach Bodensee gefahren und hatten mich mit den selbst gemachten Schildern voll motiviert. Mit voller GĂ€nsehaut ging ich erleichtert und glĂŒcklich mit ein wenig FreudentrĂ€nen zum Ziel mit einer nicht erwarteten Zeit von 3:53:55 Stunden an. Am Casinostadion war voll und das Sommerwetter mit viel Sonnenschein kann man nur noch genießen.
Die gesamte Organisation vom österreichischen Veranstalter war klasse und jeder bekam alles, was ein LĂ€uferherz wĂŒnscht. Ich war mit allem sehr zufrieden. FĂŒr mich war eindeutig festgelegt, eine Reise nach Bodensee ist immer wert, kann jedem Euch weiterempfehlen, auch ohne Laufwettbewerb.
Ich habe mich nie bereut, dass ich nach langem Bedenken doch beim Bodenseemarathon teilgenommen zu haben. Ein unvergessliches Lauferlebnis!
GlĂŒckliche vegane GrĂŒĂŸe Robert :o)
(Robert Boyde-Wolke)

Veranstalter: www.sparkasse-3-laender-marathon.at