5 x 5 km TEAM-Staffel-Wettbewerb, 08.06.18

Gruppenbild3

Erlebnisbericht vom 19. Berliner Wasserbetriebe 5 x 5 km TEAM-Staffel-Wettbewerb am 8. Juni 2018

Ein Bericht von Sven Gerschewski

In meinem Bericht möchte ich nicht nur Tatsachen vorstellen, sondern vor allem, wie ich den Lauf und mein Debut mit den Vegan Runners erlebt habe. Ich denke, dass es vielen geht wie mir und es doch etwas einschĂŒchternd ist, mit einer Gruppe fremder LĂ€ufer an den Start zu gehen. So viel vorab: Jedes Zweifeln hat sich als unnötig erwiesen. FĂŒr alle, die nur die Hard Facts wissen möchten, hier vorab die Tatsachen zusammengefasst. Anschließend folgt ein sehr ausfĂŒhrlicher und persönlicher Bericht.

Tradition x 10 – die Vegan Runners bei der Wasserbetriebe Staffel
2009 ging erstmalig eine handvoll Vegan Runners bei der etablierten 5×5 Staffel der Berliner Wasserbetriebe an den Start. Und wir sind dabei geblieben. Der diesjĂ€hrige Lauf 2018 war unsere zehnte Teilnahme.

An dieser Stelle einen großen Dank an Constanze & Gregor, die die Teilnahme dieses Jahr supertoll organisiert und alles zusammengehalten haben. Ebenso an Stefanie & ihren Mann, die uns schon am Nachmittag einen tollen Platz mit Steinen organisiert haben, die als Ablage fĂŒr unser Buffet dienten. Und natĂŒrlich an Andrea – die die Teilnahme 2009 in Leben gerufen und bis vor 2 Jahren organisiert hat. Auch sie hat sich das JubilĂ€um nicht entgehen lassen, sondern war mit ihrer kleinen Tochter zum anfeuern dabei und freut sich schon, bald wieder dabei zu sein.
Passend zur zehnten Teilnahme konnten wir mit 10 Teams, also 50 veganen LĂ€uferinnen und LĂ€ufern an den Start gehen. Die LĂ€ufer setzen sich zusammen aus 6 Staffeln der Vegan Runners, 2 Staffeln von ProVeg und 2 Staffeln des Vereins Laufen gegen Leiden. An unserem wohlbekannten Cheering Point waren allerdings noch viel mehr Vegan Runners, die eigens zum anfeuern an die Strecke gekommen sind.
Die Teilnahme der Vegan Runners ist auch dem Veranstalter nicht entgangen. So gibt es seit ein paar Jahren wenigstens eine vegetarische Variante des Picknickkorbes, der mittlerweile erfreulich viele vegane Produkte enthĂ€lt. Und kleine Schritte hin zu vegan mĂŒssen ja auch gewĂŒrdigt werden. Wer weiß, wenn wir weiter so zahlreich teilnehmen, vielleicht dĂŒrfen wir dann bald einen veganen Picknikkorb in den HĂ€nden halten. Die unveganen Sachen (KĂ€se, Gummitiere, Deo) haben wir ĂŒbrigens noch am selben Abend einer Obdachlosenunterkunft gespendet, wo sie wie bereits im letzten Jahr sehr dankbar angenommen wurden.

Und hier die Ergebnisse:

Unsere schnellste MĂ€nnerstaffel brachte mit einer Zeit von 1 Stunde, 34 Minuten und 21 Sekunden.die siebtbeste Tagesleistung. In der Gesamtwertung schrammten sie damit nur knapp an den Top 10 vorbei und belegten Platz 12 und das bei 5935 Staffeln. Auch die zweite Staffel blieb mit 1:48:47 weit unter der 2 Stunden-Marke, die auch unsere reine Frauen Staffel um ein Haar geknackt hĂ€tte (2:00:10). Insgesamt blieben alle 6 Staffeln unter der 2:20 Stunden-Marke. „Hut ab“!

Ergebnisse

Quelle: https://www.berliner-teamstaffel.de/der-tag/ergebnisliste.html

Endlich Freitag – Vorfreude!
Zum GlĂŒck war Freitag und das Wochenende nicht weit, zudem begleitete mich da schon den ganzen Tag die freudige Gewissheit, dass ich heute zum ersten Mal zusammen mit den Vegan Runners auf die Strecke gehen werde – ja ich, der dicke Junge vom Dorf, darf die Bekanntschaft mit den Leuten machen, dessen Werdegang er schon mit Beginn seiner ErnĂ€hrungsumstellung verfolgte, wahrscheinlich waren sie auch mit ein Grund, dass ich es ĂŒberhaupt so konsequent durchzog. 17:00 Uhr: Feierabend, es wird ernst!
Meine Freundin holte mich von der Arbeit samt Decke, Sport- und KĂŒhlasche ab, wo wir allerlei selbstgemachtes Essen reinstopften, was wir am Vorabend fleißig zubereiteten
 „meine GĂŒte wie viel wiegt die denn?“ „Heul mal nicht, dafĂŒr fĂ€llt heute dein Krafttraining aus“, „stimmt“.

Jetzt wird’s ernst – Anfahrt
Ab ging die Fahrt, das typische stop and go im Berliner Feierabendverkehr kannte ich noch von meiner Zeit als ich in Spandau wohnte und freitags war es immer besonders zĂ€h, „lasst mich durch, ich bin Vegan Runner“ und tatsĂ€chlich es ging vorwĂ€rts, ach nein doch nicht, wir standen wieder. So vergingen die Minuten wie im Flug, aber noch waren wir in der Zeit. Kurz vor 18 Uhr erreichten wir den Tiergarten, wo mich meine Freundin kurzerhand rauswarf.

Nur leider hatte ich nicht bedacht, dass der Weg zu Fuß noch relativ weit sein wĂŒrde und das mit der schweren KĂŒhltasche, als wollte mir jemand sagen, wenn schon kein Fitnessstudio, dann wenigstens das – „ja danke, ich habe es doch verstanden“. Die Zeit lief gegen mich, die NervositĂ€t stieg, „Panik? nein noch zu frĂŒh“, ich fragte eine Ordnerin ob ich auf dem richtigen Weg sei, „keine Ahnung“, „Danke“ hmm also einfach der Masse hinterher. Mein Handy vibrierte: Constanze fragte wo ich denn bliebe
 „doch Panik?“, nein ich wusste, dass ich gleich da sein musste, da mir hier Massen an LĂ€ufern mit bunten Shirts begegneten und die Festzelte unĂŒbersehbar waren. Ich wollte nicht lange suchen und versuchte noch einmal mein GlĂŒck bei einem Ordner, dem ich unseren Standpunkt auf der Karte zeigte. Er konnte mir auch ganz genau erlĂ€utern wo ich lang musste – „danke, danke, danke“
 und gleichzeitig die Gewissheit, dass ich bei meinem ersten Lauf fĂŒr die Vegan Runners gleich mal zu spĂ€t kommen werde, „ja geil, das wird mĂ€chtig Eindruck machen“.

Endlich da: Ein herzliches Willkommen
Kurz vor halb sieben: Endlich sah ich das Banner und die Traube an Menschen mit dem mir so bekannten Shirt, „hi ich bin Sven“ und ja ich war endlich da. Man erwartete mich bereits, aber von VorwĂŒrfen keine Spur, ganz im Gegenteil: Leni fragte sofort ob sie fĂŒr mich einspringen solle, sodass ich erstmal in Ruhe ankommen könne. Aber kein Problem „dank dir, aber das dĂŒrfte ich hinkriegen“. Jasmin war natĂŒrlich schon am Start, sodass wir uns nicht mehr persönlich sahen, aber wir dĂŒrften uns schon finden. HĂ€tte ich vorher gewusst, was an der Wechselzone los ist, hĂ€tte ich vielleicht doch lieber mit Leni getauscht, aber dazu gleich mehr. Inzwischen habe ich Gregor, Constanze, Ulrike und viele, viele andere liebe Leute begrĂŒĂŸt. Der Stress fiel ab und wandelte sich in positive NervositĂ€t. Die Shirt-Übergabe vertrieb dann die letzten negativen Zweifel: Ich in diesem schwarz-grĂŒnen VR-Shirt, „wow“, ich war stolz wie ein kleiner Junge, der seine erste Spielzeugeisenbahn bekommen hat oder sowas in der Art. Vielleicht ist es ein wenig zu klein, aber ganz ehrlich, ich hĂ€tte auch eine XS genommen und wĂ€re bauchfrei gelaufen, nur um dieses Shirt mein eigen nennen zu dĂŒrfen.

Irgendwie hatte ich in dieser Phase ganz zittrige HĂ€nde. Keine Ahnung ob mich die Aufregung, der Stress, die Vorfreude oder alles zusammen ein wenig mitgenommen haben, auf jeden Fall war ich nicht in der Lage mir die Startnummer mit den Sicherheitsnadeln zu befestigen, sodass ich Ulrike bitten musste mir zu helfen- „ach Ulrike, vielen Dank dafĂŒr!“ Oh man was fĂŒr ein Einstand! Zu spĂ€t kommen und dann noch den anderen die Arbeit ĂŒberhelfen, „Aber laufen kannst du selber ja?“

Los geht’s – In der Wechselzone
Sodann wollte ich nicht gleich wieder ins Hintertreffen geraten und begab mich gleich zur Wechselzone, Jasmin sollte noch ca. 15-20 Minuten unterwegs sein, also konnte ich mir noch ganz in Ruhe alles angucken. Mein neues Shirt und die Gewissheit, dass ich rechtzeitig an den Start gehen wĂŒrde, ließen mich ganz locker werden „guckt her Leute, ich bin ein Vegan Runner“.

Als ich dann die Masse von Menschen gesehen habe, war ich erst einmal von den Socken: „Wo muss ich hin? Wie soll mich Jasmin in diesem Gewusel jemals finden? HĂ€tte ich doch lieber Lenis Angebot annehmen sollen?“. Die erste Planlosigkeit legte sich aber relativ schnell, man musste nur den Worten des Sprechers lauschen und die anderen LĂ€ufer beobachten, dann war mir recht klar, wie der Ablauf funktionierte. Zudem waren ja alle 6 Vegan Runners Staffeln in einer Box, sodass ich dann mit Friedrich und Lukas noch ein paar Worte wechseln und die letzten Zweifel beseitigen konnte.

So jetzt hieß es warten, in weniger als fĂŒnf Minuten mĂŒsste Jasmin eintreffen, sie hat mich vorher noch nie gesehen, also musste ich mich ganz nach vorne kĂ€mpfen, um gesehen zu werden. Das klappte auch ganz gut und ich hatte perfekte Sicht auf die LĂ€ufer, die durch eine dicke Staubwolke in den Wechselbereich einliefen und damit war dann auch klar, dass eine staubtrockene Angelegenheit auf mich wartete.

Friedrich und Lukas gingen vor mir ins Rennen und mit dem Schulterklopfer fĂŒr Lukas wĂŒnschte ich ihm natĂŒrlich viel Erfolg, konnte mich aber auch gleichermaßen vergewissern, dass dieser Mann tatsĂ€chlich aus Fleisch und Blut besteht. Ich wĂ€re auch nicht ĂŒberrascht gewesen, hĂ€tte ich auf Carbon geklopft. „Wahnsinn“ dachte ich, denn Lukas war als dritter LĂ€ufer unserer ersten Staffel bereits unterwegs, da waren noch nicht einmal die StartlĂ€ufer der meisten Staffeln bei der Übergabe.

Start und Lauf – Das Erlebnis

„Da hinten kommt Jasmin“, ich wollte meine Uhr starten und dann wieder diese zittrigen HĂ€nde. „Hier, hier, hallo“ perfekt – sie hat mich relativ schnell gesehen und unsere Banane wechselte nun den Besitzer. Auf ging es! WĂ€hrend ich meine Uhr einstellte und mehreren LĂ€ufern im letzten Moment auswich, machte ich schon gut Meter. Ungewohnt mit so vielen Menschen auf der Strecke, denn im Prinzip konnte man hier kaum ein gleichmĂ€ĂŸiges Tempo halten, man war nur am Ausweichen, Überholen, Durchlassen. Ich versuchte durchzuatmen, die AtmosphĂ€re auf mich wirken zu lassen und den Lauf ganz bewusst zu erleben und ja, ich genoss es.

Die vielen Zuschauer, die Trommlervereine, die klatschenden Streckenposten, die tief stehende Sonne, mein neues Shirt
 „genial“, ich schaute auf die Uhr und musste mich bremsen, sie zeigte 4:35 Minuten/km, das wĂŒrde ich nicht durchhalten. Die Hitze stieg mir langsam zu Kopf und ich merkte, dass meine Pumpe anfing zu arbeiten. „Alles im grĂŒnen Bereich“ dachte ich mir und ließ die erste Wasserstation rechts liegen, schaute auf die Uhr „immer noch zu schnell“, aber ich fĂŒhlte mich ganz gut und die HĂ€lfte war auch schon geschafft.

Ab Kilometer 3 kam dann ein kleines Tief und ich musste meinem Übermut ein wenig Tribut zollen, aber dennoch kam kein Einbruch oder dergleichen. Ich war immer noch gut in der Zeit und gab keinen Meter verloren. Ich fragte mich ernsthaft, ob es denn noch eine weitere Wasserstation geben wĂŒrde, denn die Strecke wurde wesentlich staubiger und meine Atemwege waren schon mĂ€chtig ausgetrocknet.

Bei Kilometer 4 stellte ich mich darauf ein, dass ich das auch noch ohne eine Erfrischung schaffen wĂŒrde und prompt kam dann eine Station, „muss man immer erst meckern?“. Also schnappte ich mir einen Becher und rannte durch die Sprinkleranlage „weiter, weiter keine Zeit zum Planschen. Nun lief ich am Lager der Vegan Runners vorbei, die sich zusammen mit zwei ProVeg- und einer Laufen gegen Leiden-Staffel zusammen fanden, sich gegenseitig anfeuerten, zusammen picknickten und einfach eine schöne Zeit hatten.
Jubel, Klatschen, Rufe, ein mĂ€chtiges Getöse schlugen mir entgegen und die gewaltige, positive Energiewelle erfasste mich und schien mich ins Ziel zu tragen. „Unglaublich, was war das denn?“. Ein unbeschreibliches GefĂŒhl und rĂŒckblickend nicht mehr in Worte zu fassen, was da einem durch den Kopf ging. Die letzten Meter durch die Staubwolke und Ulrike schon im Blick, setzte ich zum Schlussspurt an und ĂŒbergab unsere Staffelbanane ĂŒberglĂŒcklich und völlig fertig. Keine Ahnung ob ich ihr noch was mit auf dem Weg gegeben habe oder nicht, ich war bereits im Autopilotmodus, nicht fĂ€hig zu denken „atmen, atmen, Wasser, Wasser“ waren meine einzigen Gedanken. Die Uhr lief natĂŒrlich auch noch, sodass hinten raus die Werte ein wenig verfĂ€lscht wurden, aber dennoch so round about 5 Minuten/km waren schon in Ordnung. Zu Feier des Tages genehmigte ich mir einen Becher Wasser auf Ex.

After-Run-Buffet und Get together
Ich begab mich, immer noch immer Autopilot-Modus, zu unserem Lager, auf dem Weg dorthin klatschte ich mit diversen Leuten von uns ab „viel Erfolg, ihr packt das“ und machte mich sogleich ĂŒber das ĂŒppig gefĂŒllte Buffet her. „Herrlich wenn man sich keine Gedanken machen muss, was man sich dort greift“ alles war natĂŒrlich vegan und es schmeckte einfach nur super gut. Problem: Es war so viel zur Auswahl, dass man unmöglich alles probieren konnte.

Ich unterhielt mich mit vielen, vielen netten Menschen: Jasmin, Leni, Frank, MĂ€x
 und zusammen sorgten wir nun fĂŒr den Support, der mir kurz vorher zuteilwurde. Ich brĂŒllte und klatschte, Andreas D. entfachte eine La-Ola-Welle und Frank klatschte ganz lĂ€ssig alle ab, „Wahnsinnsstimmung“ dachte ich mir tief beindruckt. Um den Kreis zu schließen: Es war genial
 sehr genial! Ich danke allen die daran mitgewirkt haben, besonders natĂŒrlich Gregor und Constanze fĂŒr die ganze Organisation, die aufgrund vieler AusfĂ€lle und der damit verbundenen Suche nach ErsatzlĂ€ufern (z.B. mich) mit Sicherheit nicht einfach war. Ihr seid klasse!

Sven

Alle Fotos:

Airfield Run, 23.04.17 – Erlebnisbericht

(Fotos: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – FOTOS)

Ergebnisse
Die Vegan Runners waren mit drei Gemischtstaffeln (Marathonstrecke) am Start. Das schnellste Team konnte sich den 19. Platz von ĂŒber 400 Staffeln sichern. Die Spreeganer waren ebenfalls mit drei Staffeln dabei. Eine davon war eine reine Frauenstaffel. Hier die Ergebnisse im Überblick:

Ein Erlebnisbericht von Steve Klockow:

Ich bin gestern den Airport Run zusammen mit den Vegan Runners Berlin gelaufen.
Als ich nach 2,5 Jahren „vegan“ leben das erste Mal am Donnerstag bei einem Treffen der Vegan Runners und Spreeganern war, wurde mir dort angeboten, spontan am gestrigen Sonntag eine Strecke von 12 Km zu laufen. Untrainiert und spontan sagte ich mit großer Freude zu.
Ich liebe es unter den schrecklichsten Bedingungen zu laufen und so wollte ich (fast schon traditionell) ohne Schuhe an den Start gehen.
Ich machte ein Paket mit etwas Obst fertig, denn jeder LĂ€ufer sollte etwas zu Essen fĂŒr die Gemeinschaft mitbringen (PS: das Sushi war ein Traum, großen Dank an den Spender :D) und machte mich auf dem Weg.
Als ich aus der Bahn ausstieg – Regen.
Meine Gedanken kreisten und ich dachte: „na das kann ja ein toller Lauf werden, wenn es jetzt schon Schnee hagelt und regnet“. Auf dem Flughafen in Tempelhof durchnĂ€sst angekommen, pressen sich alle LĂ€ufer in die Zelte.
Ich werde freudig empfangen. Ein paar Gesichter kommen mir bekannt vor und ich werde mit einer offenen Umarmung begrĂŒĂŸt.
Alle sind gut drauf und ich freue mich schon auf die Strecke. Umgezogen bekomme ich meine Startnummer und den Chip. Als ich alles angebracht habe, fÀllt uns, mit einem LÀcheln, auf, dass es die falsche Nummer und der falsche Chip sind :D. Also mache ich wieder alles ab und beginne nochmal neu.
Als ich die Nummer gewechselt habe, frage ich mich, wie ich den Chip an den Fuß kriegen soll, wenn ich keine Schuhe trage ????
Nach kurzer Überlegung fĂ€llt mir ein, dass ich ja noch eine Rolle Tape Band im Rucksack bei habe. Als ich den Chip an das Fußgelenk anbringe sehe ich die fragenden Blicke der Leute um mich herum. Eine junge Frau schaut mich entsetzt an und fragt: „sag mal, lĂ€ufst du barfuß?“ ich lĂ€chle und sage ja, nachdem sie mich noch zwei Mal fragt ob ich das ernst meine, glaubt sie mir langsam.
Als ich raus komme, ist die Zeit reif an den Start zu gehen. Andreas (Auge) kommt mir entgegen und gibt mir den Staffelstab, es sind noch zwei Minuten bis zum Start. Er gibt mir den Stab in die Hand und sagt: „Ach, eigentlich hĂ€tte ich dir auch noch ein T-Shirt mit Vegan Runners geben können“. Ich sage: „dann machen wir das noch schnell“. Er holt das Shirt und ich fummle derzeit die Nummer ein drittes Mal vom T-Shirt ab. Beim gehen zum Start versuche ich es anzubringen, denn die Zeit bis zum Start sind nur noch wenige Sekunden. Schnell zusammengefummelt muss es jetzt so halten 😀
Ich renne durch die Ordner durch um nicht zu spĂ€t zum Start zu kommen. 😀
Als ich die ersten Schritte auf die Bahn setze, merke ich unter den FĂŒĂŸen den rauen und unerbittlichen Asphalt. Mit sofort schmerzenden FĂŒĂŸen denke ich mir: „Wenn das nicht ne sche… Idee war :D“. Aber da ich das fast immer denke, gebe ich da nicht mehr viel drauf und ziehe es einfach durch.

Steve
Steve

Der Lauf startet. Die LĂ€ufer rennen los und ich komme ĂŒber die Startlinie. Sofort renne ich zur Seite und weiter auf dem Rasen. So versuche ich mich die ganze Strecke entlang zu hangeln. Wenn es nicht geht muss ich auf dem Asphalt laufen. Ich merke aber, dass ich auf dem Rasen viel schneller bin. Der Asphalt raubt mir viel Kraft, vielleicht pusten die LĂ€ufer um mich herum deswegen so laut.
Viel zu schnell gestartet, merke ich, dass ich etwas herunter fahren muss. Im Grunde bin ich schon recht erfahren als LĂ€ufer. Ich weiß, was ich mir zutrauen kann, aber diesmal laufe ich ganz anders als sonst. Der Grund dafĂŒr ist, dass ich das erste Mal einen Staffellauf mitmache und eine Art Verantwortung dabei fĂŒr die anderen LĂ€ufer mittrage. Also muss ich tatsĂ€chlich mal beeilen.
FĂŒr mich persönlich ist die Zeit immer zweitrangig, aber wenn ich schonmal das Shirt der Vegan Runners tragen darf, will ich natĂŒrlich auch glĂ€nzen und da ich im Vorfeld ĂŒberhaupt nicht trainiert habe, ist es wie bei fast all meinen LĂ€ufen, einfach perfekt 😀
Ich laufe konzentriert. FĂŒr mich zĂ€hlen nur wenige Dinge. Immer wieder sage ich mir die Worte: „Atmung, Laufstil, Wohlbefinden“ Das ist meine Affirmation fĂŒr den Lauf. So kann ich immer auf das achten, was wirklich wichtig ist.
Die anderen LĂ€ufer sind wie immer recht schnell, allerdings kann ich mich an der Seite durch die Massen immer weiter nach vorn kĂ€mpfen. Es ist ein schönes GefĂŒhl ein bisschen schneller zu sein, aber Vorsicht, nicht ĂŒbertreiben. Ich sehe die Schilder mit den gelaufenen Kilometern und fĂŒhle mich innerlich davon gereizt, weil mir dann immer bewusst wird wie lange ich noch laufen muss. Ich atme den Stress einfach weg und laufe weiter.
NatĂŒrlich sind nicht alle Stellen der Laufstrecke mit weichem Rasen bestĂŒckt. Es gibt auch harte und sehr steinige, anstrengende Stellen. Eine Stelle zieht sich ĂŒber ca. 100 Metern auf der diese kleinen, fiesen Schotter Steine liegen und es gibt keine Möglichkeit an den Seiten zu laufen. Mitten durch geht es ohne Ausweg. Ich stelle mich der Herausforderung und laufe ĂŒber diese Strecke.
Mit stĂ€ndigem Zucken in den FĂŒĂŸen und lustigem Gesichtsausdruck nehme ich die Herausforderung bei jedem Schritt an. Viele LĂ€ufer ĂŒberholen mich, weil ich so langsam bin, aber es hat auch sein gutes, denn wenn ich nicht schnell laufen kann, kann ich Luft gewinnen und mich kurz ausruhen.
So tanke ich wieder Kraft und laufe wieder auf dem Rasen an der nĂ€chsten Ecke weiter. Jetzt heißt es wieder Tempo machen. Die LĂ€ufer, die mich ĂŒberholt haben, kriege ich alle samt. Heute hat mich keiner dauerhaft zu ĂŒberholen, da spielt mein Kopf nicht mit, also schnappe ich sie mir alle nacheinander.
Langsam nĂ€here ich mich dem Ende der ersten Runde. Mit großer Erwartung laufe ich den Bereich ein, wo die anderen Vegan Runners stehen. Meine Erwartungen werden bei Weitem ĂŒbertroffen, denn ich werde mit vielen lauten Schreien und starkem Klatschen empfangen. Mit großer Motivation schwinge ich die Beine noch schneller und gehe in die zweite Runde.
Jetzt das ganze noch einmal und ich habe es geschafft!
Ich denke viel beim Laufen nach. GlĂŒck macht sich in mir breit, weil ich merke, dass ich gut in der Zeit liege. Allerdings laufe ich auch immer am Limit. Ich habe schon fast 10 Km erreicht, die Beine werden schwerer und die Luft neigt sich dem Ende, nun macht sich das fehlende Training bemerkbar. Ich atme wieder ruhiger, so kann ich mich beruhigen und wieder Kraft tanken. Wieder geht es vom Rasen auf den Beton. Immer im Wechsel laufe ich auf den verschiedenen UntergrĂŒnden.
Ich sehe gelegentlich Scherben am Boden liegen, aber ich mache mich nicht verrĂŒckt, dort rein zu treten. Wenn es passiert, passiert es, dann werde ich trotzdem weiter laufen, also verschwende ich keine Energie daran zu denken. Langsam nĂ€here ich mich wieder dieser fiesen Schotter Stelle. Wieder muss ich gehen als ich eine Dame von den Spreeganern treffe. Schön, dass sie mich genau an dieser Stelle erwischt, wo ich gehen muss und mit schmerzverehrtem Gesicht jeden Schritt nehme.
Sie lÀuft an mir vorbei. Sie ist schnell, denn es geht in den letzten Kilometer. Aber auch sie bleibt nicht dauerhaft vor mir. Ich hole nochmal alles aus mir heraus und kÀmpfe. Wieder komme ich in den Block wo die anderen Vegan Runners jubeln.

Nun hole ich alles aus mir heraus. Es sind nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Viele Leute stehen dort und warten auf die nĂ€chsten StaffellĂ€ufer. Ich schaue nach meiner Anschluss-LĂ€uferin Friedericke. Im großen GetĂŒmmel finde ich sie und ĂŒberreiche ihr glĂŒcklich den Stab. Mit stolzem Blick und GlĂŒck im Herzen werde ich von den anderen empfangen. RĂŒhrend fĂŒhren sie mich zu den anderen. Sie besorgen mir etwas zum Trinken und beglĂŒckwĂŒnschen mich.
Es war echt schön. Wir haben dann tolle Sachen gegessen, weil sich alle große MĂŒhe mit den Speisen gemacht haben. Und ich kann nur nochmal auf das Sushi ansprechen, das war einfach ein Traum.
Lecker!
Lecker!

Das entschĂ€digte sogar fĂŒr den ganzen Regen, den wir ertragen mussten, als wir an der Strecke auf die anderen warteten.
Da mir die FĂŒĂŸe so weh taten zog ich mir dann die Flipflops schnell wieder an. Ich musste mich dann immer innerlich totlachen, wenn Leute mich mit entsetztem Blick anschauten und fragten: „Du bist aber nicht mit den Flipflops gelaufen oder?“ und dann sagte: „nein, natĂŒrlich nicht, ich hab sie ausgezogen“ 😀
BarfußlĂ€ufer Steve
BarfußlĂ€ufer Steve

Das war schon ein schönes Erlebnis. Ich hatte ja noch nie vegane Freunde, weil ich immer dachte, die sind meist so engstirnig und heben bei allem belehrend den Finger. Aber die Gruppe war ziemlich toll. Ich habe mich auch bei Facebook schon mit einigen befreundet. Ziemlich tolle Leute, das schreit nach Wiederholung.

(Fotos: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – FOTOS)

Airfield Run, 23.04.17 – Fotos

(Bericht: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – ERLEBNISBERICHT)

Ergebnisse
Die Vegan Runners waren mit drei Gemischtstaffeln (Marathonstrecke) am Start. Das schnellste Team konnte sich den 19. Platz von ĂŒber 400 Staffeln sichern. Die Spreeganer waren ebenfalls mit drei Staffeln dabei. Eine davon war eine reine Frauenstaffel. Hier die Ergebnisse im Überblick:

Fotos

Pankower FrĂŒhlingslauf 2017

Am 8.4.2017 stand wieder der jĂ€hrliche Pankower FrĂŒhlingslauf auf dem Programm einiger Vegan Runners und Spreeganer. Andrea, Franzi, Jan und Gregor gingen auf der 5km-Distanz an den Start. Die Strecke fĂŒhrte zwei Runden durch die Schönholzer Heide, dabei sind nicht nur zahlreiche Unebenheiten sondern auch zweimal ein recht steiler Anstieg zu bewĂ€ltigen. Die Sonne zeigte sich zwischendurch und auch danach nochmal, trotzdem war es unterwegs recht kĂŒhl.
Insgesamt kamen 107 LĂ€ufer*innen ins Ziel. Franzi, die kurzfristig entschieden hatte mitzulaufen, verpasste die wunderschöne Zeit von 33:33 min um zwei Sekunden und landete auf dem 99. Platz. Jan begleitete ganz charmant seine Andrea und zog sie in den angepeilten Bereich „unter 30 Minuten“. Mit 28:44 min erreichten sie die Ziellinie als die PlĂ€tze 56 und 57. Gregor konnte diesmal bei seinem traditionell ersten Wettkampf des Jahres eine neue persönliche Bestzeit aufstellen: in 21:46 min flitzte er auf den 11. Platz der Gesamtwertung. Die letzten 300 – 400 Meter waren ein harter Kampf gegen die zweitplatzierte Frau, beide bogen parallel auf die Zielgerade ein. Mit einem Puls von 207 und einem Vorsprung von 0,2 Sekunden blieb Gregor in diesem dramatischen Duell Sieger.
Danach gönnte sich „Team Animal“ eine wohlverdiente Pizza im „Zeus“ und im „Balaram“ noch ein leckeres Eis. Insgesamt war es ein erfolgreicher Vormittag und ein gelungener Start ins Wochenende.
(gh)

Hier noch der Link zu den Ergebnissen: http://www.ziel-zeit.de/ergebnisse/5+km,+_4_966.pdf
Veranstalter: ksv90-berlin.blogspot.de

WeihnachtsmÀrkte laufend erkunden, 09.12.16


Laufend ein paar WeihnachtsmĂ€rkte in Berlin erkunden und mal schauen, was es so fĂŒr vegane Köstlichkeiten gibt. Treffpunkt war fĂŒr uns 4 VeganRunner der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus, dort gab es erstmal einen Kinderpunsch zum „warmwerden“, von dort aus ging es zum Potsdamer Platz, hier gab es die erste Klopause und eine kleine StĂ€rkung: frische Maronis. Lecker! Im Laufschritt ging es dann zum Ku’Damm, hier sind die Kartoffelpuffer mit Apfelmus lt. Mitarbeiter vegan 🌱 aber noch viel besser war der Stand Israeli Street Food: Seetang-Burger, Falafel, Schawarma und SĂŒĂŸkartoffelpommes. Alles vegan! SEHR LECKER! Ein Bratapfelpunsch spĂ€ter ging es dann noch zum Schloss Charlottenburg. Hier gab es nur noch einen HeidelbeerglĂŒhwein zum Abschluss, ein paar gebrannte Mandeln und immer wieder komische Blicke anderer Besucher.

Gelaufen sind wir locker und flockig ca. 9km von Markt zu Markt. NĂ€chstes Jahr werden wir das wiederholen, mit hoffentlich noch mehr LĂ€ufern.

Wir wĂŒnschen Euch ein schönes Weihnachtsfest mit all euren Lieben sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

(Anika Wolters)

Der Berliner Weihnachtsmarktfahrplan 2016:

Quelle: www.anamea.de
Der Weihnachtsmarktfahrplan fĂŒr Berlin. Grafik: Eike Mitte

Halbmarathon-Staffel in Potsdam am 31.08.2016

Alle waren GewinnerSo viele Vegan Runners hat noch keine Laufveranstaltung in Berlin-Brandenburg bisher gesehen. Mit 20 LĂ€uferinnen und LĂ€ufern, die sich auf vier Staffeln verteilten, waren stĂ€ndig und ĂŒberall LĂ€ufer*innen mit dem schwarz-grĂŒnen Shirt und der Aufschrift VEGAN RUNNERS zu sehen. Insgesamt waren um 19 Uhr 108 Staffel gestartet und kein Verein hatte so viele Staffeln am Start wie wir. Dazu kam dann noch eine Staffel der Spreeganer. Vier Runden waren fĂŒr jeden LĂ€ufer zu absolvieren, dabei ging es immer um den Bassinplatz im HollĂ€ndischen Viertel in Potsdam. FĂŒr die Zeitmessung gab es einen Staffelstab mit integriertem Chip, sodass fĂŒr jede und jeden die Zeit registriert wurde.

Im Vorwege war das Leistungsvermögen unsere LĂ€ufer*innen abgefragt und daraus dann eine Mixed-Staffel unserer schnellsten Leute zusammengestellt worden, weil wir uns hier im Vergleich zu den Vorjahren eine Chance ausrechnen konnten. Von den fĂŒnf LĂ€ufer*innen durften zwei MĂ€nner sein und so ließen wir unseren schnellsten Mann Pit starten, gefolgt von den drei schnellsten Frauen und dem zweitschnellsten Mann als SchlusslĂ€ufer.

Erst kam Pit und dann lange nichtsPit brauchte fĂŒr die ersten 4,2195 Km nur 15:40 Minuten und ĂŒbergab den Stab an Ute, gefolgt von Constanze und Antje. Die Frauen blieben alle deutlich unter 19 Minuten fĂŒr ihre Strecke. SchlusslĂ€ufer war dann Lukas, der nach insgesamt 1:28:38 die Ziellinie ĂŒberquerte. In der Gesamtwertung wurde diese Staffel 20. von 106, die ins Ziel kamen. Da sie die schnellste Mixed-Staffel war, konnten wir sie bei der Siegerehrung in dieser Kategorie als Erste feiern. Der Preis war ein GetrĂ€nkekasten mit einer Mischung aus Bier, alkoholfreiem Bier und Grapefruit-Weizenmix, die wir uns alle teilten. Die zweitplatzierte Mixed-Staffel kam erst ĂŒber zwei Minuten spĂ€ter ins Ziel und die drittplatzierte noch mal zehn Minuten spĂ€ter.

Das SiegerteamUnsere Frauenstaffel belegte in 1:44:59 insgesamt den 69. Platz und war damit bei den Frauen fĂŒnfte.

FrauenstaffelDie MĂ€nnerstaffel war mit 1:35:25 schneller und belegte insgesamt den 39. Platz. In der MĂ€nnerwertung reichte das zum 19. Platz. Unsere Firmenstaffel bestand aus drei weiteren Frauen und zwei MĂ€nnern. Sie wurden in 1:53:57 insgesamt 88. und in der Firmenwertung 30.

VEGAN RUNNERS BBI FirmenstaffelDie Spreeganer waren 10 Sekunden schneller und kamen einen Platz vor uns ins Ziel.

Freudige SpreeganerinWenn wir unsere schnellsten MĂ€nner alle in eine Staffel gesteckt hĂ€tten, wĂ€ren sie insgesamt nur 14. und bei den MĂ€nnern 9. geworden. Ähnlich bei den Frauen; die wĂ€ren insgesamt 41. geworden und unter den Frauen immerhin 4. So hatten wir aber nicht nur auf der Strecke eine gute PrĂ€senz, sondern auch bei der Siegerehrung.

Unsere schnellste Frau Antje ist mit 18:27 unter den Vegan Runnners die fĂŒnftschnellste Zeit gelaufen und unter unseren schnellsten zehn sind immerhin vier Frauen. Alle Achtung!

Die schnelle AntjeAlle hatten reichlich zum anschließenden Picknick beigetragen, sodass wir noch lange zu essen und plaudern hatten.

Picknick etwas durcheinanderLeider mussten Guido, Melanie und Felix  absagen, da  war es gut, das wir drei ErsatzlĂ€ufer*innen hatten, die tatsĂ€chlich alle zum Einsatz kamen. Kurzfristig sagten an dem Abend dann noch Zuzanna und Heiko ab. Am schlimmsten hatte es Heiko getroffen, der auf dem Weg zum Start in Potsdam mit einem seine Vorfahrt missachtenden Auto kollidierte und ins Krankenhaus musste. Zum GlĂŒck im UnglĂŒck hat er sich aber nichts gebrochen. Wir wĂŒnschen ihm schnelle Genesung, damit er fĂŒr den Berlin-Marathon wieder fit ist.

Heikos UnglĂŒck war mein GlĂŒck, denn nun kam auch ich noch dazu zu laufen. Wegen meine Plantar Fasciitis hatte ich mich zurĂŒck gehalten. Da Guido Zörner mich mehrfach osteopathisch behandelt hatte, ging es dann fĂŒr meine VerhĂ€lnisse recht gut. Danke Guido, kann dich echt empfehlen.

Erfreulicherweise hatte die MĂ€rkische Allgemeine Zeitung (MAZ) am Tag vor dem Rennen einen wohlwollenden Artikel ĂŒber uns gebracht, der hier nachgelesen werden kann:
Vegan Runner Frank
http://www.maz-online.de/Nachrichten/Sport/Die-Vegan-Runners-sind-dabei

Die Ergebnisse können hier abgerufen werden: https://www.strassenlauf.org/ext_ergebnisse.php?id=405&match=-1

++++++++++++++++

Bilder von Stefanie Stefanie Hollnack:


Professionelle Spreeganer-Performance vor kultigen VR-Banner!

Heimfahrt:

Veganes Sommerfest und StadtLauf Berlin, 21.08.16

Veganes Sommerfest und StadtLauf Berlin am 21.08.16
Ein Bericht von Constanze

Am Sonntag, den 21.08.2016 lief ich gemeinsam mit vielen anderen Vegan Runners, SpreeganerInnen und LĂ€uferinnen von Laufen gegen Leiden (LgL) den 8. StadtLauf Berlin von SportScheck und BMW. Zudem fand von Freitag bis Sonntag (19.-21.08.) auf dem Alexanderplatz das vegane Sommerfest statt, wo sowohl die Vegan Runners als auch Laufen gegen Leiden mit einem Informationsstand vertreten waren. Ich hatte am Freitag VR-Standdienst und war an allen drei Tagen als Besucherin auf dem Fest, so dass ich ein aufregendes Wochenende mit vielen Begegnungen, netten GesprĂ€chen und auch ein wenig Sport erlebte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön

– an Felix fĂŒr die Idee, die Anmeldung und dafĂŒr, dass er Tag fĂŒr Tag allen Interessierten Rede und Antwort stand und das wirklich -entschuldige das Wortspiel- mit einer Engelsgeduld

– an Frank, der die Initiative ergriff und Flyer drucken ließ, die weggingen wie warme Semmeln

– an Guido und Kathrin, die ihren Farbdrucker heiß laufen ließen, beim Aufbau halfen und mit deren Fotos wir eindrucksvoll demonstrieren konnten, dass wir lieben was wir tun

– an Andrea und Jan von den Spreeganern, die mit ihrem Pavillon dafĂŒr sorgten, dass wir vor Regen, von dem es an diesem Wochenende leider reichlich gab, einigermaßen geschĂŒtzt waren

Und nicht zuletzt ein Dankeschön an alle, die den Stand vor Ort unterstĂŒtzten! Ich denke, wir haben uns gut prĂ€sentiert, so dass uns demnĂ€chst hoffentlich ein grĂ¶ĂŸer Zustrom an MitlĂ€uferInnen erwartet.

16_sommerfest_stadtlauf01

Bereits im Vorfeld zum StadtLauf gab es einige Aufregung – N24 hatte sich gemeldet und wollte einen kurzen Beitrag ĂŒber uns drehen. Also trafen sich am Wettkampftag um 8:30 Uhr brav alle interessierten LĂ€uferInnen in ihren Laufshirts mit veganer Message im Startbereich. Zuvor noch ein wenig Verunsicherung, denn der Veranstalter schreibt auf der Homepage, dass das in der AnmeldegebĂŒhr inkludierte Funktionsshirt als „Startberechtigung“ dient. Die Ängstlichen unter uns (so wie ich) zogen es also vorsichtshalber unter ihr Vegan-Shirt, aber einige mutige und weise LĂ€uferInnen wussten zu berichten, dass bisher noch niemand ausgeschlossen wurde, weil er das Veranstalter-Shirt nicht trug.
Mit einiger VerspĂ€tung trafen wir also die Verantwortlichen im Startbereich. Felix wurde interviewt, wĂ€hrend wir hinter dem VR-Banner eine gute Figur machten. Nachdem alles fertig gedreht war, wurde von Auge noch schnell ein Erinnerungsfoto samt TV-Crew geschossen und dann blieben uns noch ganze fĂŒnf Minuten fĂŒrs Einlaufen, was der eine oder andere zugunsten eines letzten Toilettengangs jedoch komplett ausfallen lassen musste. Im angekĂŒndigten Beitrag kamen wir dann schlussendlich nicht vor, worĂŒber wir im Nachhinein eigentlich eher froh sein sollten. Felix‘ Argumente waren wohl zu stichhaltig und passten nicht in den ansonsten eher kritischen und wenig aussagekrĂ€ftigen Beitrag. Haken wir es also als „viel Aufregung fĂŒr nix, dafĂŒr aber um einige Erfahrungen reicher“ ab.

16_sommerfest_stadtlauf02

Nun aber zum eigentlich Lauf, das ist ja schließlich ein Laufbericht:

Nachdem ich zuvor noch meinte, dass das Wetter nahezu ideal war, verschwanden pĂŒnktlich zum Start die Wolken und offenbarten eine strahlende Sonne. So musste ich diese Aussage dann bereits nach wenigen Kilometern und einigen sehr sonnigen Abschnitten revidieren. Wie ungĂŒnstig, dass ich nun auch noch zwei Shirts ĂŒbereinander trug. Ich hatte es zwar geahnt, aber eine fehlende Taschenaufbewahrung ließ auf die Schnelle dann auch keine andere Option mehr zu. Das ist im Übrigen ein großer Kritikpunkt meinerseits am Veranstalter, aber darum soll es hier nicht vordergrĂŒndig gehen. Durch die zuvor entstandene Zeitnot reihte ich mich zusammen mit Stefanie von LgL ziemlich weit hinten ein. Durch das Nichttragen des Einheitsshirt fĂŒhlt man sich inmitten der anderen LĂ€uferInnen schon irgendwie wie ein abtrĂŒnniger Lemming. Aber damit kann ich leben. Denn wir #laufenfĂŒrdietierenichtfĂŒrsportscheck (vielen Dank, Anika, fĂŒr diesen grandiosen Hashtag!). Nachdem ich irgendwann endlich die Startlinie passierte, hieß es ĂŒberholen, ĂŒberholen, ĂŒberholen. Und das am laufenden Band. Die Straßen waren recht eng und meine Laune sank. Ich war regelrecht genervt, was dann auch dafĂŒr sorgte, dass ich viel zu schnell anging. Wut-Pace quasi. Kennt vielleicht der/die eine oder andere. Da ich am Morgen mit heftigen Halsschmerzen aufgewacht bin, rĂŒckte ich bereits im Vorfeld von meiner eigentlichen geplanten Zeit ab und wollte schauen, was möglich ist. Dass ich ĂŒberhaupt gestartet bin, ist meiner eigenen Unvernunft zuzuschreiben und sollte besser nicht nachgemacht werden, denn heute (am Tag danach) liege ich so richtig flach! Ich bin also deutlich zu schnell angegangen und dann kam Heiko des Weges, mit dem ich genau einen Kilometer in 4:40 Minuten mithalten konnte, bevor ich ihn ziehen lassen musste. Dieses Tempo stellte sich fĂŒr meinen angeschlagenen Gesundheitszustand als deutlich zu schnell heraus, obwohl es genau das gewesen wĂ€re, was der Trainingsplan ursprĂŒnglich vorsah. Aber mit Marathon vor den Augen, blitzte dann doch etwas auf, was man mit viel Wohlwollen vielleicht als Vernunft bezeichnen könnte. Nachdem der SCC im Vorhinein die neue StreckenfĂŒhrung als sehr flach und bestzeitentauglich beworben hatte, habe ich mich ĂŒber die (gefĂŒhlten?) Anstiege etwas gewundert. Aber ich bin was das angeht auch sehr empfindlich und nicht das Maß aller Dinge. Mir sind ja die Rehberge im Wedding schon zu bergig 😉 Insgesamt hat mir dieses Rennen ziemlich viel abverlangt und das hohe Anfangstempo rĂ€chte sich sehr schnell. In einer „steilen“ Phase am Botanischen Garten, in der ich gerade ziemlich genervt war (irgendwo zwischen km 6 & 7), passierte ich die Limonenstraße. Da fiel mir diese blöde Weisheit ein. FĂŒr die restliche Strecke wurde also folgendes mein Mantra: Wenn dir das Leben Limonen beschert, mach Limonade draus. Oder so Ă€hnlich. Keine Ahnung warum, aber das heiterte mich auf und ließ mich das Rennen durchhalten, obwohl ich nach der ersten Runde wirklich kurze Zeit ans Aufgeben dachte und mich fragte, warum ich nicht einfach im Bett geblieben bin. Also bin ich den zweiten Teil in der Konsequenz deutlich langsamer gelaufen, aber ich habe es geschafft und meine HM-Bestzeit sogar noch um knappe zwei Minuten verbessern können.

Ergebnisse:
Ergebnisse VM
16_sommerfest_stadtlauf03_vm
Ergebnisse HM
16_sommerfest_stadtlauf04_hm

16_sommerfest_stadtlauf05Das Wochenende hat mir folgendes gezeigt: Ich bin unglaublich froh, ein Vegan Runner zu sein und fĂŒhle, dass ich in der Gemeinschaft angekommen bin. Nicht, dass ich dieses GefĂŒhl nicht schon vorher hatte, aber es hat sich durch die vielen tollen Erlebnisse und Begegnungen auf und neben der Strecke sowie auf dem Fest noch intensiviert. DarĂŒber hinaus freue ich mich ĂŒber die friedvollen und bereichernden Kooperationen bzw. gemeinsamen Aktionen mit den LĂ€uferInnen von Laufen gegen Leiden und den SpreeganerInnen. Wir verfolgen alle dasselbe Ziel – let’s spread the message!

Kreuzberger Viertelmarathon, 21.08.16

Ein Bericht von Karsten Meyer:

Der TiB 1848 e.V. verfĂŒgt ĂŒber ein Stadion mit Aschenbahn am Columbiadamm. In diesem Stadion ist jedes Jahr der Start und das Ziel des Kreuzberger Viertelmarathons. Am Anfang wird eine dreiviertel Runde gelaufen, bevor es auf die Straßen geht, am Ende nicht ganz eine halbe Runde im Uhrzeigersinn bis ins Ziel. Die Teilnehmer können ihre persönlichen Sachen im Vereinshaus zur Aufbewahrung abgeben. Heute war ich der einzige Vertreter der Vegan Runners. In der Starterliste stand auch eine Spreeganerin, aber ich konnte sie vor Ort nicht ausfindig machen. Es waren insgesamt mehr als 400 Teilnehmer am Start.

Die Sonne schien heute Vormittag, aber es war nicht zu heiß. Der Wind wehte schwach. Etwa die HĂ€lfte der Strecke lag im Schatten. Meistens Asphalt, vorbildlich abgesperrt, wenige applaudierende Zuschauer, hin und wieder hupende Autos. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl waren immer LĂ€ufer bzw. LĂ€uferinnen in meiner NĂ€he, was das Laufen erleichterte. Einziger nennenswerter Höhenunterschied war die WaterloobrĂŒcke ĂŒber den Landwehrkanal (Alexandrinenstraße) mit geschĂ€tzten 1,50 m Höhe. Sie musste auf dem Hin- und RĂŒckweg ĂŒberquert werden. Der Anstieg war seicht. Die gesamte Strecke kann auf der Netzstelle des Veranstalters eingesehen werden.

Etwa nach sieben Kilometern gab es einen Wasserstand. Ich nahm einen Becher und schĂŒttete ihn mir ĂŒber den Kopf. Im Ziel gab es Bananen, Äpfel, keksĂ€hnliche Riegel und Wasser.

Direkt nach dem Zieleinlauf konnte sich jeder Teilnehmer seine Urkunde abholen. Ich brauchte fĂŒr den Lauf diesmal 52 Minuten und 52 Sekunden. Es war meine erste Laufveranstaltung in diesem Jahr. Die Zeit entspricht meinem derzeitigen Leistungsvermögen. Letztes Jahr lief ich die Strecke in 50 Minuten und 8 Sekunden.

Fotos gibt es leider keine. Vielleicht wird es Fotos vom Friedrichsfelder Gartenlauf geben. Bis dahin sind es noch knapp zwei Wochen. Ich war pĂŒnktlich wieder zu Hause und geduscht, um mir den Marathon in Rio in voller LĂ€nge anzusehen.

Solidarische GrĂŒĂŸe
Karsten

p.s.:

Ich kam auf Platz 173, die Spreeganerin auf Platz 362.
http://www.tib1848ev.de/veranstaltungen/x-berger-viertelmarathon/nach-dem-lauf/

Es gibt auch ein Video. Zwischen 0:53 und 1:02 bin ich von hinten zu sehen (hellblaues Hemd, schwarze Hose). Der Àltere Herr bei 1:08, der wie ein Geher aussieht, war tatsÀchlich schneller als ich.

Also ich geh dann mal zum Intervall-Training.

6. Nacht im GrĂŒnauer Forst, 28.05.16

2016_gf_01
Kleiner Laufbericht von Robert Boyde-Wolke:

Aus meiner guten Erfahrung vom Vorjahr wollte ich gern noch einmal an diesem bescheidenden Laufevent teilnehmen, bei der „6. Nacht im GrĂŒnauer Forst“ am 28.05.2016.

Mir hat dort die gesamte Abwicklung sowie die tolle Laufstrecke im Wald gut gefallen. Einige Tage davor habe ich an allen „Vegan Runners“ per Email kurz und bĂŒndig mitgeteilt, jeder kann dorthin mitmachen.

2016_gf_02

Ich hatte damit nicht gerechnet, dass ein paar vegane LĂ€ufer(innen) auch dabei waren. Ich hatte damals von meinem Fast-Nachbar Marek Neumann (vom Running Twins und ebenfalls Veganer) seine Info ĂŒber diese Laufveranstaltung bekommen. Er ist fast jedes Jahr mit seiner Familie dort.

Constanze hatte mich vor Ort gleich erkannt, durch mein auffĂ€lliges „Vegan Runners“-Laufshirt. Von den Spreeganern kam auch eine Frau Caroline Vielitz und wir haben uns kurz vorgestellt. Ich hatte mich gefreut, dass ein paar vegane Leuten auch dabei waren.

2016_gf_03

Mit einer Teilnehmerzahl am Limit (ĂŒber 500 Anmeldungen) und einem großartigen Streckenrekord ging die 6. Ausgabe der „Nacht im GrĂŒnauer Forst“ erfolgreich ĂŒber die BĂŒhne. In der Waldlichtung im Ortsteil Berlin-Karolinenhof herrschte tolle Stimmung und der Zuspruch zu dieser Veranstaltung steigt weiter.

Die Anmeldungen fĂŒr die Laufdistanzen 500m, Meile, 5 km sowie 10 km waren kostenlos, dafĂŒr werden um kleine Spenden erbeten, die dann an die „KENYAN KIDS FOUNDATION“ von Wesley Korir sowie fĂŒr OXFAM zugehen werden. Gut 1000 Euro fanden sich in den Spendenboxen, sehr viel fĂŒr eine kleine Laufveranstaltung. Hut ab!

2016_gf_04FĂŒr die Erwachsene gab es eine Laufrunde von 5 km und bei 10km fĂŒr 2 Runden zu beteiligen.

Das Wetter war optimal gut.

Am Ende stand unsere Vegan-Runnerin Contanze bei den Damen auf dem 3. Platz vom 10-km-Lauf. Das ist toll und herzlichen GlĂŒckwunsch!

Bei gutem Wetter hatten wir uns schnell vorgenommen fĂŒr den Laufbericht, ein Gruppenfoto von den Veganern zu machen.

2016_gf_05

Die aktuellen Ergebnisse:

10 Kilometer:
Robert Boyde-Wolke | 44:27 min
Constanze |47:54 min

5 Kilometer:
Marek Neumann | 17:57 min
Caroline Vielitz | 35:09 min

Nach den Ehrungen der Sieger durch Ehrengast Michael Heilmann (ehem. deutscher Marathonrekordler in 2:09:03) gab es zum ersten Mal eine Tombola, die fĂŒr alle Teilnehmer der 5km und 10km die Chance eröffnete mit einem Gewinn nach Hause zu fahren. Es gab attraktive Preise wie Jahres-Abo der Laufzeitschrift RUNNING oder von den Marathon-WeltklasselĂ€ufern Kimetto (Weltrekordler) und Kipchoge (London Marathon 2016) signierte Laufjacken zu gewinnen.

Es lohnt sich auf jedem Fall, einmal bei dieser Laufveranstaltung teilzunehmen!

17. Berliner 5 x 5 km TEAM-Staffel, 03.06.16

16_teamstaffel_auge02
17. Berliner 5 x 5 km TEAM-Staffel vom 1. bis 3. Juni 2016

Erlebnisbericht von Anja Höchstpersönlich:
Hej, mal mein Bericht ĂŒber die 5×5-Tiergartenstaffeln (es waren ja so viele Vegan-Runners und Spreeganer). Ich bin fĂŒr die Spreeganer gelaufen und habe mich vorab mit Andrea von den Vegan Runners abgesprochen, die Eure Staffeln koordiniert hat. Das hat prima geklappt und ich fand es sehr schön, dass wir einen so schönen Lauf und ein tolles Picknick zusammen gezaubert haben. Der Lauf selbst war fĂŒr mich suboptimal schrecklich. Ich war StartlĂ€uferin und es war noch viel zu heiß um 18.30 Uhr. Es war sehr anstrengend trotz der Strecke im schattigen Tiergarten. Das absolute Highlight, circa 300 Meter vor dem Ziel, war die „GrĂŒne Kurve“: angefeuert werden von so vielen Vegan-Runners und Spreeganern jagt mir immer eine GĂ€nsehaut ĂŒber den Körper. Dann nochmal alles geben und YEAH! Der Wechsel klappte prima, die Staffel-Gurke wurde ĂŒberreicht. Zusammen mit Euch war es ein wunderschön entspanntes Laufevent. Danke dafĂŒr! Habt ein schönes Wochenende. Anja von den Spreeganern

Erlebnisbericht von Leni Lecker:
Am vergangenen Freitag konnte ich gleich mehreren meiner Leidenschaften fröhnen. Ich war dabei bei der Tiergarten Staffel in Berlin. Mehrere tausend Teams laufen an 3 Tagen um die Wette. 5x5km.
Am Start war ich mit meinen Lieblingsmenschen, den Spreeganern, und als SahnehĂ€ubchen hatten wir wieder ein gemeinsames Lager mit den VeganRunners. Bei so einem veganen Massenauflauf darf natĂŒrlich die perfekte Verpflegung nicht fehlen. Wir waren bestimmt so an die 35 Leute, die alle was zu futtern mitgebracht haben. Ich liebe es immer sehr, wenn ich bei Picknicks einfach alles essen kann, ohne nachzudenken Das schöne an so einem veganen Buffet ist, die Vielfalt der Möglichkeiten nicht nur zu sehen, sondern auch zu kosten. Bei den Spreeganern gibt es hierfĂŒr Gott sei Dank ausreichend Gelegenheit.
Es war spitzenmĂ€ĂŸiges Wetter, wenn man sich sonnen will. FĂŒrs Laufen war es doch schon ganz schön heiß und so schwitzten wir ordentlich und das Atmen war anstrengend. Da ich das erste mal diesen Lauf selbst gelaufen bin kannte ich die Strecke noch nicht und die letzten Meter zogen sich hin, bis zum langersehnten Spreeganer/VeganRunners Lager direkt an der Strecke. Dort wurde jeder unserer LĂ€ufer gebĂŒhrend begrĂŒĂŸt und hat noch mal einen ordentlichen Energieschub mitbekommen fĂŒr die letzten Meter ins Ziel.
Mein Team hat Platz 356 von 1689 erlaufen.
Nach dem Event haben wir noch zwischen den AufrĂ€umarbeiten unsere Picknickreste vertilgt und in gemĂŒtlicher Runde geschnackt.
Aber der Abend war ja noch gar nicht zu Ende. Danach gings noch in den ‚Wilden Hasen’ im Nirgendwo, DEM veganen Biergarten, wo man Vöner bekommt (wenn man nicht zu spĂ€t auf der Matte steht;-)) leckeren Brownie oder wechselndes SĂŒĂŸzeug, sowie Cocktails und andere Drinks. Selbstredend vegan. Wir haben den Geburtstag einer Spreeganer Freundin gefeiert. Ich muss sagen die Rasperry Mojitos hatten es ganz schön in sich.
Es war ein toller Tag in meinem veganen Leben.
Quelle: „Mit Freunden feiern! -Vegan4Dogs„.

Ergebnisse Vegan Runners:
16_tiergartenstaffel_ergebnisse1
Ergebnisse Spreeganer:
16_tiergartenstaffel_ergebnisse2

Veranstalter: berliner-teamstaffel.de

Bilder von Guido und Katrin Zörner:

Bilder von Andreas Augstein (Kamera):