Archiv der Kategorie: Vegan Runners

Airfield Run, 23.04.17 – Erlebnisbericht

(Fotos: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – FOTOS)

Ergebnisse
Die Vegan Runners waren mit drei Gemischtstaffeln (Marathonstrecke) am Start. Das schnellste Team konnte sich den 19. Platz von über 400 Staffeln sichern. Die Spreeganer waren ebenfalls mit drei Staffeln dabei. Eine davon war eine reine Frauenstaffel. Hier die Ergebnisse im Überblick:

Ein Erlebnisbericht von Steve Klockow:

Ich bin gestern den Airport Run zusammen mit den Vegan Runners Berlin gelaufen.
Als ich nach 2,5 Jahren „vegan“ leben das erste Mal am Donnerstag bei einem Treffen der Vegan Runners und Spreeganern war, wurde mir dort angeboten, spontan am gestrigen Sonntag eine Strecke von 12 Km zu laufen. Untrainiert und spontan sagte ich mit großer Freude zu.
Ich liebe es unter den schrecklichsten Bedingungen zu laufen und so wollte ich (fast schon traditionell) ohne Schuhe an den Start gehen.
Ich machte ein Paket mit etwas Obst fertig, denn jeder Läufer sollte etwas zu Essen für die Gemeinschaft mitbringen (PS: das Sushi war ein Traum, großen Dank an den Spender :D) und machte mich auf dem Weg.
Als ich aus der Bahn ausstieg – Regen.
Meine Gedanken kreisten und ich dachte: „na das kann ja ein toller Lauf werden, wenn es jetzt schon Schnee hagelt und regnet“. Auf dem Flughafen in Tempelhof durchnässt angekommen, pressen sich alle Läufer in die Zelte.
Ich werde freudig empfangen. Ein paar Gesichter kommen mir bekannt vor und ich werde mit einer offenen Umarmung begrüßt.
Alle sind gut drauf und ich freue mich schon auf die Strecke. Umgezogen bekomme ich meine Startnummer und den Chip. Als ich alles angebracht habe, fällt uns, mit einem Lächeln, auf, dass es die falsche Nummer und der falsche Chip sind :D. Also mache ich wieder alles ab und beginne nochmal neu.
Als ich die Nummer gewechselt habe, frage ich mich, wie ich den Chip an den Fuß kriegen soll, wenn ich keine Schuhe trage ????
Nach kurzer Überlegung fällt mir ein, dass ich ja noch eine Rolle Tape Band im Rucksack bei habe. Als ich den Chip an das Fußgelenk anbringe sehe ich die fragenden Blicke der Leute um mich herum. Eine junge Frau schaut mich entsetzt an und fragt: „sag mal, läufst du barfuß?“ ich lächle und sage ja, nachdem sie mich noch zwei Mal fragt ob ich das ernst meine, glaubt sie mir langsam.
Als ich raus komme, ist die Zeit reif an den Start zu gehen. Andreas (Auge) kommt mir entgegen und gibt mir den Staffelstab, es sind noch zwei Minuten bis zum Start. Er gibt mir den Stab in die Hand und sagt: „Ach, eigentlich hätte ich dir auch noch ein T-Shirt mit Vegan Runners geben können“. Ich sage: „dann machen wir das noch schnell“. Er holt das Shirt und ich fummle derzeit die Nummer ein drittes Mal vom T-Shirt ab. Beim gehen zum Start versuche ich es anzubringen, denn die Zeit bis zum Start sind nur noch wenige Sekunden. Schnell zusammengefummelt muss es jetzt so halten 😀
Ich renne durch die Ordner durch um nicht zu spät zum Start zu kommen. 😀
Als ich die ersten Schritte auf die Bahn setze, merke ich unter den Füßen den rauen und unerbittlichen Asphalt. Mit sofort schmerzenden Füßen denke ich mir: „Wenn das nicht ne sche… Idee war :D“. Aber da ich das fast immer denke, gebe ich da nicht mehr viel drauf und ziehe es einfach durch.

Steve
Steve

Der Lauf startet. Die Läufer rennen los und ich komme über die Startlinie. Sofort renne ich zur Seite und weiter auf dem Rasen. So versuche ich mich die ganze Strecke entlang zu hangeln. Wenn es nicht geht muss ich auf dem Asphalt laufen. Ich merke aber, dass ich auf dem Rasen viel schneller bin. Der Asphalt raubt mir viel Kraft, vielleicht pusten die Läufer um mich herum deswegen so laut.
Viel zu schnell gestartet, merke ich, dass ich etwas herunter fahren muss. Im Grunde bin ich schon recht erfahren als Läufer. Ich weiß, was ich mir zutrauen kann, aber diesmal laufe ich ganz anders als sonst. Der Grund dafür ist, dass ich das erste Mal einen Staffellauf mitmache und eine Art Verantwortung dabei für die anderen Läufer mittrage. Also muss ich tatsächlich mal beeilen.
Für mich persönlich ist die Zeit immer zweitrangig, aber wenn ich schonmal das Shirt der Vegan Runners tragen darf, will ich natürlich auch glänzen und da ich im Vorfeld überhaupt nicht trainiert habe, ist es wie bei fast all meinen Läufen, einfach perfekt 😀
Ich laufe konzentriert. Für mich zählen nur wenige Dinge. Immer wieder sage ich mir die Worte: „Atmung, Laufstil, Wohlbefinden“ Das ist meine Affirmation für den Lauf. So kann ich immer auf das achten, was wirklich wichtig ist.
Die anderen Läufer sind wie immer recht schnell, allerdings kann ich mich an der Seite durch die Massen immer weiter nach vorn kämpfen. Es ist ein schönes Gefühl ein bisschen schneller zu sein, aber Vorsicht, nicht übertreiben. Ich sehe die Schilder mit den gelaufenen Kilometern und fühle mich innerlich davon gereizt, weil mir dann immer bewusst wird wie lange ich noch laufen muss. Ich atme den Stress einfach weg und laufe weiter.
Natürlich sind nicht alle Stellen der Laufstrecke mit weichem Rasen bestückt. Es gibt auch harte und sehr steinige, anstrengende Stellen. Eine Stelle zieht sich über ca. 100 Metern auf der diese kleinen, fiesen Schotter Steine liegen und es gibt keine Möglichkeit an den Seiten zu laufen. Mitten durch geht es ohne Ausweg. Ich stelle mich der Herausforderung und laufe über diese Strecke.
Mit ständigem Zucken in den Füßen und lustigem Gesichtsausdruck nehme ich die Herausforderung bei jedem Schritt an. Viele Läufer überholen mich, weil ich so langsam bin, aber es hat auch sein gutes, denn wenn ich nicht schnell laufen kann, kann ich Luft gewinnen und mich kurz ausruhen.
So tanke ich wieder Kraft und laufe wieder auf dem Rasen an der nächsten Ecke weiter. Jetzt heißt es wieder Tempo machen. Die Läufer, die mich überholt haben, kriege ich alle samt. Heute hat mich keiner dauerhaft zu überholen, da spielt mein Kopf nicht mit, also schnappe ich sie mir alle nacheinander.
Langsam nähere ich mich dem Ende der ersten Runde. Mit großer Erwartung laufe ich den Bereich ein, wo die anderen Vegan Runners stehen. Meine Erwartungen werden bei Weitem übertroffen, denn ich werde mit vielen lauten Schreien und starkem Klatschen empfangen. Mit großer Motivation schwinge ich die Beine noch schneller und gehe in die zweite Runde.
Jetzt das ganze noch einmal und ich habe es geschafft!
Ich denke viel beim Laufen nach. Glück macht sich in mir breit, weil ich merke, dass ich gut in der Zeit liege. Allerdings laufe ich auch immer am Limit. Ich habe schon fast 10 Km erreicht, die Beine werden schwerer und die Luft neigt sich dem Ende, nun macht sich das fehlende Training bemerkbar. Ich atme wieder ruhiger, so kann ich mich beruhigen und wieder Kraft tanken. Wieder geht es vom Rasen auf den Beton. Immer im Wechsel laufe ich auf den verschiedenen Untergründen.
Ich sehe gelegentlich Scherben am Boden liegen, aber ich mache mich nicht verrückt, dort rein zu treten. Wenn es passiert, passiert es, dann werde ich trotzdem weiter laufen, also verschwende ich keine Energie daran zu denken. Langsam nähere ich mich wieder dieser fiesen Schotter Stelle. Wieder muss ich gehen als ich eine Dame von den Spreeganern treffe. Schön, dass sie mich genau an dieser Stelle erwischt, wo ich gehen muss und mit schmerzverehrtem Gesicht jeden Schritt nehme.
Sie läuft an mir vorbei. Sie ist schnell, denn es geht in den letzten Kilometer. Aber auch sie bleibt nicht dauerhaft vor mir. Ich hole nochmal alles aus mir heraus und kämpfe. Wieder komme ich in den Block wo die anderen Vegan Runners jubeln.

Nun hole ich alles aus mir heraus. Es sind nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Viele Leute stehen dort und warten auf die nächsten Staffelläufer. Ich schaue nach meiner Anschluss-Läuferin Friedericke. Im großen Getümmel finde ich sie und überreiche ihr glücklich den Stab. Mit stolzem Blick und Glück im Herzen werde ich von den anderen empfangen. Rührend führen sie mich zu den anderen. Sie besorgen mir etwas zum Trinken und beglückwünschen mich.
Es war echt schön. Wir haben dann tolle Sachen gegessen, weil sich alle große Mühe mit den Speisen gemacht haben. Und ich kann nur nochmal auf das Sushi ansprechen, das war einfach ein Traum.
Lecker!
Lecker!

Das entschädigte sogar für den ganzen Regen, den wir ertragen mussten, als wir an der Strecke auf die anderen warteten.
Da mir die Füße so weh taten zog ich mir dann die Flipflops schnell wieder an. Ich musste mich dann immer innerlich totlachen, wenn Leute mich mit entsetztem Blick anschauten und fragten: „Du bist aber nicht mit den Flipflops gelaufen oder?“ und dann sagte: „nein, natürlich nicht, ich hab sie ausgezogen“ 😀
Barfußläufer Steve
Barfußläufer Steve

Das war schon ein schönes Erlebnis. Ich hatte ja noch nie vegane Freunde, weil ich immer dachte, die sind meist so engstirnig und heben bei allem belehrend den Finger. Aber die Gruppe war ziemlich toll. Ich habe mich auch bei Facebook schon mit einigen befreundet. Ziemlich tolle Leute, das schreit nach Wiederholung.

(Fotos: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – FOTOS)

Airfield Run, 23.04.17 – Fotos

(Bericht: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – ERLEBNISBERICHT)

Ergebnisse
Die Vegan Runners waren mit drei Gemischtstaffeln (Marathonstrecke) am Start. Das schnellste Team konnte sich den 19. Platz von über 400 Staffeln sichern. Die Spreeganer waren ebenfalls mit drei Staffeln dabei. Eine davon war eine reine Frauenstaffel. Hier die Ergebnisse im Überblick:

Fotos

Pankower Frühlingslauf 2017

Am 8.4.2017 stand wieder der jährliche Pankower Frühlingslauf auf dem Programm einiger Vegan Runners und Spreeganer. Andrea, Franzi, Jan und Gregor gingen auf der 5km-Distanz an den Start. Die Strecke führte zwei Runden durch die Schönholzer Heide, dabei sind nicht nur zahlreiche Unebenheiten sondern auch zweimal ein recht steiler Anstieg zu bewältigen. Die Sonne zeigte sich zwischendurch und auch danach nochmal, trotzdem war es unterwegs recht kühl.
Insgesamt kamen 107 Läufer*innen ins Ziel. Franzi, die kurzfristig entschieden hatte mitzulaufen, verpasste die wunderschöne Zeit von 33:33 min um zwei Sekunden und landete auf dem 99. Platz. Jan begleitete ganz charmant seine Andrea und zog sie in den angepeilten Bereich „unter 30 Minuten“. Mit 28:44 min erreichten sie die Ziellinie als die Plätze 56 und 57. Gregor konnte diesmal bei seinem traditionell ersten Wettkampf des Jahres eine neue persönliche Bestzeit aufstellen: in 21:46 min flitzte er auf den 11. Platz der Gesamtwertung. Die letzten 300 – 400 Meter waren ein harter Kampf gegen die zweitplatzierte Frau, beide bogen parallel auf die Zielgerade ein. Mit einem Puls von 207 und einem Vorsprung von 0,2 Sekunden blieb Gregor in diesem dramatischen Duell Sieger.
Danach gönnte sich „Team Animal“ eine wohlverdiente Pizza im „Zeus“ und im „Balaram“ noch ein leckeres Eis. Insgesamt war es ein erfolgreicher Vormittag und ein gelungener Start ins Wochenende.
(gh)

Hier noch der Link zu den Ergebnissen: http://www.ziel-zeit.de/ergebnisse/5+km,+_4_966.pdf
Veranstalter: ksv90-berlin.blogspot.de

Stockport Big Event 10k 2017, 17.09.17

Hallo liebe Vegan Runners BBI! 🙂
Zu allererst wie immer meine (aufrichtig gemeinte) Entlastungsformel: Entschuldigung, dass ich auf Englisch* schreibe!

Ok, jetzt zur Sache: Am 17. September 2017 wollen die Vegan Runners UK das „BIG Stockport 10K-Rennen“ laufen. Das ist ein Massen-Event in der Nähe von Manchester, England. Bis jetzt haben sich 108 von unseren fast 1.500 Mitgliedern angemeldet, und wir erwarten, dass noch viel mehr dazukommen. Folglich wird auf diesem Event das größte Treffen von Vegan Runners stattfinden, das es jemals gegeben hat. Letztes Jahr hatten wir dort bereits die Rekordteilnehmerzahl von 70 Läufern. Wenn also irgendjemand von Euch sich zu dieser Zeit in England aufhält und Lust hat, sich uns an unserem großen Tag anzuschließen, würden wir uns sehr freuen, Euch dort zu sehen! Überdies findet am Vortag in der Nähe auch ein veganes Bierfestival statt, also schön vorsichtig sein!

Hier ist die Facebook-Gruppe, die wir für das Event erstellt haben:
facebook.com/groups/…/

Es gibt auch eine holländische Vegan-Runners-Gruppe, die teilnehmen möchte und den Besuch plant. Daher wäre es schön, einige von Euch ebenfalls als Repräsentanten in Schwarz und Grün dort zu sehen. Bitte teilt die Facebook-Gruppe in allen Vegan-Runners-Gruppen, die Ihr kennt und helft mit, dass unser Treffen nicht nur groß, sondern auch richtig international wird.

Danke für Eure Zeit! 🙂

<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000215466260" target="_blank">Kevin Dempsey</a>
Kevin Dempsey

Ein Bericht aus dem Vorjahr auf der englischsprachigen veganrunners.org.uk: The BIG Stockport 10k – Vegan Runners Takeover

* Übersetzung von Iris Ute Depping
Original:

Hello Vegan Runners BBI 🙂 First of all, my usual disclaimer: sincere apologies for English. OK, on to business! On September 17th 2017, Vegan Runners UK are targeting the BIG Stockport 10K race, near Manchester, England, as a mass-participation event. So far we have 108 of our almost 1,500 members signed up with plenty more to follow, so it’s easily going to be the largest gathering of Vegan Runners ever (last year we had 70 runners there – our previous record attendance). If any of you will be in the UK around that time and fancy joining us for our big day (there’s also a Vegan Beer festival nearby the day before – take care!), we would love to see you there! Here’s the facebook group created for the event: https://www.facebook.com/groups/1845922885687606/ There’s a group planning to visit from the Dutch Vegan Runners club, so it’d be great to see some of your guys there as well representing in the black and green. Please share this group with any other Vegan Runners/groups you know and help make our big meet-up a truly international gathering. Thank you for your time 🙂

Weihnachtsmärkte laufend erkunden, 09.12.16


Laufend ein paar Weihnachtsmärkte in Berlin erkunden und mal schauen, was es so für vegane Köstlichkeiten gibt. Treffpunkt war für uns 4 VeganRunner der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus, dort gab es erstmal einen Kinderpunsch zum „warmwerden“, von dort aus ging es zum Potsdamer Platz, hier gab es die erste Klopause und eine kleine Stärkung: frische Maronis. Lecker! Im Laufschritt ging es dann zum Ku’Damm, hier sind die Kartoffelpuffer mit Apfelmus lt. Mitarbeiter vegan 🌱 aber noch viel besser war der Stand Israeli Street Food: Seetang-Burger, Falafel, Schawarma und Süßkartoffelpommes. Alles vegan! SEHR LECKER! Ein Bratapfelpunsch später ging es dann noch zum Schloss Charlottenburg. Hier gab es nur noch einen Heidelbeerglühwein zum Abschluss, ein paar gebrannte Mandeln und immer wieder komische Blicke anderer Besucher.

Gelaufen sind wir locker und flockig ca. 9km von Markt zu Markt. Nächstes Jahr werden wir das wiederholen, mit hoffentlich noch mehr Läufern.

Wir wünschen Euch ein schönes Weihnachtsfest mit all euren Lieben sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

(Anika Wolters)

Der Berliner Weihnachtsmarktfahrplan 2016:

Quelle: www.anamea.de
Der Weihnachtsmarktfahrplan für Berlin. Grafik: Eike Mitte

Paarlauf in Mitte, 06.12.16


Ein Bericht von Kira Rehfeld:

Die Läufe des ABC Berlin sind immer toll organisiert (Danke!). Den Plänterwaldlauf demnächst verpassen wir, aber den Paarlauf wollten wir mitmachen. Matze und ich laufen ja unterschiedlich schnell, und so ist ein Paarlauf für uns mal die Möglichkeit zusammen zu starten und im kleinen auszuprobieren was wir nächstes Jahr vorhaben (… 24-Stunden-Paarlauf…).


Am Nikolaus-Abend machten wir uns also des Abends auf in das kleine Stadion (240m die Runde!) an der Jannowitzbrücke, zwischen Plattenblöcken eingeklemmt. Von weitem hört man schon die Musik, und Feuerwerk (nach dem Lauf vor uns) gab es auch.
Matze startete um 19:30, nach einer Runde übernahm ich, und so ging es weiter, immer weiter. Da die Runde so kurz ist läuft man eigentlich immer am Limit, und der Paarlaufpartner ist gefühlt immer vieeel zu schnell wieder da.

Das übergeben (per Hand-Abklatschen) klappte sehr gut. Die schnellste Mix-Staffel war anscheinend durch uns etwas unter Druck und verfolgte genau unsere Rundenzahl. Wir haben das nur am Rande mitgekriegt – wir hatten einfach nur Spaß am schnellen Laufen :-).

So wurden wir mit 17.26km/60min zweite von 16 bei den Mixed-Staffeln in unserem Lauf – supertoll!!

Liebe Grüße!

Kira

53km – Trail-Uewersauer (Luxemburg), 20.11.16

Laufbericht Trail-Uewersauer Luxemburg 2016
Ein Bericht von Pit Reger:

Nachdem ich letztes Jahr aus beruflichen Gründen beim Trail Uewersauer nicht hatte teilnehmen können, war es dieses Jahr wieder soweit. Seit nunmehr 13 Jahren wird der Trail Uewersauer in Luxemburg im Naturpark Uewersauer organisiert. Seit einigen Jahren gilt der Lauf auch regelmäßig als nationales Trail Championnat.
Da ich jedoch überwiegend in Berlin auf flachem Gelände trainiere, ist mir diese Wertung nicht sonderlich wichtig.

Ich war also schon ein paar Tage vorher schon nach Luxemburg gereist, habe die Zeit genutzt meine Eltern mal wieder zu besuchen, und ein wenig nichts zu tun. Da ich jedoch eine Woche vor Start noch mit meinem Ichias-Nerv und einer Erkältung leichte Meinungsverschiedenheiten hatte, ging ich eher nüchtern und ohne große Erwartung an den Start.

Der Start sollte morgens um 8.45 erfolgen. Dank der Orientierungskunst von meiner Fahrerin, die sich spontan dazu entschied in die komplett falsche Richtung zu fahren, kam ich nach 2-Stündiger Autofahrt erst am Rennort an, als das Feld bereits losgelaufen war. Also nichts mit entspannt warmlaufen oder Startnummern abholen. Ich rannte dem Feld also 15Minuten hinterher. Ein ordentlicher Schuss in den Ofen. Aber ich war nicht extra angereist, um dann direkt wieder nach Hause zu fahren.

So lief ich mit Musik auf den Ohren zuerst auf die Walker auf, um dann Stück für Stück die Trail Läufer zu erreichen. Die ersten 10km waren dann um die 48Minuten, die nächsten wieder ähnlich. Eigentlich schneller als geplant, aber was sollte an so einem Tag noch schief gehen.

Ich fühlte mich super und lief an einem nach dem anderen vorbei. So durfte es gerne weitergehen, dachte ich mir. Natürlich hatte ich gekonnt ignoriert, dass die erste Hälfte der Strecke etwas mehr bergab war.
Bei Kilometer 35 dann wie so oft. Durchhänger. Bei so gut wie jedem längeren Rennen habe ich meine 5 Kilometer. Die wollen dann nicht, die Moral ist so lala und ich fange an zu rechnen und zum Teil zu zweifeln. Dann esse ich wie verrückt und irgendwann gehts dann wieder. Dann ist aber schon fast Marathon Zeit und der Zug für eine gute Endzeit ist abgefahren. Während ich am Anfang noch mit einer 4Stunden 30Minuten geliebäugelt habe, ist jetzt 5Stunden und drüber angesagt.

Als dann am Ende das Wetter sich noch deutlich verschlechtert und wir oberhalb des Waldes über einen Kamm laufen wo es nur so stürmt denke ich nur noch ans ankommen.
Am Ende steht eine respektable Zeit von 5:29 auf der Uhr. Obwohl ich der festen Überzeugung war, dass ich fast 15 Minuten nach dem Feld losgelaufen bin, attestiert mir die offizielle Zeit nur dicke 4 Minuten. Damit war ich nur ziemlich genau eine Minute langsamer als vor 2 Jahren, wo es meines Erachtens deutlich bessere Bedingungen gab.
Wie auch immer. Ich bin im Ziel und auch wieder äußert glücklich.

Bis zum nächsten Mal.

Resultate 2016:
REGER, Pit N°148 TVB09 / Vegan Runners / CAB LUX 1992 MPlatz gesamt: 58 von 279 FinishernPlatz Männer: 57

split 1: 01:38.24
split 2: 03:33.10
split 3: 04:51.55
brutto: 05:33.57
netto: 05:29.48

Laufbericht: 2014
Laufbericht: 2013

Teltowkanal Halbmarathon, 06.11.16

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Teltowkanal Halbmarathon, ein Bericht von Lukas Stück:

Am 6.11. fand der Teltowkanal Halbmarathon nun zum bereits 13. Mal statt. Während ich das erste Mal an den Start gegangen bin, war Birgit hingegen die Jahre davor schon dabei. Am Zeppelin Ufer in Teltow gingen dann um 10:30, bei recht frischen Temperaturen, etwa 1500 Läuferinnen und Läufer an den Start. Zuvor gab es für die kleinen mit 800 m noch den Bambinilauf. Den Hauptlauf bildete dabei der Halbmarathon welcher aus drei Runden (je 7,1 km) bestand. Dabei führte die Strecke zunächst bis zum Teltower Damm und von dort aus am Teltowkanal entlang bis zur Brücke an der Wismarer Straße. Von hier aus ging es dann auf der anderen Seite wieder zurück. Für wen diese 3 Runden zu viel waren, konnte auch nur zwei (14 km) oder eine Runde laufen. Birgit und ich liefen beide jeweils die volle Distanz. Entlang der Strecke gab es zu beiden Seiten des Kanals Stände an denen man als Läufer mit Trinken versorgt wurde.
Eigentlich hatte ich vor dem Start die Absicht den Lauf in einem eher lockeren Tempo anzugehen, da ich nach dem Marathon ein wenig aus dem Training raus war. Mit dem Startschuss war diese Entscheidung dann allerdings hinfällig und ich ließ mich von den losrennenden Massen mitreißen. Meine Endzeit betrug dann Schlussendlich 1:33:00, womit ich in meiner Altersklasse auf dem 10. Platz und in der Gesamtwertung auf dem 38. Platz landete. TeltowkanalHalbmarathon16 - vorZielBirgit hatte sich vor dem Lauf als Ziel eine Zeit unter 1:55 vorgenommen und diese mit 1:52:15 deutlich unterboten, was den 4. Platz in der Altersklasse und insgesamt den 220. bedeutete.
Nach dem Lauf konnte man sich dann in dem großen Festzelt aufwärmen. Hier erfolgte vor dem Start die Ausgabe der Startnummern und nach dem Lauf dann die Siegerehrung. Für einen Platz auf dem Podest hat es für uns zwar nicht ganz gereicht, der Lauf hat aber sehr viel Spaß gemacht und mit unseren Zeiten waren wir zudem auch sehr zufrieden.

17. Traditionslauf in Hohen Neuendorf, 06.11.16

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(Ein Bericht von Karsten Meyer)

Am Mittwoch hatte ich noch Muskelkater in den Waden vom Lauf in der Hasenheide. Am Donnerstag war ich wieder zu einem kurzen Trainingslauf in der Lage. Heute nahmen Nora und ich am Traditionslauf in Hohen Neuendorf teil. Wir waren beide zum ersten Mal dabei.

Diese Veranstaltung hat mehrere Vorteile: Umkleideräume und Duschen, vegane Verpflegung, Stadionankunft, eine Medaille für jeden Zieleinläufer, Urkundenausdruck, Siegerehrungen für viele Altersklassen. Das Ganze für eine Startgebühr von nur 8,50 Euro. Na gut, für den veganen Kuchen gehen noch 50 Cent pro Stück drauf. Auch die Teilnehmerzahl kann sich sehen lassen: Allein auf der 10,6-km-Strecke kamen diesmal 148 Läuferinnen und Läufer ins Ziel.

Der Lauf war hauptsächlich ein Crosslauf über Waldwege mit geringen Höhenunterschieden. Wurzeln waren rot markiert. Gleich beim Start ereignete sich kurz vor uns ein Sturz. Später musste eine Läuferin verletzt ausscheiden. Ich wirkte im letzten Drittel des Laufes ziemlich schwach. Auf dem letzten Kilometer musste ich drei Läufer an mir vorbeilassen.

Ich liebe Stadionankünfte. Aber diesmal war ich zu schwach für einen Endspurt. Mit 51:43 min wurde ich 63., immerhin sicher in der vorderen Hälfte des Läuferfeldes. Der Lauf war nicht mein schlechtester in diesem Jahr, aber auch nicht berauschend. Dennoch hatten wir Grund zum Jubeln und warteten geduldig auf die entsprechende Siegerehrung: Nora wurde mit 57:48 min Dritte in ihrer Altersklasse. Ergebnisse ab Seite 9.
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Mein Abschluss 2016
6 Läufe zwischen 9 und 11 km Länge: Kreuzberger Viertelmarathon, Friedrichsfelder Gartenlauf, Nordahl-Grieg-Gedenklauf in Kleinmachnow, Run for Refugees aufm Tempelhofer Feld, Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf in der Hasenheide, Traditionslauf in Hohen Neuendorf. Jetzt kommt es darauf an, dass ich mit dem Training gut durch den Winter komme, denn 2017 sollen es mehr Läufe und längere Strecken werden.

Solidarische Grüße
Karsten

Veranstalter: ssv-hohen-neuendorf.de

Weitere Fotos:
http://www.ssv-hohen-neuendorf.de/wp-content/uploads/IMG_1519-9.jpg
http://www.ssv-hohen-neuendorf.de/wp-content/uploads/IMG_1582-12.jpg

39. Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf, 30.10.16

Jedes Jahr um diese Zeit veranstaltet der TuS Neukölln in der Hasenheide diesen Crosslauf. Die Kurven sind gut markiert, sodass sich niemand verlaufen kann. Hier und da stehen auch Posten an der Strecke, Zuschauer eher weniger. Wenn ich es im Archiv richtig gesehen habe, bin ich der erste Vegan Runner, der für die 10,7 (oder 10,84?) km antrat und ins Ziel kam. Beim Start um 10 Uhr 30 war es noch ziemlich kühl. Ich lief mit Jogging-Jacke, das Vegan-Runners-Shirt mit der Startnummer darüber, die Kaputze zugeschnürt. Nach dem ersten schweren Anstieg nahm ich die Kaputze ab.

Wahrlich, ich sage euch, das war der schwerste Lauf, den ich je mitgemacht habe. Der Lauf war etwa so lang wie der Nordahl-Grieg-Gedenklauf in Kleinmachnow, aber die Anstiege waren steiler. Wart ihr mal auf der Rixdorfer Höhe? Sie ist vergleichbar mit dem Berg, auf dem der Müggelturm steht. Zwei schwere Anstiege an der Rixdorfer Höhe waren Teil der Strecke. Die Läufer mussten dreimal da rüber. Ich versuchte gar nicht erst durchzulaufen. In der dritten Runde stützte ich mich sogar mit den Händen auf den Oberschenkeln auf, um die Anstiege zu schaffen. Die Abstiege waren ebenfalls schwieriger zu laufen als in Kleinmachnow, zum Teil mit engen Kurven. Auf den flacheren Abschnitten ging es zum Teil über schräge, holprige Wiesen. Es war eben ein Crosslauf.

Als 29. kam ich nach 56:35 min ins Ziel, deutlich langsamer als in Kleinmachnow. Für solch einen Lauf bräuchte ich wirklich eine besondere Vorbereitung. Schon kurz nach dem Lauf hingen die Ergebnisse am Wagen der Zeitnehmer aus. Es gab eine Menge Siegerehrungen für zig Altersklassen. Jeder, der es bis ins Ziel schaffte, konnte sich seine Urkunde ausdrucken lassen. Im Laufe der nächsten Woche soll ein Video von der Veranstaltung auf hauptstadtsport.tv veröffentlicht werden.

Die Nachteile der Veranstaltung:
1) Die Verpflegung besteht nur aus heißem Tee und kleinen grünen Äpfeln. Man sollte sich ein paar Energieriegel mitnehmen.
2) Taschen können auf eigene Gefahr im Start-Ziel-Bereich oder vor dem in der Nähe befindlichen Kiosk abgelegt werden. Kleine Taschen können aber vielleicht auch im Wagen der Zeitnehmer abgegeben werden.
3) Keine Duschen.

Solidarische Grüße
Karsten

Urkunde:
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