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Finsterwalder Dutzend, 09.09.17

Ein Bericht von Karsten Meyer.

In der Vorbereitung auf meinen zweiten Über-20-km-Lauf lief ich den Hennigsdorfer Citylauf (10,8 km in 50:17) und den Friedrichsfelder Gartenlauf (10,16 km in 47:09). Der Gartenlauf, bei dem ich meine Zeit um mehr als zweieinhalb Minuten verbessern konnte, fand leider zum letzten Mal statt. Der Citylauf in Hennigsdorf wechselte ungenau zwischen Straßen und Gehwegen, wobei die Straßenabschnitte nicht immer autofrei waren. Stefanie von Laufen gegen Leiden (Foto) wurde dort Zweite in ihrer Altersklasse. Im Training lief ich 12 km unter 57 Minuten.

Finsterwalde liegt in der Niederlausitz. Per Zug brauchte ich vom Bahnhof Lichtenberg mit Umstieg in Calau etwa eine Stunde und 45 Minuten. Vom Bahnhof Finsterwalde bis zum Stadion des Friedens waren es zu Fuß 20 Minuten.

Die Veranstaltung heißt Finsterwalder Dutzend, weil sie normalerweise zwölf Wettbewerbe umfasst. Die Marathonstrecke verläuft wohl auch durch zwölf Orte. Auch diesmal sollten es wieder zwölf Wettbewerbe sein, aber das Skating wurde wegen zu geringer Teilnahme abgesagt.

Start des Halbmarathons war um 15:45 Uhr MESZ. Nur 47 Läuferinnen und Läufer traten an. Das Wetter war angenehm, nicht zu warm, nicht zu kalt.
Es nieselte leicht. Bei dem Wetter musste ich unterwegs nichts trinken.
An den meisten Verpflegungsstellen lief ich einfach vorbei. Ich nahm nur zwei Apfelstücke, die ich während des Laufens langsam zerkaute.

Die Strecke war einfach, die Höhenunterschiede gering. Die meiste Zeit blieb ich locker und versuchte, gleichmäßig zu laufen. Ich hätte mir die Kilometerzahlen der Verpflegungsstellen nicht merken müssen, denn an der Strecke wurden die restlichen Kilometer bis zum Ziel angezeigt. So wusste ich immer ungefähr, wie schnell ich war. Im Schlussteil der Strecke vermischte sich die Halbmarathon-Gruppe mit den Gruppen der anderen Läufe. Das war kein Problem. Auf dem letzten Kilometer, kurz vor dem Stadion, ging es noch über matschigen Boden. Das fiel nicht mehr ins Gewicht. Meine Verfolger konnte ich auf Abstand halten. Obwohl ich niemanden mehr überholen konnte, zeigte ich einen Endspurt auf der Tartanbahn. Ich liebe Endspurts auf Tartanbahnen.

Mit der Zeit von 1:42:37 bin ich zufrieden. Sie lässt auf eine 25-km-Zeit unter zwei Stunden hoffen. Die werde ich vielleicht nächstes Jahr laufen.

Die Veranstaltung ist sehr empfehlenswert. Da der Start am Nachmittag ist, muss man nicht allzu früh aufstehen, um pünktlich da zu sein.
Startgebühr für den Halbmarathon: 16 Euro. Start und Ziel im Stadion des Friedens. Mehrere Verpflegungsstellen an der Strecke. Weitere Verpflegung im Ziel. Medaillen, Urkunden, Siegerehrungen. Umkleideräume, Duschen. Finsterwalde ist nicht finster. Vielleicht werde ich nächstes Jahr dort die 28 km laufen.

Solidarische Grüße
Karsten

1. Trebbiner Naturlauf, 09.07.17

Karsten vor dem Start
Trebbin liegt zwischen Ludwigsfelde im Norden, Zossen im Osten, Luckenwalde im Süden und Beelitz im Westen. Von mehreren Berliner Bahnhöfen fahren Regionalzüge (RE 3) dorthin. Vom U-Bahnhof Friedrichsfelde mit Umsteigen am Alex und am Potsdamer Platz brauchte ich etwas mehr als eine Stunde bis zum Bahnhof Trebbin. Zu Fuß vom Bahnhof Trebbin bis zum Start-/Ziel-Bereich an der Goethestraße waren es
15 Minuten.

Aus mehreren Gründen war mein Wintertraining schlecht bis gar nicht verlaufen. Im Frühling hatte ich lange gebraucht, um wieder in Form zu kommen. Anfang Juni hatte meine 10-km-Zeit noch über 50 Minuten gelegen.
Ende Juni hatte ich die für einen Halbmarathon geeignete Form erreicht.
Doch in den letzten Junitagen war mein Training gestört worden – erst durch einen Kriebelmückenbiss am rechten Knie (Histamin im Speichel der Kriebelmücke, geschwollenes Knie wegen Histaminunverträglichkeit) und dann durch Dauerregen.

Der Naturlauf in Trebbin war meine erste Laufveranstaltung in diesem Jahr und mein erster Halbmarathon überhaupt. Das Wetter passte: weniger als 20°, kaum Wind, starke Bewölkung. Während der zweiten Hälfte des Rennens nieselte es leicht. Start war um 10 Uhr MESZ. Mehr als 100 Läuferinnen und Läufer traten an. Ein bekannter aus früheren Laufveranstaltungen, Winfried, war dabei, aber ich war der einzige Vegan Runner.

Ich hatte das Profil der Strecke vorher im Internet gesehen, aber nicht den Boden. Böse Überraschung: feinster märkischer Sand auf mehr als der Hälfte der Strecke. Es war nicht nur ein Halbmarathon. Es war ein Crosslauf. Wald- und Feldwege und immer wieder Sand. Auf den letzten acht Kilometern musste ich ein paar Gehpausen einlegen. Aufmunternde Worte von Läufern, die an mir vorbeizogen.

Vor dem Start hatte ich gemeint, ich würde etwa die gleiche Zeit wie Winfried laufen können. Ich würde schneller angehen, aber er würde mich am Ende wahrscheinlich einholen. So kam es dann auch. Auf dem letzten Kilometer zog er an mir vorbei. Winfried siegte in seiner Altersklasse.
Nach über zwei Stunden kam ich endlich ins Ziel, total kaputt, dreckige Waden, Sand in den Schuhen. Platz 60 von 109. Ein Platz im mittleren Drittel. Immerhin.

Winfried hatte 22,3 km gemessen. Na toll! Auch noch mehr als ein Kilometer zu viel! Meine Zeit von 2:01:52h ist nicht als Maßstab für meinen nächsten Halbmarathon-Versuch geeignet. Ein Vorteil ist, dass mir die Trainingsläufe auf festem Boden ab jetzt leichter fallen werden.

Die Startgebühr betrug 18 Euro. Die Veranstaltung war vorbildlich organisiert. Vor dem Start gab es einen Starterbeutel mit kleinen Überraschungen. Mehrere Verpflegungsstände an der Strecke. Weitere Verpflegung im Ziel. Siegerehrungen, Pokale, Medaillen, Urkunden.
Umkleiderräume und Duschen. Empfehlen kann ich den Lauf aber nur jenen, die gerne auf Sand laufen.

Solidarische Grüße
Karsten

 

Veranstalter: sc-trebbin.de

Marathoncamp, 30.06.- 02.07.17

Nicole im Marathoncamp

Marathoncamp 30.06.- 02.07.2017

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk…

Wer hätte das gedacht, dass ich dieses Jahr beim 44. Berlin Marathon starte? Ich sicherlich am wenigsten. Letztes Jahr fieberte ich nach einem Ermüdungsbruch noch vorm TV mit und kämpfte mich Anfang dieses Jahres mental und körperlich wieder zurück.
Das Highlight war für mich der Halbmarathon beim BIG 25, den ich das erste Mal unter 2h finishte. Danach hat es mich wieder gepackt und ich war fast etwas traurig, dass ein Marathon dieses Jahr nicht mehr möglich war. Denn mein erster Marathon sollte natürlich der meiner Herzheimat sein und in Berlin ist es bekanntlich nicht so einfach einen Platz zu ergattern. Vor allem 4 Monate vorher… Doch dann kam mein Geburtstag und meine bessere Hälfte schenkte mir das Marathoncamp vom SMS Medical Institute, inklusive Startplatz… Ihm lag viel daran mir damit eine Freude zu bereiten, aber auch mich gut vorbereitet zu wissen. Und das wurde ich definitiv…

Das Camp ging drei Tage lang und begann mit einem Kennenlernen der weiteren 14 Teilnehmer*innen und der Vorstellung des professionellen Teams, das uns in den nächsten Tagen begleitete: Natalie Baron – Assistenz und Pacerin beim Laktattest, Dr. Matthias Krüll – Fachmann für Prävention und medizinische Fragen, Dr. Srdan Popovic – Coach und Biomechanik-Fachmann, Matthias Jaworski – Coach und Fachmann für Leistungsdiagnostik und Lennart Sponar – Coach und Campleiter.

Hier seht ihr das komplette Programm:

Danach ging es zum Laktatfeldtest auf der Tartanbahn. Die Ergebnisse bekamen wir noch am selben Abend per Mail zugeschickt wodurch jeder zeitnah wusste, wo man in Bezug auf den Marathon leistungsspezifisch steht. Hierzu wurden wir auch entsprechend beraten. Alle Coaches hatten während dem Wochenende, aber auch per Mailkontakt danach, immer ein offenes Ohr und gaben wertvolle Tipps in Bezug auf einen individuellen Plan, Laufstil, Prävention/ Vermeidung von Verletzungen sowie den richtigen Schuh. Auch Ernährung rund ums laufen war natürlich ein Thema. Aber auch hier gab es ein gutes Miteinander und positive Gespräche. Bei den Teilnehmer*innen waren einige dabei, die schon etliche Marathons und/oder Ultraläufe bestritten hatten. Auch hieraus ergaben sich interessante Gespräche, die mich fesselten und mich in meinem Vorhaben noch mehr bestärkten.

Während dem gesamten Wochenende fühlte ich mich ernst genommen in meinen Fragen und entsprechend wirklich gut beraten. So konnten viele Fragezeichen in meinem Kopf durch das Camp geklärt werden, was mich mental noch mehr stärkte und mir in Bezug auf die nächsten 12 Trainingswochen und den Marathon Sicherheit gegeben hat. Auch wurde ich in meiner Vorliebe in Bezug auf das nüchtern laufen beim LDL bestärkt. Im Gegensatz dazu werde ich mich in den nächsten Wochen bei Tempoläufen an selbstgemachte Gels herantasten.

Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag zur Lauftechnik und der intensive Trainingsnachmittag hierzu. Aber auch der letzte Tag, der als aktives Element „nur“ ein LDL beinhalten sollte, überraschte mich sehr und war letztendlich ein guter Abschluss. Hier ging es zum Tiergarten auf eine 3km Strecke was mich befürchten lies, dass es etwas eintönig werden würde. Denn zunächst gaaanz langsames Pulstraining für mich (nach Puls laufen fällt mir sehr schwer) und das 90-120min auf einer 3km Strecke. Doch auch hier kamen die Coaches bei jedem jeweils eine Runde mit und besprachen nochmal individuelle Themen und wiesen auf weitere wichtige Schwerpunkte im Training hin. Den LDL beendete ich nach knapp 90min da mein rechter Fuß anfing zu schmerzen. Ein leichtes zwicken bemerkte ich bereits einen Tag zuvor beim rückwärtslaufen. Denn auch das wurde mir wieder bewusst: Lerne auf deinen Körper zu hören und handele danach!

Rundum war es ein wirklich informatives, intensives und anstrengendes Wochenende bei dem ich jederzeit wieder teilnehmen würde und somit nur empfehlen kann 😊.

Liebe Grüße
Nicole

Die erste Leistungsdiagnostik


Die erste Leistungsdiagnostik

Das Marathontraining steht bevor, man sucht sich einen Trainingsplan heraus, sinnt über neue Laufschuhe nach und überlegt, die Energiegele nun doch endlich mal selbst herzustellen. Nachdem ich nun mehrere Monate, bzw. etwa ein halbes Jahr, eher gemütlich vor mich hintrainiert habe, mehr oder weniger regelmäßig, hatte ich jetzt beschlossen, es mal wieder richtig anzugehen. Doch wo stehe ich nun, nach so langer Pause? Um das herauszufinden habe ich einen Termin im Zentrum für Sportmedizin (Standort Olympiapark) gemacht und heute war es dann soweit.
Für mich war es die allererste Leistungsdiagnostik und entsprechend aufgeregt war ich. Da einige mich gefragt haben, wie so eine Diagnostik abläuft, versuche ich im Folgenden die wesentlichen Punkte grob darzustellen. Nach einer kurzen Einführung was mich heute erwartet, begann die Untersuchung mit einer Urinprobe. Es folgte dann das erste Gespräch mit dem Sportmediziner, in meinem Fall Frau Dr. Utsch. Sie checkte zunächst den Fragebogen (Erkrankungen in der Familie, Medikamente, Trainingspensum, Beschwerden…), den ich zuvor ausfüllen musste. Dann wurden Puls und Blutdruck gemessen, die Beweglichkeit getestet, der Brustkorb abgehört, die Wirbelsäule abgetastet und eventuelle Fehlstellungen wurden notiert. Anschließend ging es rein in die Sportklamotten. Bevor es auf das Laufband ging, wurden aber zunächst noch Körpergröße, -gewicht und -fettanteil ermittelt, sowie ein Lungenfunktionstest durchgeführt.
Dann endlich, das Laufband. Allerdings erst nachdem ich erst an allen Ecken und Enden verkabelt worden bin (Belastungs-EKG) und einen Brustgurt zur Pulskontrolle angelegt bekommen habe. Jetzt aber. Drei Minuten lang ging es in einem gemütlichen Tempo ganz langsam los (6:30 min/km?). Es folgte eine 30-Sekunden-Pause, in der dann zum ersten Mal Blut aus dem Ohrläppchen für den berühmten Laktattest abgenommen worden ist. Weiter ging es mit dem nächsten Belastungsintervall für drei Minuten, diesmal etwas schneller, und anschließend wieder eine 30-Sekunden-Pause für die Blutabnahme. Dieses Schema wiederholte sich und das Tempo wurde pro Zeitintervall immer um 20-30 Sekunden weiter gesteigert. Das Ende des Belastungstests ist quasi dann erreicht, wenn man merkt, dass das jeweilige Tempo nicht mehr gehalten werden kann. Nach einem kurzen Cool-Down war dann eigentlich auch schon alles vorbei.
Es ging unter die Dusche und dann wieder ins Sprechzimmer zur Auswertung. Alle aufgenommenen Werte werden besprochen, man erfährt wo das eigene GA1-, GA2- und Tempolauf-Tempo liegt und ob die gesetzten Ziele auch realistisch sind, bzw. ob nicht sogar mehr geht. Die komplette Auswertung bekommt man wohl nach einigen Tagen per Mail zugesendet. Es besteht auch die Möglichkeit, zusätzlich ein großes Blutbild anfertigen zu lassen. Diese Option habe ich allerdings nicht wahrgenommen. Das ganze Prozedere dauerte 2.5 Stunden und die Kosten lagen bei 153 Euro. Ich persönlich fand den Test sehr hilfreich. Nicht nur, dass ich jetzt weiß wo ich leistungsmäßig stehe, sondern auch, weil ich nun sicher sein kann, dass mit Herz und Kreislauf alles tip top ist und dem Marathontraining nichts mehr im Wege steht.

Liebste Grüße,
Jessi

Links:
Zentrum für Sportmedizin

Getting Tough, 10.06.17

Steve Klockow in Aktion

Ein brennender Nachmittag in der sonnigen Hölle von Mellrichstadt.

Der Name: „Getting Tough“ steht an sich für Eiseskälte, Leiden und Schmerzen. Das ist es, was in mir so viel Leidenschaft erweckt. Manche Leute mögen Kegeln, Spazieren oder Fischen, ich mag es Menschen vor Schmerzen leiden zu sehen 😀

Es ist nicht das Leiden an sich, sondern mehr die Tatsache, dass diese Leute Schmerzen ertragen, sich aber trotzdem nach Vorne kämpfen. Dieses Gefühl „nicht aufzugeben“ weckt in mir sehr viel Motivation und Wärme. Und im Feuer von Mellrichstadt war da einiges möglich.

Nach anfänglichen Wartezeiten wegen Naturschützern, die einen besonderen Uhu vor uns retten wollten, ging es los. Die Sonne brannte. Wie immer halb nackt, mit Flipflops oder barfuß ging ich mit den Sturmwölfen zur Startlinie.

Selbst dem Kalinator vielen meine dürftigen oder fehlenden Fußkleider auf und er fragte mich durchs Mikro, ob das tatsächlich mein Ernst sei. Meine Antwort äußerte sich in einem entspannten Lächeln.

Wenn ich mich selbst frage, warum ich das immer tue, gebe ich mir immer wieder die selbe Antwort: „Ich liebe es unter den schwierigsten Bedingungen das Beste zu erreichen.“ Ich kam untrainiert, mit dickem Bauch, bei brennender Sonne, ohne Sonnencreme und ohne Schuhe. Meine Gedanken waren fokussiert. Niederlage, Aufgeben oder mich zu verletzen gab es in meinen Gedanken nicht. Ich wäre auch weiter gelaufen, wenn ich mich verletzt hätte. So lange ich mich bewegen kann, komme ich durchs Ziel.

Der Startschuss fiel. Jetzt ging es los: Nun ist alles gefragt und es geht nur noch darum, wie hart du bist und was du ertragen kannst oder ob du zusammenbrichst. Was steckt in dir und wie weit gehst du wirklich?

Ich liebe es!

Männer, Frauen, alles von klein, dick, groß, schlank dabei. Die meisten natürlich muskulös, aber eben nicht alle. Und ich glaube, es zählen nicht die Muskeln, sondern die Gedanken. Du stehst und fällst mit dem Kopf. Wenn du dich den Schmerzen ergibst, hast du verloren, egal, wie gut dein Körper trainiert ist.

Mein Geist ist stark. Mein Körper wird meinen Gedanken folgen. Und so krochen, rannten und sprangen wir in den Schlamm und die Wassergräben.

Das ist schon alles nett, doch wie kann man einen Sommerlauf auch richtig hart machen?, wo in den Winterläufen doch sonst die Kälte das größte Hindernis ist.

Die Antwort war klar: „mit vielen harten und gemeinen Hindernissen“.

Nach gefühlten fünf Minuten war es soweit. Wir bekamen einen Sandsack auf die Schultern, der (wenn es mich nicht täuscht) 35 Kg schwer war. Nun ging es erstmal bergauf mit dem Sandsack, 1,9 Km lang.

Schnell machte sich bei mir das fehlende Training bemerkbar und ich schnaufte wahnsinnig wenn es hochging, und es ging sehr weit hoch.

Schritt für Schritt. Ich versuche den Sandsack so auszubalancieren, dass ich so wenig Kraft wie möglich nutzen muss. Ein Stück nach vorne zieht zu sehr nach vorn, zu weit nach hinten ist auch nicht so leicht, aber doch leichter als nach vorne, also trage ich ihn ein bisschen nach hinten geneigt.

Endlich auf dem Gipfel angekommen, ging es nun wieder bergab. Ich war jetzt schon ganz schön alle, wollte langsam gehen, hatte aber immer noch den Sandsack auf den Schultern. Ich beschloss also einen leichten Laufschritt einzulegen, um den kraftraubenden und verdammt schweren Sandsack schneller los zu werden.

Alle Wölfe außer mir waren trainiert, also alle schon lange weg.

Endlich sah ich das Ende dieser Etappe. Mein Schritt wurde schneller. Sandsack weg und weiter. „Jetzt wieder schneller laufen und die anderen einholen“. Einziges Problem: „Scheiße, ich bin total alle“. Ein unglaublich schönes Phänomen ist aber, dass man sich nach einer solchen Tortur sehr sehr leicht und befreit fühlt. Die Last auf meinen Schultern war weg und sie fühlten sich total geschmeidig an.

Nun lief ich was die Beine hergaben.

Holzwände waren zu überwinden, ca. 2,5 Meter hoch.

Die anderen Läufer waren von meiner fehlenden Fußbekleidung angetan und würdigten es mit eilender Hilfe.

Nun war es für mich an der Zeit wieder neue Menschen in mein Herz zu lassen.

Martin (mein neuer Held) rannte jedes Mal vor, wenn eine Wand kam und half mir mit einer Räuberleiter drüber zu kommen.

Beim ersten Mal bedankte ich mich, beim zweiten Mal lächelte ich schon mehr und beim dritten Mal nahm ich ihn in den Arm und dankte ihm herzlich, dass er mir diese Mühe ersparte.

Ich liebe diesen Zusammenhalt. Wir haben uns vorher noch nie gesehen und helfen uns doch in den schwierigsten Situationen. Sowas verdient Respekt und Anerkennung.

Doch ich bin ein Kämpfer und wollte mehr. Das Blut kochte in meinen Adern und ich musste mehr erreichen. Also rannte ich nach der dritten Wand nach vorn und nahm die kommenden Wände allein. Fuß an die Seite auf den Stützbalken und das andere Bein drüber geschwungen. So ging es auch sehr schnell und vor allem allein. Jetzt kam der Wolf in mir zum Vorschein und ich rannte wie besessen.

Immer wieder kam ich in Situationen in denen der Boden so steinig war, dass ich am liebsten meine Flipsis angezogen hätte. Wenige Meter später sah ich aber wieder Schlamm und so ließ ich sie aus.

Ich liebe es barfuß zu laufen. Es ist wie eine Passion für mich, mich natürlich zu bewegen. Viele Menschen mögen anders darüber denken, aber ich liebe es. Die Haut der Füße wird mit der Zeit auch immer härter und so kann ich mittlerweile auch immer steinigere Strecken unten ohne laufen.

Nur für besonders harte Stellen habe ich die Flipflops bei. Wenn es gefährlich wird, weil die Steine im Untergrund durchgehend scharfkantig sind, zieh ich die kleinen Scheißer an um mich doch noch etwas zu schützen.

Vom Ehrgeiz gepackt lief ich schneller und schneller. Nun kam ein neuer Gegner: „die Sonne“. Selbstredend habe ich vergessen, Sonnencreme aufzutragen. Ich creme mich so gut wie nie ein und dachte, es wird schon nicht so schlimm werden. Fazit: „es war die Hölle“. Meine Haut brannte von oben bis unten und ich war erst wenige Kilometer unterwegs. Da kam noch einiges und ich musste etwas tun.

Krebsrot dachte ich erst an Pflanzen. Spitzwegerich (sieht so ähnlich aus wie Löwenzahn) bringt gute Heilung, aber nur, wenn man dann nicht mehr in der Sonne ist. Ich war aber noch über Stunden in der Sonne unterwegs. Ich brauchte etwas, was die Haut abdeckt und kühlt. Klar, ich war ja im Wald.

Und was gibt es im Wald zur Genüge? Schlamm!

Ich hielt an der nächsten Pfütze an und rieb meine Schultern und meinen Hals mit Schlamm ein. Er kühlte fein. Die Haut war auch schon recht rot und heiß. Es war höchste Zeit zu handeln. Der Schlamm tat mir gut und ich rieb mich stark damit ein, damit keine Sonne mehr auf die Haut kam.

Wenn ich andere Läufer nun sah, waren die Reaktionen immer in zwei Kategorien aufgeteilt.

1. (verwundert) „Warum machst du das?“ – „Weil ich mir sonst die Haut stark verbrenne.“
2. (mit einem dicken Grinsen) „Cool, das machen die Wildschweine, Elefanten und sämtliche, andere Waldtiere auch.“

Egal, gelächelt und weiter, es gibt noch viel zu tun und wir sind noch nicht am Ziel.

Ich nehme die Hindernisse meist sehr schnell und leicht. Immer wieder merke ich, dass ich ziemlich gut mit den Hindernissen umgehen kann. Wenn andere Leute manchmal zwei Minuten dafür brauchen, bin ich meist in 20 Sekunden drüber, dafür stinke ich total beim Laufen ab, regelmäßiges Training ist eben noch nicht so meine Stärke.

Ich konnte die meisten Hindernisse also sehr schnell nehmen und holte sogar meine Wölfe manchmal wieder ein. Aber einmal eingeholt, waren sie bei der nächsten Laufstrecke auch schon wieder verschwunden.

Nicht so schlimm, ich kann auch mal allein laufen. Der Matsch kühlte meine Haut und schützte mich vor der brennenden Sonne. Ich fühlte mich wie ein Urmensch, aber es sah auch verdammt klasse aus 😀

Im Wald war es schattig, viele kleine, abgefuckte Übungen, Steine für 100 Meter tragen, Holzscheiben 100 Meter tragen, Sandsäcke …, Kugeln …..

Mein Körper schrie nach Wasser und Nährstoffen. Zum Glück gab es Martin und seinen Freund Andreas, die mir eine dopingartig wirkende Kaumasse gaben. Andreas sagte mir: „einmal zerbeißen, in beide Backen legen und nicht weiter kauen, einfach zerlaufen lassen“. Gesagt, getan …, sofort hatte ich wieder Power und legte weiter los. Mit dicken Hamsterbacken (wegen dem Gummizeug) lief ich mit großen Schritten, gestärkt, weiter.

Endlich kam mal wieder ein Hindernis meines Geschmackes. Ein Gerüst mit quer liegenden Holzstangen. Über eine Stange drüber klettern unter der nächsten unten durch (in 1,5 Meter Höhe), ohne runter zu fallen. Endlich durfte ich mal wieder etwas meinem Kopf einsetzen und mit relativ guter körperlicher Geschmeidigkeit glänzen 😀

Ich meisterte die Aufgabe phantastisch und scheiterte bei der letzten Stange. Schei… runtergefallen, 30 Burpees (in Liegstützposition stehen, dann in die Hocke gehen und einen Hockstrecksprung machen)

Doch alles egal, es gab Wasser!

Kraftgetankt, weiter geht es, die Hälfte ist geschafft. Der Wald zieht sich, doch die Wege sind mit viele kleinen Hindernissen wie Holz, Ästen und spitzen Steinen gefüllt. Ich fokussiere mich auf die Grasnarben und laufe immer im weichen, wenn ich eine Stelle sehe.

Heute will ich mich mal nicht verletzen. Ich reiße mir oft genug die Füße in den Läufen auf, damit soll heute Schluss sein. Heute will ich verletzungsfrei ins Ziel kommen. Doch selbst wenn es passiert, mache ich weiter.

Sowas kann theoretisch bei jedem Schritt passieren, also mache ich mir keine Gedanken darüber und laufe einfach weiter.

Aus dem Wald geht es wieder in die Sonne und bald zum Steinbruch.

Was für eine unfassbar schöne Umgebung. Tief beeindruckt laufe ich zu den Klippen, wo ich viele Leute warten sehe. Ich geselle mich zu ihnen und schaue was dort passiert.

Es ist eine Bergschlucht, an der man sich mit einem Seil ablassen muss. Einige Läufer sind sehr sehr schnell, andere sehr ängstlich und daher langsam. Die Schlucht ist steil und das Abseilen alles andere als alltäglich. Ich verstehe jede Angst. Doch da mir der Rücken von der Sonne brennt, drängle ich mich höflich und mit einem freundlichen Lächeln vor.

Ich lasse mich, ohne Schuhe, in die Schlucht hinab. Unten geht es zu einem steinigen Kreis von ca 100 Metern. Dort sollen wir eine Holzpalette mit zwei Sandsäcken (ca. 70 Kg) ziehen. Ich gehe zu einem Läufer, der fertig ist und sage ihm: „gib mal her, ich übernehme ab hier“. Im nächsten Moment breche ich fast zusammen, weil ich so gut wie gar nicht voran komme. Schei… ist das Ding schwer zu bewegen. Ich kämpfe stark, weil ich mit den Flipflops nur schlecht auf dem Schotter weiter komme. Die Runde zieht sich sehr sehr lang, aber auch dieses Hindernis ist irgendwann geschafft.

Direkt danach geht es bergab, weiter in die Schlucht. Ich bin verwirrt, weil ich zwei Wege sehe, erst später bemerke ich den Pfeil mit der Richtung, die wir nehmen sollen.

In der Schlucht angekommen, sehe ich einen der Helfer, der mir sagt, dass es nun nach oben geht.

Mit einem Blick nach oben fange ich gedanklich an zu stottern. Der scheiß Berg ist echt hoch und super steil. In solchen Situationen bekommt man sogar mich manchmal zum fassungslosen Staunen. Wenn ich mit einer Sache überfallen werde, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.

Also bergauf und hoch hinaus.

Der Untergrund ist Gift für meine Füße. Alles gesplitterte Steine, sau scharf. Ich ziehe die Flipflops an und gehe ganz vorsichtig hoch, nur nicht zur Seite fallen, denn der Berg ist steil und die Steine sind scharf.

Mit viel Feingefühl, das ich noch nicht verloren habe, gehe ich Schritt für Schritt. Oben angekommen, gibt es die nächste Gemeinheit. Einen Eimer voller kleiner Steine tragen. Ich weiß nicht wie schwer er ist (sau schwer), aber ich sehe die anderen schon sehr stöhnen. Da ich ihn relativ günstig auf den Nacken, zwischen die Schultern lege, komme ich recht gut voran. Die 100 Meter habe ich nun auch geschafft.

Es geht weiter in eine Heide. Dummerweise sehe ich in der Ferne (links von mir, mehrere hundert Meter entfernt) Läufer und weiß, dass es jetzt eine ganze Weile erstmal in der Sonne weiter geht.

Ich höre auf zu denken und nehme den Weg. Schritt für Schritt. Die Sonne brennt, doch der Schlamm hält sich ganz gut auf meinen Schultern. trotzdem will ich so schnell wie möglich wieder aus der Sonne kommen. Ich halte den Laufschritt, fast geradlinig. Manchmal muss ich doch gehen, da es einfach zu anstrengend ist.

Die Hälfte der Strecke ist geschafft. Ich sehe wenige hundert Meter vor mir andere Läufer. Bis ich merke, dass ich an eine Kreuzung komme, an der ich noch eine ganze Strecke nach rechts und später links laufen muss, deprimierend aber nicht zu ändern. Wieder höre ich auf zu denken und konzentriere mich auf die Schritte. Ich atme gut, der Schritt funktioniert, die Schultern sind durch den Schlamm geschützt, zwischendurch kommt etwas Wind. Ich fühle mich also gut.

Ich sehe das Ende des Weges. Schnell einen Stein weit werfen und ab zur nächsten Wasserstation. Endlich gibt es sogar Bananen. Nach zwei Bananen ist der Kraftspeicher und der Magen wieder gefüllt. Ich kann mich etwas besser bewegen doch mir fehlt das Salz.

Ich kriege langsam kleine Krämpfe und das dehnen reicht nicht mehr. Schlimmer wird es bei den nächsten Hindernissen.

Ich komme dem Killingfield langsam näher. Aber wie heißt es immer so schön, das Beste kommt zuletzt.

Ich laufe mit großer Freude weiter, weil ich weiß, dass ich bald dort bin. Endlich kann ich die Sturmwölfe wieder sehen, mit Ihnen heulen und natürlich meine Freundin erblicken, die am Ziel schon auf mich wartet.

Ich komme ins Killingfield und nehme die nächsten Schlammlöcher. Jedes einzelne mit Bedacht. Immer Stück für Stück. Wenn ich jetzt zu überhastet bin, verletze ich mich vielleicht noch. Also alles mit viel Feingefühl meistern. Das Wasser ist kühl, aber die Berge sind rutschig, so rutschig, dass ich mir etwas überlegen muss um aus den Wassergräben wieder raus zu kommen. Es ist nicht leicht, aber ich finde einen Weg.

An den hohen Balken, die jetzt kommen, scheitere ich beim ersten Anlauf. Doch ich gebe ich nicht auf. Der zweite Anlauf ist schneller und mit genug Power komme ich auch drüber. Auf den nächsten Tonnen, die ich überqueren muss bekomme ich starke Krämpfe. Die Wade total verkrampft und verhärtet. Ich strecke das Bein vor Schmerzen. Andere Läufer wollen mir helfen und dehnen es ein bisschen. Unter starken Schmerzen muss ich kurz sitzen bleiben. Jetzt beginnt der interessante Teil des Laufes.

Ich bin schon so ausgelaugt, dass ich kaum noch Feingefühl habe und die Schmerzen von Mal zu Mal stärker werden. Nun kommt es darauf an. Jetzt kann ich zeigen, aus welchem Holz ich geschnitzt bin.

Als ich mich wieder bewegen kann, klettere ich von der Tonne runter und dehne die Wade. Ich werde nun vorsichtig sein, dass ich das Bein nicht mehr so stark einbeuge, so ist die Wahrscheinlichkeit für Wadenkrämpfe geringer.

Jetzt wird es fies. Direkt am Ende, wo kein Mensch mehr Kraft hat, kommt es dick, Hangelhindernisse. Ich sehe sie und denke nichts freundliches…

Ich gehe zu dem Helfer und frage ihn, was ich machen muss, wenn ich es nicht schaffe, mich über den Parkour zu hangeln. Er sagt, dass ich zur Strafe eine Steinkugel tragen muss.

Ich schaue nach der Steinkugel, lächle ihn an und gehe durch das Hangelhindernis durch, direkt zur Strafstelle und absolviere die Strafe mit der Kugel.

Ich finde es immer witzig, wenn die Strafe leichter ist als die Übung, die man machen soll, um keine Strafe zu bekommen. Die Kletterwand schaffe ich auch nicht mehr, da ich kaum noch Feingefühl in mir habe. Ich setze diese Strafe also gleich noch mit hinten dran. Wieder Krämpfe in der Wade, aber ich bin auch schon fast am Ende.

Jetzt wieder ein Hangelhindernis. Ich hangele mich tatsächlich bis zum Ende durch und sehe eine Wand, so wie man sie mit einem Fahrrad oder Skateboard hochfährt. Ich sehe, wie die Leute mit starkem Anlauf dort hoch rennen und versuchen die Hände der anderen im Sprung zu greifen.

Weil ich dort ein Seil hängen sehe, bin ich ein bisschen verwundert und gehe ganz entspannt dort hin um das Seil zu greifen. Ich gehe relativ geschmeidig hoch und werde von den anderen hochgezogen. Ich reiße das Bein ein letztes Mal hoch und rolle mich auf die Plattform. Das Bein schön gestreckt halten, damit es nicht wieder krampft.

Auf der anderen Seite muss man runter ins Wasser rutschen. Als ich im Wasser lande, bin ich ein bisschen orientierungslos, weil ich nicht weiß, wo es raus geht. Schon relativ verwirrt, folge ich der Richtung, die mir die Leute mit dem Finger zeigen.

Als ich raus klettere sehe ich auf einmal, dass ich schon im Ziel bin. Endlich kann ich fast alle Sturmwölfe und meine Freundin in die Arme schließen. Die Medaille ist wie immer wunderschön!

Fazit: Da haben sich der Kalinator und der Capitano doch ganz schön was einfallen lassen.

Für mich persönlich waren es zu viele Hindernisse, an denen man wirklich etwas schaffen musste. Ich bin ja eher so der Typ, der gern mit Geschmeidigkeit und Lösungen an schwere Hindernisse heran geht. Ich mag es mehr meinen Kopf einzusetzen. Wenn ich aber nur Kugeln tragen muss, kommt der Kopf meist zu kurz.

Im selben Moment sagt mir das aber auch, dass ich endlich mal beginnen sollte zu trainieren, aber das sage ich mir auch nach jedem anderen Lauf 😀

Mein Fazit ist also: Es war hart und gut, aber im Enddefekt ersetzt nichts die Kälte des Winters. Die Kälte macht für mich den größten Reiz aus. Die Sonne war auch hart, aber ich konnte sie mit Schlamm überlisten, und auch wenn er regelmäßig getrocknet und dadurch abgefallen ist, hat es super funktioniert.

Resultat: Schmerz geht, Stolz, Muskelkater und Sonnenbrand bleiben noch ein paar Tage.

Treppenmarathon Radebeul, 22/24.04.17


Das vierte Mal nun sind wir angemeldet zum Mt.Everest Treppenmarathon.
Die ursprüngliche Aufregung vor der Anstrengung ist verflogen. Das leidige Problem mit den abspringenden Teammitgliedern ist geblieben.
Eigentlich waren Félix, Emile und Ich angemeldet. Diesmal mussten wir den Leidensweg ein weiteres Mal ohne Emile nehmen, der aus persönlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Immerhin fanden wir mit Jens Nähler, einem erfahrenen Trail Läufer und Vegan Runner, relativ schnell Ersatz.

Und eigentlich kann ich Jens‘ ursprünglichen FB Bericht nichts mehr beifügen:

Heute war Staffel, die sogenannte Dreierseilschaft, angesagt, Start um 0 Uhr über 100 Runden in Radebeul. Das sind: 84,390 km mit 8848 m Höhenunterschied. 39.700 Stufen aufwärts, 39.700 abwärts. Dazu am Ende der Treppe eine Steigung, wie sie manch einer in der Woche nicht rennt. Und oben auch.

Weil Felix (im Bild mitte) leider nach 15 von ihm gelaufenen Runden verletzt ausfiel, haben Pit und ich allein weitergemacht – wohl wissend, dass wir aus der Wertung fallen (weil jeder der drei Läufer mindestens 25 Runden absolviert haben muss), obwohl wir mehr rennen müssen. Dabei sein ist alles…
Der Treppenmarathon war definitiv das Härteste, das ich läuferisch bisher je gemacht habe. Nicht zu vergleichen mit irgendwas! Und es gibt Athleten, die laufen 24 Stunden allein, um mindestens die 100 Runden zu erreichen, mit denen man den Mt. Everest erklommen hätte! In der Staffel (Seilschaft) geht es dagegen darum, dieses Ziel möglichst schnell zu schaffen. Ich habe den allergrößten Respekt vor allen Läufern – gegen diese Treppe sind die Kaskadentreppen in Kassel, obwohl mehr und länger, eine Wohltat für die Beine…
Am Ende behaupteten wir unseren zweiten Platz – trotz eines Läufers weniger sogar mit fast drei Runden Vorsprung – und sind zumindest für uns trotzdem zweiter Sieger (der Herzen).
War eine Lektion in Sachen Mentaltraining für mich: Als irgendwann feststand, dass Felix definitiv nicht mehr würde laufen können, wollte ich ernsthaft abbrechen, weil ich mir weitere 28 Runden nicht zutraute. Und wir Sonne erst erhielten, als wir im Ziel waren. Davor: Nacht, Wind, Regen, Kälte, Hagel – und damit einhergehende Erschöpfung. Man muss sich das runterrechnen, kleine Ziele setzen. Wir legten dann fest, doppelte Runden zu laufen – so waren es dann nur noch 14 x 2 Runden. Und wenn man erst bei Runde zehn ist, steigt man dann auch nicht mehr aus (auch wenn die zehn zwanzig Runden entspricht).
Jede einzelne Runde war hart – aber am Ende war ich meist sogar in der zweiten Runde schneller als in der ersten und blieb hintenraus erstaunlich konstant auf gutem Niveau mit etwa 7:40 min pro Runde. Bei jeder Runde musste ich auf die Zähne beißen und fluchen. Aber aufgeben? Never. Klingt etwas pathetisch, ist es auch. Doch ich wollte diese Herausforderung unbedingt meistern.
Am Ende lief ich 43 Runden, 3800 HM. Wir waren in etwas über 12 Stunden durch. Man stellt einfach immer wieder fest, dass man viel mehr leisten kann als man zuvor vermutet hat.

Fazit: Ein großartig, hochanspruchsvolles Event, das heute besseres Wetter verdient hätte.
Danke an meine Mitläufer, die tolle Orga, die netten Helfer, die herrliche Massage und die Zuschauer, die sich an die Strecke verirrt haben. Und einen ganz besoderen Dank an Claudine, die unermüdlich unsere Zeiten notierte und uns die ganze Nacht und den Rest unterstützte! Wow. 👍
Ach ja: Ich bin fix und alle und müde.

Pit Reger und Jens Nähler

Weitere Links:
Erfahrungsbericht eines anderen Läufers
– Veranstalterseite: Sächsischer Mt. Everest Treppenmarathon

12. Darß Marathon, 23.04.17

Ein Bericht von Birgit Leszinski.

Bereits zum 3. Male stand ich am Start des Darß Marathons in Wieck.
Diesmal ohne Regen, immer wieder mal Sonne, dafür eisiger, oft böiger Wind.

Und ich hatte nur ein Ziel, endlich unter 4 Stunden!
War ich irre, bei der anspruchsvollen Strecke?
Laut Trainingsplan waren 03:58 möglich, mein Plan B, falls nicht alles supi läuft, 03:59:) und das bitte ohne Stress und Druck.

Auf den Wiesen zwischen Wieck und Prerow begrüßte uns ein starker, eiskalter Wind. Gut, das ich mich zwischen großen Jungs „verstecken“ konnte. Nur so lief ich schneller als geplant.

Im Ostseebad Prerow; meinem Urlaubsort, super Stimmung, Musik und Spinnmarathon.


Dann durch den Darßer Urwald; Sümpfe, uriger Buchenwald und Naturlehrpfade.
Es gab viel zu bestaunen, schön dass ich noch ein paar Tage hier bin.

Kurz vor Ahrenshoop auf dem Deich die HM-Marke, nun nur noch 21,1 km. So zählte ich die km runter und es lief gut und machte Spaß. Der Weg führte nun durch den Ort und dann rauf auf die Steilküste, was für ein toller Blick auf die stürmische Ostsee.
Aber dieses Stück kostete viel Kraft und es wird nicht einfacher. Keine Stecke für Bestzeiten, dachte ich noch. Immer wieder blies ein böiger Seitenwind und dann der nicht endende Weg an der Boddenküste Richtung Born. Zum Glück schob mich hier der Rückenwind vorwärts.

Die letzten 10 km musste ich arg kämpfen. Ich ignorierte die leichten Fußschmerzen und das Teufelchen: „Hey da ist eine Bank, hör doch auf, quäl dich nicht so.“ Aber nichts da, einige Läufer konnte ich noch einsammeln, das motiviert. Nicht lustig, wieder einmal die Nordic Walker zu dritt nebeneinander.

Dann endlich das Ziel in Sicht, ein ungläubiger Blick auf die Anzeige 03:56.. brutto.
Wie oft hatte ich mir den Zieleinlauf mit 03:58 vorgestellt aber nicht im Traum gedacht noch schneller zu sein. Ich brauchte eine Weile bis ich das realisiert hatte, dann ließ ich mir, fix und fertig aber glücklich, das Erdinger schmecken.

Später die Urkunde: 03:55:38 netto, 2. Platz AK 50

Damit habe ich die Vorjahreszeit um 20 min verbessert und war sogar 10 min schneller als beim Berlin Marathon.

Die Organisation war wieder top, reichlich Verpflegungsstellen, nette Leute und die einzigartige Medaille.

Diesen wunderschönen Landschaftslauf möchte ich nicht missen, also dann bis April 2018.

www.darss-marathon.de
www.darss-marathon.de

Alle Fotos:

Bericht aus dem Jahr 2016
Bericht aus dem Jahr 2015

Airfield Run, 23.04.17 – Erlebnisbericht

(Fotos: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – FOTOS)

Ergebnisse
Die Vegan Runners waren mit drei Gemischtstaffeln (Marathonstrecke) am Start. Das schnellste Team konnte sich den 19. Platz von über 400 Staffeln sichern. Die Spreeganer waren ebenfalls mit drei Staffeln dabei. Eine davon war eine reine Frauenstaffel. Hier die Ergebnisse im Überblick:

Ein Erlebnisbericht von Steve Klockow:

Ich bin gestern den Airport Run zusammen mit den Vegan Runners Berlin gelaufen.
Als ich nach 2,5 Jahren „vegan“ leben das erste Mal am Donnerstag bei einem Treffen der Vegan Runners und Spreeganern war, wurde mir dort angeboten, spontan am gestrigen Sonntag eine Strecke von 12 Km zu laufen. Untrainiert und spontan sagte ich mit großer Freude zu.
Ich liebe es unter den schrecklichsten Bedingungen zu laufen und so wollte ich (fast schon traditionell) ohne Schuhe an den Start gehen.
Ich machte ein Paket mit etwas Obst fertig, denn jeder Läufer sollte etwas zu Essen für die Gemeinschaft mitbringen (PS: das Sushi war ein Traum, großen Dank an den Spender :D) und machte mich auf dem Weg.
Als ich aus der Bahn ausstieg – Regen.
Meine Gedanken kreisten und ich dachte: „na das kann ja ein toller Lauf werden, wenn es jetzt schon Schnee hagelt und regnet“. Auf dem Flughafen in Tempelhof durchnässt angekommen, pressen sich alle Läufer in die Zelte.
Ich werde freudig empfangen. Ein paar Gesichter kommen mir bekannt vor und ich werde mit einer offenen Umarmung begrüßt.
Alle sind gut drauf und ich freue mich schon auf die Strecke. Umgezogen bekomme ich meine Startnummer und den Chip. Als ich alles angebracht habe, fällt uns, mit einem Lächeln, auf, dass es die falsche Nummer und der falsche Chip sind :D. Also mache ich wieder alles ab und beginne nochmal neu.
Als ich die Nummer gewechselt habe, frage ich mich, wie ich den Chip an den Fuß kriegen soll, wenn ich keine Schuhe trage ????
Nach kurzer Überlegung fällt mir ein, dass ich ja noch eine Rolle Tape Band im Rucksack bei habe. Als ich den Chip an das Fußgelenk anbringe sehe ich die fragenden Blicke der Leute um mich herum. Eine junge Frau schaut mich entsetzt an und fragt: „sag mal, läufst du barfuß?“ ich lächle und sage ja, nachdem sie mich noch zwei Mal fragt ob ich das ernst meine, glaubt sie mir langsam.
Als ich raus komme, ist die Zeit reif an den Start zu gehen. Andreas (Auge) kommt mir entgegen und gibt mir den Staffelstab, es sind noch zwei Minuten bis zum Start. Er gibt mir den Stab in die Hand und sagt: „Ach, eigentlich hätte ich dir auch noch ein T-Shirt mit Vegan Runners geben können“. Ich sage: „dann machen wir das noch schnell“. Er holt das Shirt und ich fummle derzeit die Nummer ein drittes Mal vom T-Shirt ab. Beim gehen zum Start versuche ich es anzubringen, denn die Zeit bis zum Start sind nur noch wenige Sekunden. Schnell zusammengefummelt muss es jetzt so halten 😀
Ich renne durch die Ordner durch um nicht zu spät zum Start zu kommen. 😀
Als ich die ersten Schritte auf die Bahn setze, merke ich unter den Füßen den rauen und unerbittlichen Asphalt. Mit sofort schmerzenden Füßen denke ich mir: „Wenn das nicht ne sche… Idee war :D“. Aber da ich das fast immer denke, gebe ich da nicht mehr viel drauf und ziehe es einfach durch.

Steve
Steve

Der Lauf startet. Die Läufer rennen los und ich komme über die Startlinie. Sofort renne ich zur Seite und weiter auf dem Rasen. So versuche ich mich die ganze Strecke entlang zu hangeln. Wenn es nicht geht muss ich auf dem Asphalt laufen. Ich merke aber, dass ich auf dem Rasen viel schneller bin. Der Asphalt raubt mir viel Kraft, vielleicht pusten die Läufer um mich herum deswegen so laut.
Viel zu schnell gestartet, merke ich, dass ich etwas herunter fahren muss. Im Grunde bin ich schon recht erfahren als Läufer. Ich weiß, was ich mir zutrauen kann, aber diesmal laufe ich ganz anders als sonst. Der Grund dafür ist, dass ich das erste Mal einen Staffellauf mitmache und eine Art Verantwortung dabei für die anderen Läufer mittrage. Also muss ich tatsächlich mal beeilen.
Für mich persönlich ist die Zeit immer zweitrangig, aber wenn ich schonmal das Shirt der Vegan Runners tragen darf, will ich natürlich auch glänzen und da ich im Vorfeld überhaupt nicht trainiert habe, ist es wie bei fast all meinen Läufen, einfach perfekt 😀
Ich laufe konzentriert. Für mich zählen nur wenige Dinge. Immer wieder sage ich mir die Worte: „Atmung, Laufstil, Wohlbefinden“ Das ist meine Affirmation für den Lauf. So kann ich immer auf das achten, was wirklich wichtig ist.
Die anderen Läufer sind wie immer recht schnell, allerdings kann ich mich an der Seite durch die Massen immer weiter nach vorn kämpfen. Es ist ein schönes Gefühl ein bisschen schneller zu sein, aber Vorsicht, nicht übertreiben. Ich sehe die Schilder mit den gelaufenen Kilometern und fühle mich innerlich davon gereizt, weil mir dann immer bewusst wird wie lange ich noch laufen muss. Ich atme den Stress einfach weg und laufe weiter.
Natürlich sind nicht alle Stellen der Laufstrecke mit weichem Rasen bestückt. Es gibt auch harte und sehr steinige, anstrengende Stellen. Eine Stelle zieht sich über ca. 100 Metern auf der diese kleinen, fiesen Schotter Steine liegen und es gibt keine Möglichkeit an den Seiten zu laufen. Mitten durch geht es ohne Ausweg. Ich stelle mich der Herausforderung und laufe über diese Strecke.
Mit ständigem Zucken in den Füßen und lustigem Gesichtsausdruck nehme ich die Herausforderung bei jedem Schritt an. Viele Läufer überholen mich, weil ich so langsam bin, aber es hat auch sein gutes, denn wenn ich nicht schnell laufen kann, kann ich Luft gewinnen und mich kurz ausruhen.
So tanke ich wieder Kraft und laufe wieder auf dem Rasen an der nächsten Ecke weiter. Jetzt heißt es wieder Tempo machen. Die Läufer, die mich überholt haben, kriege ich alle samt. Heute hat mich keiner dauerhaft zu überholen, da spielt mein Kopf nicht mit, also schnappe ich sie mir alle nacheinander.
Langsam nähere ich mich dem Ende der ersten Runde. Mit großer Erwartung laufe ich den Bereich ein, wo die anderen Vegan Runners stehen. Meine Erwartungen werden bei Weitem übertroffen, denn ich werde mit vielen lauten Schreien und starkem Klatschen empfangen. Mit großer Motivation schwinge ich die Beine noch schneller und gehe in die zweite Runde.
Jetzt das ganze noch einmal und ich habe es geschafft!
Ich denke viel beim Laufen nach. Glück macht sich in mir breit, weil ich merke, dass ich gut in der Zeit liege. Allerdings laufe ich auch immer am Limit. Ich habe schon fast 10 Km erreicht, die Beine werden schwerer und die Luft neigt sich dem Ende, nun macht sich das fehlende Training bemerkbar. Ich atme wieder ruhiger, so kann ich mich beruhigen und wieder Kraft tanken. Wieder geht es vom Rasen auf den Beton. Immer im Wechsel laufe ich auf den verschiedenen Untergründen.
Ich sehe gelegentlich Scherben am Boden liegen, aber ich mache mich nicht verrückt, dort rein zu treten. Wenn es passiert, passiert es, dann werde ich trotzdem weiter laufen, also verschwende ich keine Energie daran zu denken. Langsam nähere ich mich wieder dieser fiesen Schotter Stelle. Wieder muss ich gehen als ich eine Dame von den Spreeganern treffe. Schön, dass sie mich genau an dieser Stelle erwischt, wo ich gehen muss und mit schmerzverehrtem Gesicht jeden Schritt nehme.
Sie läuft an mir vorbei. Sie ist schnell, denn es geht in den letzten Kilometer. Aber auch sie bleibt nicht dauerhaft vor mir. Ich hole nochmal alles aus mir heraus und kämpfe. Wieder komme ich in den Block wo die anderen Vegan Runners jubeln.

Nun hole ich alles aus mir heraus. Es sind nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Viele Leute stehen dort und warten auf die nächsten Staffelläufer. Ich schaue nach meiner Anschluss-Läuferin Friedericke. Im großen Getümmel finde ich sie und überreiche ihr glücklich den Stab. Mit stolzem Blick und Glück im Herzen werde ich von den anderen empfangen. Rührend führen sie mich zu den anderen. Sie besorgen mir etwas zum Trinken und beglückwünschen mich.
Es war echt schön. Wir haben dann tolle Sachen gegessen, weil sich alle große Mühe mit den Speisen gemacht haben. Und ich kann nur nochmal auf das Sushi ansprechen, das war einfach ein Traum.
Lecker!
Lecker!

Das entschädigte sogar für den ganzen Regen, den wir ertragen mussten, als wir an der Strecke auf die anderen warteten.
Da mir die Füße so weh taten zog ich mir dann die Flipflops schnell wieder an. Ich musste mich dann immer innerlich totlachen, wenn Leute mich mit entsetztem Blick anschauten und fragten: „Du bist aber nicht mit den Flipflops gelaufen oder?“ und dann sagte: „nein, natürlich nicht, ich hab sie ausgezogen“ 😀
Barfußläufer Steve
Barfußläufer Steve

Das war schon ein schönes Erlebnis. Ich hatte ja noch nie vegane Freunde, weil ich immer dachte, die sind meist so engstirnig und heben bei allem belehrend den Finger. Aber die Gruppe war ziemlich toll. Ich habe mich auch bei Facebook schon mit einigen befreundet. Ziemlich tolle Leute, das schreit nach Wiederholung.

Airfield Run, 23.04.17 – Fotos

(Bericht: Gehe zu Airfield Run, 23.04.17 – ERLEBNISBERICHT)

Ergebnisse
Die Vegan Runners waren mit drei Gemischtstaffeln (Marathonstrecke) am Start. Das schnellste Team konnte sich den 19. Platz von über 400 Staffeln sichern. Die Spreeganer waren ebenfalls mit drei Staffeln dabei. Eine davon war eine reine Frauenstaffel. Hier die Ergebnisse im Überblick:

Fotos

Pankower Frühlingslauf 2017

Am 8.4.2017 stand wieder der jährliche Pankower Frühlingslauf auf dem Programm einiger Vegan Runners und Spreeganer. Andrea, Franzi, Jan und Gregor gingen auf der 5km-Distanz an den Start. Die Strecke führte zwei Runden durch die Schönholzer Heide, dabei sind nicht nur zahlreiche Unebenheiten sondern auch zweimal ein recht steiler Anstieg zu bewältigen. Die Sonne zeigte sich zwischendurch und auch danach nochmal, trotzdem war es unterwegs recht kühl.
Insgesamt kamen 107 Läufer*innen ins Ziel. Franzi, die kurzfristig entschieden hatte mitzulaufen, verpasste die wunderschöne Zeit von 33:33 min um zwei Sekunden und landete auf dem 99. Platz. Jan begleitete ganz charmant seine Andrea und zog sie in den angepeilten Bereich „unter 30 Minuten“. Mit 28:44 min erreichten sie die Ziellinie als die Plätze 56 und 57. Gregor konnte diesmal bei seinem traditionell ersten Wettkampf des Jahres eine neue persönliche Bestzeit aufstellen: in 21:46 min flitzte er auf den 11. Platz der Gesamtwertung. Die letzten 300 – 400 Meter waren ein harter Kampf gegen die zweitplatzierte Frau, beide bogen parallel auf die Zielgerade ein. Mit einem Puls von 207 und einem Vorsprung von 0,2 Sekunden blieb Gregor in diesem dramatischen Duell Sieger.
Danach gönnte sich „Team Animal“ eine wohlverdiente Pizza im „Zeus“ und im „Balaram“ noch ein leckeres Eis. Insgesamt war es ein erfolgreicher Vormittag und ein gelungener Start ins Wochenende.
(gh)

Hier noch der Link zu den Ergebnissen: http://www.ziel-zeit.de/ergebnisse/5+km,+_4_966.pdf
Veranstalter: ksv90-berlin.blogspot.de